WOHA, Singapur: Sky Green, Taichung, Taiwan Foto ©Kuomin Lee

Frankfurt

Internationaler Hochhaus Preis 2020
31.10.2020 – 28.2.2021

Der Internationale Hochhaus Preis 2020 präsentiert eine Auswahl aktueller Hochhausprojekte auf der ganzen Welt, die sich durch zukunftsweisende Gestaltung, Funktionalität, innovative Bautechnik, städtebauliche Einbindung, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit auszeichnen. Die Ausstellung stellt den Gewinner, die Finalisten und die Nominierten des Wettbewerbs umfassend anhand von Modellen, Filmen, Fotos, Zeichnungen und Texten vor. Vergeben wird der Internationale Hochhaus Preis alle zwei Jahre vom Deutschen Architekturmuseum, der DekaBank und der Stadt Frankfurt

Deutsches Architekturmuseum |dam-online.de

Gottfried Böhm: Wallfahrtskirche „Maria, Königin des Friedens“, Neviges / 1963–68 Foto © Inge und Arved von der Ropp /Irene und Sigurd Greven Stiftung, ca. 1968

Frankfurt

Böhm 100
Der Beton-Dom von Neviges
bis 15.11.2020

Gottfried Böhms 100. Geburtstag ist am 23.1.2020. Das feiert das Deutsche Architektur Museum mit einer konzentrierten Ausstellung, die der Wallfahrtskirche in Neviges gewidmet ist, einem seiner bekanntesten Bauten. Zwischen 1963 und 1968 entstand ein Beton-Dom, der von den Franziskanermönchen als zweitgrößte Kirche im Erzbistum Köln in Auftrag gegeben wurde. Gegenwärtig wird das gefaltete Dach mit einer innovativen Textilbetonschicht saniert. 2005 und 2006 fanden im Deutschen Architekturmuseum große Ausstellungen zum Werk von Gottfried Böhm und seinem Vater Dominikus Böhm statt. Nun werden neue Archivfunde aus der Entstehungszeit der Wallfahrtskirche präsentiert und mit einem Ausblick auf die Zukunft verbunden. Ein umfangreiches Vortragsprogramm führt, unter anderem, die drei als Architekten tätigen Söhne Böhms zusammen, gibt Einblicke in die Technik der Betoninstandsetzung und bringt auch den Film „Die Böhms – Architektur einer Familie“ wieder nach Frankfurt.

Deutsches Architekturmuseum |dam-online.de

Bild unten: Gottfried Böhm: Wallfahrtskirche „Maria, Königin des Friedens“, Neviges / 1963–68
Foto © Steffen Kunkel, 2015

Köln

Hélène Binet – Das Echo von Träumen
Gottfried Böhm zum 100. Geburtstag
23.10. – 20.12.2020

Anlässlich des 100. Geburtstags Gottfried Böhms hat das MAKK die international renommierte, in London ansässige Fotokünstlerin Hélène Binet eingeladen, ausgewählte Sakralbauten des Kölner Architekten zu „porträtieren“. Durch die Komposition von Licht, Schatten und Textur arbeitet Binet in ihren Arbeiten die charakteristischen Eigenschaften der Bauten heraus und bietet dem Betrachter gleichzeitig eine neue Sehperspektive. Diesen Werken werden Originalzeichnungen von Gottfried Böhm gegenübergestellt, die als eigenständige Kunstwerke auf beeindruckende Weise die Architekturdarstellung der Moderne zum Ausdruck bringen. 

Unter den zahllosen von Gottfried Böhm realisierten Bauten sind alleine über 20 in Köln und Umgebung entstanden. Mit diesem immensen Schaffenswerk hat er einen wichtigen und nachhaltigen Beitrag zur Baukultur und Stadtplanung in Köln und Region geleistet und durch seine markante Architektur stilprägende Setzungen im Stadtbild vorgenommen.
Hélène Binet ist eine Schweizer Fotokünstlerin, deren Arbeitsschwerpunkt auf dem Bereich der Architekturfotografie liegt. In den vergangenen Jahrzehnten arbeitete sie weltweit mit den bedeutendsten zeitgenössischen Architekten zusammen oder fotografierte herausragende Bauten der modernen Architekturgeschichte.

Museum für angewandte Kunst | makk.de

Gae Aulenti, 1989 © Courtesy of Archivio Gae Aulenti, photo: © Hans Visser

Weil am Rhein

Gae Aulenti. Ein kreatives Universum
29.02.2020 – 18.04.2021
Vitra Schaudepot

Die Italienerin Gae Aulenti zählt zu den bedeutendsten Architektinnen und Designerinnen der Nachkriegszeit. Bereits in den 1960er Jahren trug sie mit ihren ikonischen Objekten erheblich zum weltweiten Erfolg Italiens im Produktdesign bei, unter anderem mit der »Locus Solus«-Reihe (1964) oder den Leuchten »Pipistrello« (1965) und »King Sun« (1967). Internationale Anerkennung gewann Aulenti zudem für den Umbau eines ehemaligen Pariser Bahnhofs in ein Museum, das Musée d’Orsay (1980–1986). Außerhalb ihres Heimatlandes ist Aulenti, die mehr als 700 Projekte verwirklichte, jedoch zumeist nur Design- und Architekturkennern ein Begriff. Dem wirkt das Vitra Design Museum mit der Ausstellung »Gae Aulenti. Ein kreatives Universum« entgegen und gibt Einblick in das facettenreiche Schaffen, welches neben Architektur und Objektdesign auch Interieurs, Bühnenbilder und Kostüme sowie Ausstellungsarchitektur umfasst. Im Vitra Schaudepot wird eine Auswahl von rund 35 Objekten aus ihrer gesamten Schaffenszeit gezeigt, diese werden von Fotografien, Skizzen und Zeichnungen sowie einer Dia-Show, Dokumentarfilmen und Interviews begleitet.

Vitra Design Museum | www.design-museum.de

Pavillon Le Corbusier, 2019, Zürich, © ZHdK © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Zürich (CH)

Wiedereröffnung
Pavillon Le Corbusier
Ausstellung Mon univers

Am 11. Mai 2019 öffnete der frisch renovierte Pavillon Le Corbusier in Zürich seine Türen fürs Publikum. Der letzte Bau von Le Corbusier ist ein farbenprächtiges architek- tonisches Glanzstück und als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Pavillon Le Corbusier wurde seit seiner Eröffnung 1967 als Ausstellungsort betrieben, um das Werk und die Ideen Le Corbusiers einem breiten Publikum zu vermitteln. Ganz in diesem Sinn und Geist führt das Museum für Gestaltung Zürich den Pavillon Le Corbusier im Auftrag der Eigentümerin Stadt Zürich ab Mai als öffentlich zugängliches Museum weiter. Die Eröffnungsausstellung „Mon univers“ verteilt sich über alle Stockwerke und widmet sich der Sammelleidenschaft des Schweizer Jahrhundertarchitekten. Sie gibt damit Einblick in seinen gestalterischen Kosmos. Zeitlebens verfolgte Le Corbusier die Vision einer Synthese der Künste und führte in seinen Assemblagen Objekte und Trouvaillen aus Kunst, Industrie, Folklore und Natur zusammen.

Pavillon Le Corbusier
www.pavillon-le-corbusier.ch