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Saisonstart in den Kunststädten Flandern

Wenn im September die Musiker, Schauspieler und Kulturakteure gut gelaunt aus dem Sommer kommen, die Spielzeiten in den Theatern, Opern- und Konzerthäusern beginnen, die Museen sich rüsten für „hungrige“ Kunstliebhaber von nah und fern und sie mit besonderen Ausstellungen aufwarten, wenn der Herbst mit frisch gebrautem Bier und allerlei Lukullischem aus den Gärten und von den Feldern Flanderns aufwartet, machen sich die Liebhaber von Kultur- und Städtereisen auf und reisen los. Einmal mehr lockt Flandern und man kommt nicht an den Städten Antwerpen, Brügge, Brüssel, Gent, Leuven und Ostende vorbei. Es wird gefeiert, erinnert, entdeckt und eröffnet.

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Antwerpen
Stadt der Maler- und Modefürsten

In der lebendige Hafen- und Kunststadt an der Schelde wandeln Sie auf den Spuren des barocken Malerfürsten Peter Paul Rubens, bestaunen die prächtigen Gildehäuser auf dem Grote Markt oder statten den interessanten Museen einen Besuch ab. Vier von Rubens Meisterwerke sind sogar permanent in der gotischen Liebfrauenkathedrale zu besichtigen, weitere Highlights erwarten Sie in seinem früheren Wohnhaus und Atelier.

Genauso meisterlich sind die Mode-Designer der Stadt. Und denen hat Antwerpen sogar ein eigenes Museum gewidmet. Regelmäßig finden im Modemuseum, kurz MoMu, Ausstellungen rund um Designer, Trends und Fashiongeschichte statt. Den Spuren der Mode in der Stadt folgt man am Besten mit der Fashion App.

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Brügge
Kreativ, köstlich, meisterlich

Freunde der berühmten Brügger Spitzen, die jahrhundertelang die Kleidung der Fürstenhäuser Europas zierten, kommen hier voll auf ihre Kosten. Das Spitzenmuseum Kantzentrum macht in Vorführungen und Workshops das Handwerk der ehemaligen Klöppelschule wieder lebendig. Nachmittags können Besucher den Klöpplerinnen bei der Arbeit zuschauen.

Genauso außergewöhnlich: Der berühmte Chocolatier Dominique Persoone, der sich mit verrückten Kreationen wie Pralinen mit Tannengeschmack oder dem Chocolate-Shooter, mit dem man Kakaopulver schnupfen kann, einen Namen gemacht hat.

Sechs Jahrhunderte flämische Kunst werden im Groeningemuseumpräsentiert. Das Herzstück des Museums ist die Sammlung der Flämischen Primitiven mit so wohlbekannten Namen wie Jan Van Eyck, Rogier van der Weyden und Hans Memling.

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Brüssel
Weltstadt im Herzen Europas

Was macht die belgische Schokolade so einzigartig? Die Qualität, die Kreativität der 320 Chocolatiers oder ist es einfach die Leidenschaft für die süßen Köstlichkeiten? Probieren Sie es selbst: Gelegenheiten gibt es in den unzähligen Schokoladen- und Pralinengeschäften der europäischen Hauptstadt genug. Die besten Adressen liefert Ihnen unsere neue Schokoladenbroschüre

Die EU-Hauptstadt hat nicht nur Süßes zu bieten. Bummeln Sie durch die gemütlichen Gassen mit den zahlreichen Gourmet-Restaurants. Hier ist alles mit Liebe gemacht – und das schmeckt man! 

Und wenn Sie genug geschlemmt haben, entdecken Sie die vielen Sehenswürdigkeiten, wie das funkelnde Atomium, die zahlreichen Shopping-Meilen, das einzigartige Manneken Pis oder den vielleicht schönsten Marktplatz der Welt, den Grote Markt.

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Ostende
WER OOSTENDE SAGT, MEINT AUCH JAMES ENSOR
… UND WER ENSOR SAGT, MEINT AUCH OOSTENDE.

Der berühmte Maler (1860–1949) und seine Stadt waren eng miteinander verbunden, und Oostende setzt sich stark dafür ein, dass es auch so bleibt. Gut so! Die Erinnerung an diesen Symbolisten und wichtigen Erneuerer der modernen Kunst in Belgien könnte an keinem schöneren Ort wachgehalten werden, als hier. Neugierig? Wir zeigen es Ihnen!

BEI ENSOR ZU HAUSE

In Oostende findet man eine Menge Hinweise auf Ensor. Der Künstler führt Sie auf dem Stadtrundgang „Das Parfüm von Oostende” durch seine geliebte Stadt. Er zeigt Ihnen ein anderes Oostende: Sie werden die Stadt mit den Augen des Malers sehen. Ein Audioführer auf Ihrem iPod und die Stimmen der bekannten Schauspieler Wim Opbrouck und Els Dottermans begleiten Sie auf Ihrem Rundgang.

Im Ensorhaus fühlt man sich wie ein Voyeur. Wir hören Ensors Gespräche mit Künstlern, Dichtern und Schriftstellern. Die vielen Instrumente vermitteln uns seine Liebe zur Musik und die bunte Sammlung von Puppen, Marionetten, Masken und Vasen repräsentiert seinen Malstil.

Auch in Ensors Atelier kommen alle unsere Sinne voll auf ihre Kosten. Man versucht, sich vorzustellen, dass an diesem Ort die Kunstwerke geschaffen wurden, die jetzt - rund 100 Jahre später - so begehrt sind und auf der ganzen Welt - von Amsterdam bis Zürich und vom Guggenheimmuseum in New York bis zum Musée d’Orsay in Paris - so bewundert werden!

ENSOR UND OOSTENDE LASSEN SICH NICHT VONEINANDER TRENNEN

Ausgerüstet mit einem Ensorschirm aus dem schönen Museumsladen machen wir uns wieder auf den Weg, der uns schließlich zur Unsere-Liebe-Frau-ter-Duinen-Kirche am Stadtrand führt. Neben der Kirche, die im Volksmund auch Dünenkirche oder Ensorkirche genannt wird, befindet sich Ensors Grab. Er wurde auf eigenen Wunsch dort beigesetzt.  

James Ensor war wirklich ein großer Mann. Verbittert durch die Bourgeoisie und enttäuscht von seiner unglücklichen Zeit in Brüssel hat er Oostende immer als seinen Heimathafen betrachtet.

Ensor und Oostende lassen sich nicht voneinander trennen.

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