Patrick Manzecchi – Talking To Myself

Patrick Manzecchi gehört seit mehr als 25 Jahren zu den erfahrensten Sidemen Deutschlands. Stars wie Sheila Jordan, Pee Wee Ellis und Fred Wesley, Paolo Fresu, Arthur Blythe, Harry Allen, Scott Hamilton, Bobby Watson, Richie Beirach und George Mraz, aber auch deutsche Koriphäen wie Gregor Hübner, Steffen Schorn, Sebastian Studnitzky, Torsten Goods, Thomas Sif􏰀ling, Lyambiko, Anke Helfrich und Lisa Bassenge sind da nur einige, wenige Namen, die genannt werden sollten, wenn es um die musikalischen Qualitäten des Schlagzeugers geht.

Nach 4 Produktionen unter eigenem Namen zwischen 2000 und 2017 (darunter die ebenfalls auf e113 produzierte und für die Bestenliste 3/17 der Deutschen Schallplattenkritik nominierte CD «Rectilinear» mit Richie Beirach) ist ein reines Solo-Werk entstanden: 24 Schlagzeug- und Percussion-Soli. Interessant hierbei ist die Tatsache, dass sich Manzecchi selbst nicht so sehr als Techniker denn als Klangmaler versteht. Musikalische Gimmicks sind ihm ohnehin fremd, und so ist ein eher spontanes Werk entstanden, ohne Overdubs, ohne Nachbearbeitung – pur, spontan und stets authentisch. Die daraus resultierende Vielfalt veranlasste den Musiker einen Gesamtbogen zu entwerfen, der den Hörer einlädt genauer hinzuhören als sich eben nur beeindrucken zu lassen. Hier wird auch niemand abgeholt, sondern vielmehr auf eine Reise mitgenommen. Ins innere Selbst – poetisch und intim, aber durchaus spannend und kreativ. Dies ist eine Produktion, die au􏰀horchen lässt.

Gewidmet ist dieses Gesamtwerk keinem Geringeren als dem Vater Franco Manzecchi (1931-1979) , der einer der aktivsten europäischen Schlagzeuger war Zeit seines Lebens (Chet Baker, Dionne Warwick, Memphis Slim, Jean-Luc Ponty, Stéphane Grappelli, Clark Terry, Mezz Mezzrow, Woody Shaw, Donald Byrd, Eric Dolphy, Dexter Gordon, Joe Henderson, Don Byas, Hank Mobley, Bud Powell, Jan Hammer, Larry Young, Barney Kessel u.v.m.) und der seinen Sohn noch immer inspiriert, laut eigenen Liner Notes.

Record Label: Element 113
Release Date: 15.12.2022
www.e113.eu
www.manzecchi.de

Gregor Huebner
Piano Solo – Preludes Op. 80

Während die Welt in der ersten Phase der Corona Infektion drohte aus den Fugen zu geraten und gerade die Kultur, Einrichtungen wie Künstler:innen besonders unter den Maßnahmen, Schließungen, Auftrittsverbote oder Konzert- und Tourneeabsagen litt und Existenzen bedroht waren, zog sich der Violinist und Komponist Gregor Huebner in sein „Homeoffice“ sein Studio in seiner Wohnung in Brooklyn New York zurück und entdeckte sein Zweitinstrument, das Klavier, wieder für sich. Was als Ablenkung und „Beschäftigungsmaßnahme“, als Flucht vor der ganzen Schwere der Situation, angedacht war entwickelte sich schnell zu einer Idee, die wiedergewonnene Leidenschaft für das Klavier, die ersten Kompositionen zu einer CD mit Eigenkompositionen entstehen zu lassen. Herausgekommen ist eine überraschend intensive Collection von 14 Eigenkompositionen, die gerade unter dem Titel „Gregor Huebner – Piano Solo Preludes Op. 80“ bei Solo Musica erschienen ist.

Gregor Huebner stellt sich mit den Preludes opus 80 in eine große klassische Tradition dieser Gattung und knüpft an eine bedeutende Traditionslinie an, die von Johann Sebastian Bach über Chopin, Rachmaninow, Debussy (um nur einige zu nennen) bis in die Gegenwart reicht.

Dieser nicht gerade kleinen Herausforderung ist Gregor Huebner in souveräner Weise gewachsen und entfaltet eine musikalisch vielseitige und kompositionstechnisch gekonnte Klangwelt, welche die Hörerschaft auf eine musikalische Weltreise mitnimmt. Die klassische Traditionslinie wird Afrikanische, südamerikanische und asiatische Stilelemente (bspw. Nr. 10, 11 und 7) werden immer wieder zur Inspirationen musikalischer Charakterstücke und weben auf überraschende Weise diese Elemente souverän ein.

Inspiriert von den klassischen Vorbildern werden klangliche Reminiszenzen in zahlreichen Stücken hörbar.  Einmal schaut Claude Debussy (24 Preludes von 1910 und 1913) elegant im impressionistischen Klanggewand um die Ecke. An anderer Stelle weht ein sanft melancholischer Hauch, der an Chopin erinnert (der seine 24 Preludes opus 28, 1836 und 1839 u.a. auf der Insel Mallorca auf einer Regenrationsreise mit George Sand komponiert) Wie Chopin so nimmt auch GH u.a. auf J.S. Bach Bezug, indem er bspw. in Nr. 13 den berühmten Choral „Es ist genug“ zitiert und über diesen musikalisch gekonnt philosophiert.

Die Form des Preludes ist nicht festgelegt. Es handelt sich um eine jeweils geschlossene individuelle musikalische Form, Charakterstücke, musikalische Poesie, die oft auch skizzenhaft daherkommt und einen musikalischen Gedanken harmonisch, melodisch, rhythmisch und klangmalerisch entfaltet. Die zeitgemäße instrumentale Klangsprache Hübners entfaltet ein breites instrumentales Klangspektrum. Er verzichtet bewusst auf virtuose Höchstleistungen des romantischen Salon der klassischen Vorbilder und öffnet den musikalischen Blick gekonnt in zahlreiche, global-musikalische Stilmittel, welche kompositionstechnisch souverän integriert werden. Hierzu gehören bspw. u.a. Rhythmisch-perkussive Elemente auf dem Korpus (Nr.10) ebenso wie breitgefächerte Inside-Klänge des Instruments (Nr.6).

Seine Kompositionen macht Hübner vielfältig ausdrucksstark an Orten (Nr. 1 und 6), Begegnungen mit musikalisch prägenden Personen (Nr.2, 4, 5 und 8) und Gegenwartsthemen (Nr.3 und 9) fest. Er erzählt in seiner Musik Geschichten und lässt den Zuhörer auf eine wunderbar inspirierende Weise an diesen teilhaben, schickt Sie auf Reisen diesen nachzuspüren, weiterzudenken und seine ganz eigenen Gedanken und Erlebnisse von seiner Musik umschmeicheln zu lassen, lebendig seine eigenen Geschichten in die Stücke zu packen und diese zu konservieren. Wenn das Musik schafft, ist etwas Besonderes passiert und im Fall von Gregor Huebner entstanden. Mit seiner facettenreichen Tonsprache, seiner Fähigkeit vielerlei musikalische Einflüsse von Klassik über Jazz, Rock Pop, Hiphop bis hin zu zeitgenössischer Musik in sein Werk einfließen zu lassen hat sich ein ganz eigener Stil und Musikverständnis entwickelt. Mit Piano Solo ist Gregor Huebner ein eindrucksvoll wohlklingendes, abwechslungsreiches Werk gelungen, das man für die besonderen Momente immer wieder zu Rate ziehen, aus dem CD-Regal nehmen wird.

www.solo-musica.de

„FRAMED22“ limitierte Vinyl
FRAMED-Eventreihe launcht limitierte Vinyl „FRAMED22“ mit exklusiver Veranstaltung am 24.11.2022 im Gropius Bau

Framed e.V. ist ein gemeinnütziger Kultursalon. Sie fördern Musik und Kunst in Berlin und glauben an die Kraft der Kultur, echte Brücken zwischen verschiedenen Menschen und Kulturen zu schlagen. Mit ihren besonderen Abenden, die sich stilistisch zwischen gemeinsamem Abendessen, Kunstgenuss und einem zwanglosen Zusammentreffen von Freunden bewegen, haben sich die Macher der in Berlin entstandenen FRAMED-Reihe einen Namen gemacht. Fernab großer Konzertbühnen und weiträumiger Gallerien steht die Gastfreundschaft im Sinne eines intimen Zusammentreffens besonderer Menschen im Vordergrund. Selbstzubereitete kulinarische Köstlichkeiten werden nach dem traditionellen Brotbrechen serviert, sorgfältig kuratierte Musiker:innen bereiten ein einmaliges Live-Erlebnis und angesagte Künstler:innen aus dem Bereich der visuellen Künste bereichern den Blick mit ihren Werken. In diesem Jahr hat die FRAMED-Reihe nach zweijähriger Zwangsabstinenz die geschäftigste Zeit seit ihrer Gründung gehabt und seinem Publikum mit 20 Events unvergessliche Momente bereitet.

Das gilt es zu feiern - und wenn jemand weiß, wie das im salonhaften, aufrichtigen und herzlichen Stile geht, dann wohl das FRAMED-Kollektiv. Am 24. November 2022 wird es deshalb das BEBA im Berliner Martin-Gropius-Bau für eine Nacht übernehmen und in ein Wohnzimmer verwandeln, um dort Gäste großzügig zu bewirten. Anlass für das Event ist die Veröffentlichung der FRAMED22-Vinyl, die in limitierter Aufnahme mit exklusiven Aufnahmen von FRAMED-Konzertmomenten erscheint, die in den vergangenen Monaten ohne Mix und Nachbearbeitung auf Band festgehalten wurden. Mit den kleinen Momenten wie einem knarzenden Stuhl oder einer minimalen Imperfektion in der Aufnahme, die die Exklusivität der vergangenen Abende bezeugen.

Eine One-Night-Only-Gruppenausstellung und Installation wird von der Jazzmusik der Band PARAPHERNALIA begleitet und mit leckeren Speisen und Cocktails gepaart. Mit Freunden zusammenzukommen, neue Leute kennenzulernen, probieren, hören, sehen, erleben in einer warmen und einladenden Umgebung – das ist das perfekte FRAMED-Event.

www.framed.berlin

Clemens Christian Poetzsch
„Chasing Heisenberg“

VÖ: 11. November 2022

Der in Leipzig ansässige Pianist und Komponist legt am 11. November sein neues Album "Chasing Heisenberg" beim Label Neue Meister vor. Dabei handelt es sich um eine Hommage an den Physiker und Nobelpreisträger Werner Heisenberg, der 1927 die Heisenbergsche Unschärferelation entdeckte und formulierte. Das Prinzip belegt die Unmöglichkeit, Ort und Impuls eines Elektrons gleichzeitig genau bestimmen zu können und gilt als wesentliche Grundlage der Quantenphysik. Über seine Bedeutung innerhalb des wissenschaftlichen Kontexts hinaus beweist es mathematisch, dass sich einige Dinge außerhalb unserer Reichweite befinden und unerkennbar bleiben. Diese Unbekannte liegt, so Poetzsch, jedem künstlerischen Streben zugrunde, nicht zuletzt auch seinem eigenen: „Alles was ich tun kann, ist, musikalische Ressourcen wie Spieltechniken oder Harmonielehre zu nutzen, um optimale Umstände zum Komponieren und Spielen zu schaffen. Und doch ist die essentielle Komponente, der Funke, den wir Inspiration nennen, etwas, das man nicht erzwingen oder vorhersehen kann.“

www.neue-meister-music.com

TOBIAS HOFFMANN JAZZ ORCHESTRA
Conspiracy

Am 9.9.2022 veröffentlichte Mons Records das neue Album des deutschen Saxophonisten Tobias Hoffmann mit dem Titel „Conspiracy“. Unter dem Motto, dass die Dinge immer größer werden, folgt diese Aufnahme auf seine 2019er Veröffentlichung „Retrospective“, die er mit einer neunköpfigen Band aufgenommen hat und dieses Mal mit einer kompletten Big Band. Tobias Hoffmann erklärte, dass während seiner gesamten musikalischen Reise „... zwei Herzen in meiner Brust schlugen: einerseits das des Saxophonisten und andererseits das des Komponisten und Arrangeurs.“ Beim ersten Anhören dieser Aufnahme wird klar, dass Tobias auf „Conspiracy“ diese beiden Herzen zu einem verschmelzen konnte. Die Aufnahme zeigt, dass Tobias Hoffmann sein Komponistenherz fest im Griff hat. Die Band ist erstaunlich, die einzelnen Sektionen verschmelzen auf eine Art und Weise miteinander, wie es sonst nur etablierte Bands tun. Diese Aufnahme macht sicherlich eine Aussage und die lautet: “Das Tobias Hoffmann Jazz Orchestra ist hier und kann nicht ignoriert werden.

www.monsrecords.de

Antonia Hausmann
Teleidoscope

Eine Jazzband OHNE Bass, dafür mit Posaune und Bassklarinette und kein Platz für Eitelkeiten: Antonia Hausmann hat einen unverstellten Zugang zu einer emotionalen Erzählweise – Kammerjazz mit Pop-Appeal. Auf „Teleidoscope“ präsentiert sich ein Jazz-Ensemble, das schon allein der Besetzung wegen etwas Besonderes ist: Ohne Bass, dafür mit Posaune und Bassklarinette. Eine in dieser Konsequenz seltene Paarung, der Hausmann und ihr Bläserpartner Damian Dalla Torre immer wieder neue Facetten des Zusammenspiels abzugewinnen vermögen. Komplettiert durch Philipp Scholz (Schlagzeug) und Johannes Bigge (Klavier) haben sich vier umtriebige Instrumentalist:innen der Leipziger Szene zusammengefunden, die das Faible für eine komplexe Einfachheit teilen.

Auf ihrem Debütalbum „Teleidoscope“ ermutigt Antonia Hausmann, die Perspektive zu wechseln und die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen. „Als Kind hatte ich so ein optisches Spielzeug. Und ich habe mich genau an dieses Teleidoskop erinnert, als das Projekt langsam an Kontur gewann. Wenn wir meine Musik spielen und sie zum Leben erwecken, gleicht das dem Blick durch ein Teleidoskop. 

www.nwog-records.com
www.antoniahausmann.com

Nicole Johänntgen
Robin, New York 2016
Saxophonistin Nicole Johänntgen gewann 2016 das New York-Atelierstipendium der Stadt Zürich. Sie verbrachte ein halbes Jahr in der Weltmetropole und wohnte in der Lower East Side an der Orchardstreet 72. Den Aufenthalt fernab ihrer Heimat widmete sie ganz den Themen Rhythmus und Sound. Sie nahm Unterricht beim indischen Tabla-Meister Samir Chatterjee und beim Sopran-Saxophonisten Sam Newsome. Durch einen großen Zufall lernte sie den Jazzmusiker Matt Lavelle im „Sam Ash Musicstore“ kennen. Er war lange Zeit Schüler von Ornette Coleman. Matt lud Johänntgen ein, in seinem Free Jazz Orchestra namens 12 Houses mitzuspielen. Das ganze Album steht im Zeichen des Grooves. Es geht um Bewegung, um Repetition von Rhythmen. „Robin“ bedeutet noch viel mehr: Es war ein warmer Sommertag, Johänntgen lag auf ihrer Decke im Central Park West und hörte da einen Vogel. Vom Vogelgesang inspiriert, entdeckt Johänntgen an diesem Tag ihre Leidenschaft zur Ornithologie und schmiegt sich mit Saxofon und Stimme wie im Flug an die Rhythmen an oder schwebt drüber. Das Album ist minimalistisch mit maximalem Groove-Anteil. Robin, so heißt in Amerika das Rotkehlchen, im Schweizerdeutschen „Rotbrüschteli“.

www.NicoleJohaenntgen.com

Sebastian Studnitzky - „Nocturnal“ 

Es ist ein Album über die emotionalen Facetten der Nacht, das Sebastian Studnitzky, Jazzmusiker, Komponist und Gründer sowie künstlerischer Leiter des XJAZZ! Festivals, in Kürze vorlegt. Entstanden während nächtlicher Sessions mit Flügel, Trompete, Marokkanischen Trommeln und einigen Synthesizern - alles gespielt von Studnitzky selbst – hat er sich auf minimale Nachbearbeitungen beschränkt und dem Album so einen hohen Grad an Lebendigkeit gelassen: „Ich mag es, meine Werkzeuge zu beschränken, dadurch werde ich kreativer. Die meisten Songs bestehen nur aus wenigen Spuren und die meisten davon wurden mehr oder weniger gejammt und in einem Take aufgenommen“, sagt er.

In den nächtlichen Stunden, fernab der alltäglichen Aufgaben und Verpflichtungen, konnte Studnitzky musikalisch aus dem Vollen schöpfen und legt mit Nocturnal so eine Platte vor, die mit musikalischer Expertise auf der einen und Ungezwungenheit auf der anderen Seite überzeugt. Es ist die unaufgeregte und damit besänftigende Art, die Nocturnal zu einem höchst angenehmen Wegbegleiter in stürmischen Zeiten macht. Ein Album aus der Nacht, aber nicht nur für die Nacht, das am 29. April via XJAZZ! Music sowohl digital als auch auf CD oder Vinyl erscheint.  

www.letigrenoir.com
www.studnitzky.de

StarkLinnemann

Die Niederländische Formation StarkLinnemann komponiert und produziert weiterhin Universal Crossover Music. Die neuesten Veröffentlichungen mit den Titeln „Transcending Beethoven vol.1“ (2020), „Transcending Beethoven vol.2“ (2021) und „Transcending Liszt vol.1“ (2022) für UCM Records sind weitere Meilensteine auf ihrem Weg. Bereits mit der Veröffentlichung des Album „Transcending Chopin Volume 2 & 3“ im Herbst 2016 kristallisierte sich das StarkLinnemann Quartet zu einer kohärenten Einheit heraus. Am besten lässt sich die Musik von StarkLinnemann als Universal Crossover Music beschreiben. Seit der Gründung der Band hat der Bassist Maciej Domaradzki häufig mit ihnen zusammengespielt. Mit Iman Spaargaren ist ein Multi-Reed-Spieler dazugestoßen, der das Trio mit seinem leidenschaftlichen Spiel perfekt ergänzt. Gemeinsam sind sie nun unterwegs, ihre künstlerische Ambition, d.h. die ultimative Interpretation eines sie inspirierenden Werks, zu verwirklichen.  

www.starklinnemann.com
www.ucm-records.com

Malika Tirolien
Higher

Malika Tirolien ist eine bemerkenswerte Sängerin, Musikerin, Songwriterin und Produzentin aus Guadeloupe, die heute in Montreal lebt. Mit ihren kreativen Kollaborationen erlangt sie internationale Aufmerksamkeit. Sie eröffnet im GalaKonzert die jazzahead!. Malika Tiroliens neueste Veröffentlichung „Higher“ ist der zweite Teil einer Tetralogie – vier Alben, die alle jeweils ein Element (Erde, Luft, Feuer und Wasser) thematisieren. Das Album ist ein Paradebeispiel für afro-futuristischen Stil und wurde gemeinsam mit dem Bokanté-Schöpfer Michael League produziert. Es verkörpert energiegeladenen Groove mit Einflüssen aus R&B, Soul, Hip-Hop, Funk und Jazz, gelegentlich unterbrochen durch französische Rap-Parts, die dem „kühnen Album Tiefe und Dynamik verleihen“ (LE DEVOIR). Malika Tirolien nimmt ihre Zuhörer:innen mit auf einen psychedelischen Trip, der sich von emotional aufgeladener Spannung hin zu ausbalancierter Tranquilität bewegt.

www. malikatirolien.com
www.o-tonemusic.de

Markus Stockhausen / Vangelis Katsoulis / Arild Andersen 
Across Mountains

Der griechische Pianist Vangelis Katsoulis, der deutsche Trompeter Markus Stockhausen und der norwegische Bassist Arild Andersen kennen sich bereits seit 1996, nachdem sie sich bei einem Konzert in Athen begegneten. Across Mountains entstand während einer Zeit, als Reisen und Konzerte unmöglich waren. Die Musiker entschlossen sich, ihre Zeit und Kreativität für ein gemeinsames Online-Aufnahme-Projekt zu nutzen, und begaben sich so auf eine freie Entdeckungsreise. Vangelis und Markus starteten im Duo, bald darauf kam Arild hinzu. Tonspuren wurden hin und her geschickt, Ideen wurden sich wie Bälle zugeworfen. Auf diese Weise entstanden zwischen August 2020 und Mai 2021 sechs Stücke. Diese Musik ist ein Dokument einer speziellen Zeit, denn unter normalen Umständen wäre die Musik so nie entstanden, hätte man die Möglichkeit gehabt, live miteinander aufzunehmen. Ja sie wäre vielleicht gar nicht zustande gekommen, da die Musiker weit voneinander entfernt leben.

www.markusstockhausen.de
www.o-tonemusic.de