LOFFT – DAS THEATER, Außenansicht, Foto: LOFFT

LEIPZIG

NEUER KULTURTEMPEL IN LEIPZIG
LOFFT – DAS THEATER eröffnet mit großem Festival

Die Stadt Leipzig hat ein neues Theater. Das hat Seltenheitswert in deutschen Kommunen! LOFFT – DAS THEATER feiert seinen Einzug auf der weltberühmten Leipziger Baumwollspinnerei und präsentiert seit März 2019 sein internationales Programm. Dabei setzt das Leipziger Theaterhaus LOFFT neben großar- tiger Unterhaltung auf brisante gesellschaftliche Themen. Ein neuer Freiraum für Kunst und ihr Publikum hoch über den Dächern der Pleißemetropole.

Die einst größte Baumwollspinnerei Europas ist heute Leipzigs internationales Zentrum für zeitgenössische Bildende Kunst. Über 100 Künstler*innen, 19 Galerien und Ausstellungsräume, zahllose Ateliers und Werkstätten bilden einen „Kosmos der Kunst“, der nun durch die Vielfalt und Ausdrucksmöglichkeiten der darstellenden Künste erweitert wird. Direkt neben dem LOFFT zieht das Leipziger Tanztheater ein. Die traditionsreiche Tanz- Ausbildungsstätte besuchen derzeit über 400 Tänzer*innen wöchentlich. Das LOFFT ist der Ort für zeitgenössische Bühnenkunst in Leipzig. Sein experimentierfreudiges Programm reicht vom lokalen Nachwuchs bis zum internationalen Stargast. Mehrere thematische Festivals bilden die Höhepunkte des Theaterjahres: Auf dem Eröffnungsfestival vom 28. März bis 18. April 2019 gastieren renommierte Tanz-, Performance- und Theaterstücke in den atemberaubenden Theaterräumen der ehemaligen Industriehalle. Ein faszinierendes Programm mit Künstler*innen aus aller Welt macht Leipzig zum Magneten zeitgenössischer Kunst. Die darauffolgenden Monate werden geprägt von internationalen Festivals, die sich zum Beispiel im Mai dem Theaterland Israel und im Juni dem Thema Industriekultur widmen.

 
WONDERWOMEN von Melanie Lane, Foto: Hannes Kempert

Nicht nur das Programm, auch die einzigartige Architektur der ehemaligen Fabrikhalle auf dem Areal der Leipziger Baumwollspinnerei macht das LOFFT zu einer außergewöhnlichen touristischen Attraktion. Im Gegensatz zu den anderen backsteinernen Spinnereigebäuden, handelt es sich bei der Halle 7 um eines der ersten Stahlbetonskelettbauwerke in Leipzig, das 1907 von Max Pommer in der experimentellen „Hennebique-Bauweise“ errichtet wurde. Decken, Unterzüge und Stützen wirken als Verbundsystem und ermöglichen schlanke Konstruktionen mit großen Spannweiten. W&V Architekten haben die Halle 7 denkmalschutzgerecht zu einer zeitgemäßen, überaus flexiblen Spielstätte umgebaut, die sich ihren Gästen offen und einladend präsentiert. Ein lichtdurchflutetes Foyer mit Panoramablick über die Stadt wird die Besucher*innen künftig vor und nach den Vorstellungen zum Verweilen, Schwelgen und Diskutieren einladen.

SURROUND von Overhead Project, Foto: Ingo Solms