Ausstellungsansicht „Fetisch Zukunft – Utopien der dritten Dimension“, Modell der Internationalen Raumstation ISS

Friedrichshafen

Fetisch Zukunft.
Utopien der dritten Dimension
bis 16.04.2023

Das Zeppelin Museum stellt in der transdisziplinären Ausstellung Fetisch Zukunft. Utopien der dritten Dimension Visionen und Ideen der letzten 120 Jahre vor. Technische und gesellschaftspolitische Utopien treten in den Dialog mit künstlerischen Positionen, die alternative Szenarien entwerfen und deren dystopisches Potenzial offenlegen. Können technische Innovationen die menschlichen Sehnsüchte nach Geschwindigkeit, Freiheit, Frieden, Unsterblichkeit und Nachhaltigkeit erfüllen oder wird ihr Stellenwert durch fetischisierte Heilsversprechen überhöht?

Die Ausstellung Fetisch Zukunft. Utopien der dritten Dimension untersucht erstmals, wie Technik- und Gesellschaftsutopien ineinandergreifen und wirft die Frage auf: Kann Technologie die Welt retten – oder ist sie nur Marketingversprechen und Machtinstrument? Dazu setzt die Ausstellung historisch bei den Luftschiffen an, geht Visionen von Lufttaxis, zivilen Hyperschallflugzeugen, fliegenden Städten und Weltraumsiedlungen nach und schaut mit Werken zeitgenössischer Künstler*innen in mögliche Zukünfte.

In fünf Themenkomplexen, Geschwindigkeit, Freiheit, Frieden, Unsterblichkeit und Nachhaltigkeit, wird eine kritische Auseinandersetzung mit vergangenen und gegenwärtigen Zukunftsvisionen einer lebens- werteren Welt vorgenommen. Mehr als 80 Exponate der Luftfahrtgeschichte werden ergänzt durch 15 künstlerische Arbeiten von der Aerocene Foundation und Tomás Saraceno, Nuotama Frances Bodomo, Andreas Feininger, Alexandra Daisy Ginsberg, Alexander Kluge, Marie Lienhard, Jacolby Satterwhite, Timur Si-Qin, Anton Vidokle und Aby Warburg.

Zeppelin Museum Friedrichshafen | www.zeppelin-museum.de


Timur Si-Qin, Campaign for a new Protocoal, Part II, 2018, Mixed Media Installation © Timur Si-Qin

Gruppenfoto Sesamstraße © Sesame Workshop 2022. All rights reserved.

Hamburg

Sesamstraße
50 Jahre Wer, Wie, was!
7.5.2023 – 7.1.2024

Die Sesamstraße wird 50! Anlässlich dieses Jubiläums zeigt das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) eine große Sonderausstellung. Unter dem Motto „Sesamstraße. 50 Jahre Wer, Wie, Was!“ tauchen die Besucher*innen auf 700 Quadratmetern in die unterhaltsame Welt von Ernie & Bert, Elmo und dem Krümelmonster ein und blicken hinter die Kulissen des weltweit erfolgreichen Fernsehformats. Die in Kooperation mit dem NDR entstandene Ausstellung richtet erstmals den Fokus auf die Gestaltung und handwerkliche Produktion der legendären Sendung und fragt danach, wie die Puppen, Kulissen, Kostüme, Requisiten und Musikstücke entwickelt werden und wer die kreativen Köpfe und geschickten Hände hinter den fantasievollen Figuren, Animationen und Schauplätzen sind.

In der Ausstellung zu sehen sind originale Figuren und Filmsets der Sesamstraße sowie lange verschollene Raritäten aus Privatbesitz. Eine Puppenwerkstatt, interaktive Stationen und ein vielseitiges Begleitprogramm laden zum Mitmachen ein

Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg | www.mkg-hamburg.de

 

transmediale 2022, Stine Deja, Foto: Adama Berry

Berlin

transmediale 2023:
a model, a map, a fiction
1. – 5. Februar 2023 Akademie der Künste, Berlin und stadtweit

Über vier Tage und wieder mit Publikum kehrt transmediale zu ihrem einzigartigen Festivalmodus zurück: Unter dem Titel a model, a map,
a fiction wird sich die Akademie der Künste in einen Raum für Diskussionen, Workshops, Ausstellungen, Performances und Filme verwandeln. Die Hauptfestivaltage werden erstmals um das stadtweite Ausstellungsformat Out of Scale ergänzt. Durch die Kombination von theoretischem Diskurs, vielfältigen Gesprächsformaten und künstlerischen Interventionen setzt sich das Festival mit der Frage auseinander, wie die Skalierbarkeit von Technologie Beziehungen und Brüche in der Welt herstellt und so Bilder massenhaft und losgelöst von ihrem historischen und politischen Kontext in Umlauf bringt. transmediale 2023 lädt ein zur gemeinsamen Reflexion und Diskussion über Vorstellungen von Größenordnung und Berechnungslogiken, deren Wirkmacht und Instrumentalisierung.

a model, a map, a fiction

Wir werden von Bildern und den vielfachen Realitäten, die diese erzeugen, überflutet. Modelle, Karten und Fiktionen über die Welt werden berechnet und auf unsere mobilen Screens übetragen. Ihre jeweilige Bedeutung wird dabei stets skaliert und über Datenserver, Netzwerk- kabel, Rechenzentren, 3D-Assets und automatisierte Algorithmen verteilt. Diese Algorithmen und ihre einprogrammierten Verzerrungseffekte haben die Welt quantifizierbar gemacht und organisieren gleichzeitig unsere persönlichen Vorlieben und politischen Ansichten oder reduzieren uns gar zu tokenisierten Transaktionen.

Seit mehr als dreißig Jahren steht transmediale für die kritische Auseinandersetzung mit und Reflexion über kulturelle, soziale und politische Transformationen aus postdigitaler Perspektive. Das jährliche Festival mit wechselnden Themenschwerpunkten im Kontext von Kunst und digitaler Kultur bildet den Ausgangspunkt der Aktivitäten von transmediale

www.transmediale.de

Hamburg

Digital Art Museum

Mit dem Digital Art Museum eröffnen wir 2024 Europas erstes und größtes digitales Museum in der Hamburger HafenCity mit über 7.000 Quadratmetern Grundfläche und 10 Meter hohen Decken!