Besucher auf der art KARLSRUHE, KMK, Foto © Jürgen Rösner

SCHAUPLATZ DER KUNST
art KARLSRUHE
Klassische Moderne und Gegenwartskunst
21.-24.2.2019

Die art KARLSRUHE bietet rund 50.000 Messebesuchern ein umfangreiches Angebot, das von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst reicht. Vom 21. bis 24. Februar 2019 vereinen sich während der art KARLSRUHE 208 Galerien aus 16 Ländern in den Karlsruher Messehallen. Diese werden zum Schauplatz für Kunst aus einer Spanne von über 120 Jahren. Zusätzlich schaffen insgesamt 20 Skulpturenplätze raumgebende Situationen und laden zum Verweilen ein, kombiniert mit 196 One-Artist-Shows, die einen vertieften Einblick in das künstlerische Schaffen Einzelner ermöglichen. Die limitierte An- zahl an Messekojen wurde von dem Beirat der art KARLSRUHE an national sowie international renommierte Galerien vergeben.

Ausgebildete Kunsthistoriker bieten Führungen über die Messe an, die einen allgemeinen Überblick zur art KARLSRUHE liefern oder tiefergehende Erläuterungen zu den ausstellenden Galerien und präsentierten Künstlern vermitteln. In 2019 wird es zudem eine Führung zum Sonderthema „100 Jahre Bauhaus“ geben. Diese zeigt Arbeiten verschiedener Bauhaus-Künstler und informiert über die wegweisende Bildungsstätte, die mit ihren Ideen und in ihrer Formensprache bis heute fortwirkt.

www.art-karlsruhe.de

 

Sonderausstellungen und Programm

Rosemarie und Peter C. Ruppert, 2011, vor Kunstwerlen von Heijo Hangen, Foto © A. Schollenberger

Sammlung Peter C. Ruppert –Konkrete Kunst in Europa nach 1945

Von Anfang an begeisterte sich Peter C. Ruppert für die Reduktion auf das Wesentliche, ein Merkmal konstruktiv-konkreter Kunst, die sich durch rationalen Bildaufbau und gleichzeitig überraschende Wahrnehmungseffekte auszeichnet. Mit viel Geduld und großer Fachkenntnis entstand in mehr als 30 Jahren die Sammlung „Peter C. Ruppert – Konkrete Kunst in Europa nach 1945“. Auf der art KARLSRUHE 2019 werden unter anderem Werke von Künstlern wie Josef Albers, Max und Jakob Bill über Leo Erb bis hin zu Richard Paul Lohse oder David Nash gezeigt. Insgesamt umfasst die Sammlung von Peter C. Ruppert 420 Werke – darunter Gemälde, Skulpturen, Objekte und Arbeiten auf Papier – von circa 240 Künstlern aus 23 europäischen Ländern. Als Dauerleihgabe ist die Sammlung fast vollständig in Würzburg im Museum im Kulturspeicher zu sehen.

Sonderschau Druckgrafik:
Von Warhol bis Picasso
Zahlreiche international renommierte Sammler begannen ihre Kunstsammlung mit dem Ankauf einer Radierung, einem Siebdruck oder einer Lithografie. Die Druckgrafik dient oftmals als Einstieg in eine spätere langjährige Sammelleidenschaft, die auf den ersten Ankäufen solcher Arbeiten basiert. So wurden zur kommenden art KARLSRUHE die ausstellenden Galerien bereits zum dritten Mal dazu eingeladen, hochkarätige Beispiele dieser Sparte aus ihrem Galerienprogramm zur Verfügung zu stellen. Kuratiert wird die Sonderschau Druckgrafik auf insgesamt 200 Quadratmetern (Halle 1) von einer Experten-Kommission aus dem Beirat der Messe. Von Warhol bis Picasso und vom Holzschnitt bis zur Lithografie – 2019 wird die Sonderschau Druckgrafik erneut zum Anziehungspunkt für etablierte wie auch noch am Anfang stehende Sammler.

Konkrete Kunst im Programm der Galerien – ein Einblick
Künstler aus dem Umfeld der ZERO-Bewegung, darunter Bernard Aubertin, Piero Dorazio, Gotthard Graubner, Heinz Mack, Christian Megert, Otto Piene und Günther Uecker, werden auf der art KARLSRUHE 2019 stark vertreten sein, gut 60 Jahre nach Gründung durch Mack und Piene. Aber auch die Bilder von Konstruktivisten wie Günter Fruhtrunk (gestorben 1982) und Georg Karl Pfahler (gestorben 2002) tauchen mehrfach auf. Die 16. Ausgabe der Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst verspricht einen starken Auftritt der stillen Maler und Bildhauer – von Josef Albers über Antonio Calderara bis zu Victor Vasarely und Ludwig Wilding.

Blick in die Halle 3, die sich der klassischen Moderne und der Gegenwartskunst widmet | © KMK | Foto:Jürgen Rösner