ars electronica © Robert Bauernhansl

Linz (A)

ARS ELECTRONICA

Seit 1979 analysiert und kommentiert Ars Electronica die digi- tale Revolution. Im Fokus stehen stets aktuelle Entwicklungen und mögliche Zukunftsszenarien im Dreieck von Kunst, Technologie und Gesellschaft. Innovativ, radikal und exzentrisch im besten Sinn sind die Visionen, Ideen und Projekte, die Ars Electronica dabei gemeinsam mit KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen, TechnologInnen, Engineers, Entrepreneurs und Social Activists aus aller Welt vorantreibt. Seit 1979 hat Ars Electronica das Spektrum ihrer Aktivitäten kontinuierlich ausgebaut und zeichnet sich heute durch einen weltweit einmaligen, umfassenden Ansatz in der Auseinandersetzung mit techno-kulturellen Phänomenen aus. Ars Electronica ist eine Kultur-, Bildungs- und Forschungsplattform aus Linz, Österreich, und genießt internationale Reputation.

ars electronica © Robert Bauernhansl

Ars Electronica Center Museum der Zukunft, Schule der Zukunft

Als Museum der Zukunft und Schule der Zukunft verschreibt sich das Ars Electronica Center der Verschmelzung von Kunst, Wissenschaft und Technologie. Bio- und Gentechnik, Neurowissenschaften, Robotik, Prothetik und Medienkunst bilden hier interaktive Versuchsanordnungen, die eine Vorstellung davon vermitteln, wie unsere Welt und unser tagtägliches Leben schon bald aussehen könnten. Alle unsere Ausstellungen und Präsentationen sind auf diese Frage hin ausgerichtet, eröffnen unterschiedliche Blickwinkel auf unsere Natur und unser Selbst- bild und machen ihre möglichen zukünftigen Ausprägungen für ein breites Publikum greifbar. Als Schule der Zukunft beschreiten wir zudem neue Wege der Science Education und bieten eine breite Palette von Vermittlungsprogrammen für alle Schultypen und -stufen an. 1996 wurde das erste, zum Auftakt des Linzer Kulturhauptstadtjahrs 2009 dann das zweite, erweitere Museum der Zukunft eröffnet. Das Ars Electronica Center zählt jährlich zwischen 170.000 und 185.000 BesucherInnen.

Ars Electronica Festival
Testumgebung zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft
5. – 9.9.2019

Jeden September ruft das Ars Electronica Festival Hunderte Kreative aus Kunst, Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft aus der ganzen Welt nach Linz, um gemeinsam mit ihnen ein bestimmtes Thema zu bearbeiten. Die Fragestellung ist dabei Jahr für Jahr eine andere und kein Festivalformat in Stein gemei- ßelt. Es wird ausprobiert, bewertet, verworfen und neu erfunden – das Festival stellt sich nicht zuletzt auch selbst auf die Probe, stets geleitet von der Suche nach dem, was uns als Gesellschaft weiterbringt, auf unserem Weg in eine lebenswerte Zukunft. 2017 zählte die Ars Electronica erstmals mehr als 1.000 mitwirkende KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen, Activists und Entrepreneurs und über 100.000 Besuche. Mehr als 400 akkreditierte MedienvertreterInnen aus über 35 Ländern berichten Jahr für Jahr vom Linzer Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft.

Ein Festival zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft

Ausstellungen, Konferenzen, Vorträge, Präsentationen, Workshops, Open Labs, Galleries, Performances, Interventionen, Screenings, Konzerte – das Ars Electronica Festival bietet für jede und jeden etwas!Umfang und Vielfalt des Programms spiegeln die Bandbreite an Perspektiven und Visionen wider, die KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen, Social Activists und Entrepreneurs aus aller Welt nach Linz bringen.

Ein Festival für Medienkunstfans

Das Ars Electronica Festival ist die Adresse für Medienkunstfans. Wer will, kann gut und gern alle fünf Festivaltage nur mit dem Besuch von Ausstellungen zubringen. Die wichtigsten und umfangreichsten Ausstellungen sind die Themenausstellung in der POSTCITY, die CyberArts-Exhibition im OK und das bis dahin rundum erneuerte Ars Electronica Center. Erstere bündelt künstlerische Zugänge zum Jahresthema des Festivals, zweitere zeigt die besten Medienkunstarbeiten des Jahres, mit den neuen Ausstellungen im Ars Electronica Center präsentiert sich das Museum der Zukunft pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum der Ars Electronica in neuem Licht. Wegweisende Kooperationen zwischen Kunst und Industrie erleben Sie in der STARTS-Ausstellung. Die Schau ist Teil einer gleichnamigen Initiative der Europäischen Kommission und legt den Fokus auf Innovationen zwischen Science, Technology and Arts (STARTS). Junge Medienkunst aus der UNESCO City of MediaArts Linz sehen Sie in der Ausstellung des Masterlehrgangs Interface Culturesder hiesigen Kunstuniversität. Deren Stammhaus wiederum präsentiert sich als „Ars Electronica-Campus“ und wird für die Dauer des Festivals von einer renommierten Gastuniversität bespielt.

Ein Festival für Wissbegierige

Ars Electronica versteht sich nicht nur als Bühne für PionierInnen aus Kunst und Wissenschaft, sondern auch als Forum, das den Dialog fördern und einen breiten Diskurs anstoßen will. Teil jedes Festivals ist daher eine Reihe von Konferenzen, Summits, OpenLabs und Workshops. Die wichtigste Konferenz ist das Symposium zum Festivalthema: Zwei Tage lang stellen ExpertInnen aus aller Welt ihre Zugänge und Visionen zum Jahresthema der Ars Electronica vor. Ein einmaliges Format ist der Future Innovators Summit, bei dem KünstlerInnen, DesignerInnen, WissenschaftlerInnen, TechnikerInnen, EntrepreneurInnen, SozialktivistInnen und PhilosophInnen neue Wege kollektiven Brainstormings und kreativer Prototypenentwicklung erörtern. Preisgekrönte MedienkünstlerInnen stehen im Mittelpunkt der Prix-Foren. In den moderierten Gesprächen und Diskussionsrunden stellen Ihnen die GewinnerInnen des Prix Ars Electronica ihre Arbeiten und Zukunftsvisionen vor.

Ein Festival für Musikbegeisterte

Ohne Musik wäre Ars Electronica nicht denkbar. Beim Prix Ars Electronica in Gestalt einer eigenen Kategorie vertreten, offeriert auch das Festival jede Menge (digitale) Musik. Neben dem Openingam ersten Festivaltag bilden Konzerte, Performances und DJ-Sets einen bunten Mix aus digitaler und analoger Musik, garniert mit Visualisierungen preisgekrönter KünstlerInnen. Die Ars Electronica Nightline heizt erneut allen PartygeherInnen und NachtschwärmerInnen ein; Samstagabend wird dann die Donau zur riesigen Bühne für die alljährliche Klangwolke. Und auch 40 Jahre Ars Electronica gehören gefeiert. Der letzte Festivaltag ist traditionell der Music Monday, an dem Performances, Konzerte und diskursive Formate rund um digitale Musik stattfinden.

u19 – CREATE YOUR WORLD

Als Festival im Festival lädt u19 – CREATE YOUR WORLD in der POSTCITY alle Jungen und Junggebliebenen ein, ihre Ideen und Visionen zur Zukunft vorzustellen, sich auszutauschen, gegenseitig zu inspirieren und gemeinsam voranzukommen.