Tatjana Busch, Frequencies, Foto © Kai Geiger

München

FREQUENCIES
von Tatjana Busch in der whiteBOX

Die Ausstellung FREQUENCIES präsentiert vom 9. November 2019 bis 15. Dezember 2019 eine Licht- und Klanginstallation der Münchner Künstlerin Tatjana Busch zum Thema Dunkelheit und ihrer Wahrnehmung in der whiteBOX im Werksviertel-Mitte. Der Komponist und Media-Künstler Christian Losert hat den Sound für die Ausstellung komponiert und umgesetzt. Mit dem künstlerischen Konzept, das der Ausstellung zugrunde liegt, untersucht Tatjana Busch das Licht als Bewusstseinsmaterial in Verbindung zu Objekten und in der Wahrnehmung des Betrachters. Die Nacht initiiert automatisch den Tag. Sie erscheint in Dunkelheit und sie kennt keine Grenzen, keine Trennungen, die Welt der Gegenstände verbindet sie zu einem Ganzen. Das Erkennen der Dinge in unserer Wahrnehmung und die Kontrolle darüber lässt nach. Für unser Nervensystem ist sie geradezu erholsam. Wie die Sehnsucht nach einem ungestörten Sternenhimmel erkennen lässt, oder die Ruhe und Geborgenheit, die in ihr entsteht, wenn man zum Beispiel an globalisierte Arbeitsabläufe in den internationalen Zeitzonen denkt.

www.whitebox.art

Eröffnung mit Frankfurt Fades am Roemer, © Luminale, Ralph Larmann

Frankfurt

Luminale Frankfurt
12. – 15.3.2020

Die Luminale findet seit 2002 in Frankfurt und Offenbach im Rhythmus von zwei Jahren statt. Ursprünglich von der Messe
Frankfurt als Begleitveranstaltung zur Light + Building, der Weltleitmesse für Licht- und Gebäudetechnik, gegründet, ist die Biennale heute mit rund 250.000 Besucher*innen und 150 Projekten eine der größten kulturellen Veranstaltungen in Frankfurt und der Rhein-Main-Region.

Die inhaltliche Ausrichtung der Luminale als Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung verfolgt seit 2018 das Ziel, ein populäres und gleichzeitig künstlerisch und inhaltlich hochwertiges Programm zu gestalten sowie einen nachhaltigen Beitrag zur Stadtgestaltung zu leisten. Die Stadt wird so nicht nur zu einer Bühne, sondern auch Gegenstand des Festivals. Projekte, die sich mit urbanen Zukunftsvisionen im Spannungsfeld von Licht, Architektur, Technologie, Ökologie und dem sozialen Miteinander in der Stadt auseinandersetzen, und ein begleitender, transdisziplinärer Dialog zu damit verbunden Fragestellungen machen dies erlebbar.

www.luminale-frankfurt.de


Bild: Willst du sehen so lerne zu handeln © Luminale_Oliver Blum

Olafur Eliasson | Photo: Runa Maya Mørk Huber/Studio Olafur Eliasson © 2017 Olafur Eliasson

London (GB)

OLAFUR ELIASSON
IN REAL LIFE
bis 5.1.2020

Olafur Eliasson (* 1967) kehrt nach seiner weltberühmten Installation „The weather project“ (2003) mit einer großen Ausstellung über seine bisherigen Werke und Installationen in der Tate Modern zurück. Das weather project markierte einen Wendepunkt in der zeitgenössischen Kunst. Es verwandelte die ehemalige Turbinenhalle in einen sozialen Raum, in dem eine Skulptur Menschen zusammenbrachte. In den 16 Jahren seit dem weather project wurde Eliasson international als einerder aufregendsten Gegenwartskünstler gefeiert. Noch bis zum 5. Januar 2020 kann man zum ersten Mal die gesamte Bandbreite seiner drei Jahrzehnte umfassenden Schaffenszeit an einem Ort sehen. Olafur Eliasson hat rund 40 Werke zusammengestellt und installiert, von denen fast alle noch nie in Großbritannien zu sehen waren, darunter einige, die speziell für die Ausstellung realisiert wurden. Die Werke Eliassons machen die Besucher auf einige der dringendsten Probleme der Gegenwart aufmerksam. Für die Dauer der Ausstellung hat das Küchenteam von Studio Olafur Eliasson, SOE Kitchen, mit Tate Eats zusammen ein spezielles Menü für die Terrace Bar der Tate Modern zusammengestellt. Es basiert auf biologischen, vegetarischen und regionalen Produkten, die für die Küche des Studios in Berlin von zentraler Bedeutung sind. Umgeben von Kunstwerken und Lampen, die von Eliasson entworfen wurden, können Besucher an Tischen, die denen im Studio ähneln, essen.

www.tate.org.uk


Bild:  Olafur Eliasson, Din blinde passager (Your blind passenger), 2010, Installation view: Tate Modern, London, 2019 Photo: Anders Sune Berg, Courtesy of the artist; neugerriemschneider, Berlin; Tanya Bonakdar Gallery, New York / Los Angeles © 2010 Olafur Eliasson

 

Daniel Hausig, Wetterleuchten, 2019 © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Waldenbuch

Daniel Hausig. Dynamic Light
13.10.2019 – 19.4.2020

Die Ausstellung stellt neuere Werke von Daniel Hausig vor, einem wichtigen und innovativen Vertreter der aktuellen Lichtkunst. Seit seiner Studienzeit in Hamburg beschäftigt er sich mit Licht als (Mal-)Werkstoff und künstlerischem Medium. Für seine minimalistischen Farblichtobjekte verwendet er progressive Technologien, etwa selbst hergestellte Elektro- lumineszenz-Siebdrucke oder digitale LEDs und ihre zeitbasierten Lichtsteuerungen. Das Licht seiner Objekte und Skulpturen ist dabei ausgesprochen dynamisch: Es verändert sich fortwährend nach den Vorgaben des Künstlers, der die Farbverläufe in programmierten Loops hinterlegt. Daniel Hausigs Lichtwerke tauchen den jeweiligen Ausstellungsraum in wechselnde Farbatmosphären.

Museum Ritter
www.museum-ritter.de