Probe #coronaesgehtwas am Rheinfall © Light-Systems GmbH, Markus Bohle

Kunstaktion #coronaesgehtwas
leise LAUTE Worte für die Kultur
Kunstler*innen und Kulturschaffenden eine Stimme geben

Hinweis: Aufgrund des Wintereinbruchs von heute 1.12.2020 können wir heute Abend leider keine Projektionen mehr machen. #coronaesgehtwas geht als offenes Projekt weiter. Mit neuen Projektionsorten sind wir im Gespräch. Ein herzlichen Dank an alle Künstlerinnen und Künstler bisher für Ihre Teilnahme und eine herzliche Einladung an alle Kulturschaffenden noch an unserem Kunstprojekt #coronaesgehtwas mitzumachen. Informationen auf dieser Seite.

Viele Kultureinrichtungen, Kunst- und Kulturschaffende befinden sich seit Ausbruch der Covid 19- Pandemie und der Entscheidung des ersten Lockdowns im Frühjahr im Stillstand. Der Spielbetrieb in den Theatern, Konzert- und Opernhäusern wurde eingestellt, Galerien und Museen wurden geschlossen, Festivals durften, wenn, nur unter schwierigen Bedingungen und mit reduziertem Publikum stattfinden. Aufkeimende Freude wurde durch den zweiten Lockdown im Herbst wieder auf Null gestellt.

Der Schweizer Künstler, Impresario und Kulturvermittler Beat Toniolo und Kai Geiger, der deutsche Herausgeber der Kulturzeitung arttourist.com, sind beide seit vielen Jahren als Veranstalter von Kunst- und Kulturanlässen tätig. Die Corona-Zeit haben Geiger und Toniolo genutzt, um Ideen auszutauschen und zukünftige Projekte zu entwickeln. Daraus ist die Idee #coronaesgehtwas als kommunikativ mediales Kunstprojekt entstanden.

„#coronaesgehtwas ist bewusst von uns positiv formuliert und spiegelt die Zuversicht und den Blick nach vorne, den wir bei vielen Künstler*innen verspüren“, so Kai Geiger. „Mit der Projektion von Statements auf den Rheinfall und ausführlichen Künstler*innen Porträts mit den Antworten auf drei gestellte Fragen auf arttourist.com schaffen wir eine Kommunikationsplattform, die der Kultur Gehör verschafft, und den Austausch zwischen den Künstler*innen und den verschiedenen Kultursparten, die ja alle in der gleichen Situation stecken, fördern soll“, ergänzt Beat Toniolo.

Die Veranstalter erstellen eine Bestandsaufnahme der Gefühlswelt verschiedenster Kulturschaffen- der, wie es Ihnen momentan geht (#coronawiegehts), was Sie planen, was Sie sich von der Zukunft erhoffen (#coronawaskommt), und was es dafür aus ihrer Sicht braucht (#coronawasbrauchts) zum Leben, zum Überleben. Ein Statement, ein Satz, in dem sie alles reinpacken, was Sie bewegt, soll als leises LAUTES Wort wirken.

Auf die Projektion der Statements und ausgewählten Bilder auf den Rheinfall (vom 25.11. - 1.12.2020) sollen weitere Projektionen an anderen Orten folgen. Ein Projekt mit offenem Ende, „bis es wieder los geht“ sagt Geiger, zu dem Toniolo und Geiger viele Künstler angeschrieben und kontaktiert haben. „Mit den ersten 55 Künstler*innen – von Zürich über Wien, Berlin, Oslo bis nach New York - sind wir nun am Start, es werden täglich mehr, und wir freuen uns sehr über die vielen positiven Rückmeldungen – für diese Kunstaktion, jetzt schon!“, sagt Toniolo.
Das Projekt ist offen fur alle Kunst- und Kulturschaffende, aber auch z.B. für Köche, denn diese gehören auch zum Verständnis vom Gesamterlebnis Kultur der beiden Organisationen.

© Theater Konstanz/ Ilja Mess

#coronaesgehtwas
Worte für die Kultur
Ein leises LAUTES Kulturprojekt mit Echo
von Beat Toniolo und Kai Geiger, arttourist.com
- am Rheinfall und anderswo...

Der Kulturmarketingspezialist & Verleger Kai Geiger und Beat Toniolo - Künstler, Impresario und Kulturfusionist - sind wie viele, viele andere kreative Menschen, seit März letzten Jahres auf null gestellt, befinden uns im UnCORONAzustand und stemmen sich mit aller kreativen zuversichtlichen Leidenschaft dagegen. Jeder für sich und gemeinsam entwickeln, gestalten, überdenken, verwerfen und ab und an realisieren sie Kunst- und Kultur-Projekte.

Aber reicht das?

Nach einem kurzen Aufflackern von Leben mit Kultur in und nach der Sommerpause ist jetzt seit 1.11. wieder Stillstand, für viele unter uns gab es dieses Aufflackern erst gar nicht.Wieder trifft es die Kultur- und Kreativbranche – und auch wir möchten LAUT TUN und unter #coronaesgehtwas folgendes Projekt initiieren.

Wir möchten so viele Kreative und Kulturmenschen wie möglich ansprechen und Sie um Antworten auf die drei untenstehende Fragen und ein Statement bitten, die wir einerseits über arttourist.com und die angeschlossenen Social Media Plattformen in die Welt tragen, wie die Statements auf so viele Flächen und Wände im deutschsprachigem Raum projizieren, wofür wir Sie gerne neben Ihren Antworten auch zusätzlich als „Projektions-Partner“ gewinnen möchten. Bei großem Erfolg haben wir die Idee eines Buchs, das finanziert zu Gunsten eines Kulturfonds verkauft werden soll.

Premiere am 25.11.2020 am Rheinfall

Die Premiere und erste Projektionsfläche wird vom 25.11 bis 2.12.2020 am Rheinfall in Neuhausen sein. Hierfür bemühen wir uns, den Kanton Schaffhausen, den Kanton Zürich, die IG Rheinfall, die Gemeinde Neuhausen am Rheinfall, sowie die Firmen module+ und Light-Systems, mit Veranstaltungstechniker Markus Bohle, Rhyfall-Mändli Boote sowie die Rheinfall Gastronomie dafür zu gewinnen.

Der Rheinfall hat seit jeher KünstlerInnen, wie MalerInnen und SchriftstellerInnen, magisch angezogen und sie in die eine oder andere Richtung getrieben und mitgerissen. Für uns steckt im RHEINFALL Der Rhein als FLUSS – IM FLUSS SEIN, was wir Kreativen immer sind, und das Wort FALL – FALLEN, SICH FALLEN LASSEN, was die Kultur, Sie, wir NIE darf/dürfen. Eine Webcam wird das Projekt begleiten, wie hoffentlich ganz viele Medien positiv und nachhaltig darüber berichten und die Projektion verlinken werden. WORTE auf die TATEN folgen sollen. Im leisen LAUT.

DANKE der tollen Zusammenarbeit mit der technischen Umsetzung von Light-Systems GmbH und den Timelapse-Fotos von module+ GmbH.

DANKE der Kulturunterstützung: Kanton Schaffhausen, Baudepartement/Kultur, der Gemeinde und Verwaltungspolizeit Neuhausen am Rheinfall, der Rheinfall Gastronomie, Werner Mändli, Stetten

DANKE an Leading Communication, Schaffhauserland Tourismus, und allen weiteren Unterstützer sowie den Helfer*innen.