Biberach

WIR.SIND.DA.
Für den Film. Für Biberach. Für Dich.
42. Biberacher Filmfestspiele
27.10. – 1.11.2020

Unter dem Motto WIR.SIND.DA Für den Film. Für Biberach. Für Dich finden in diesem Jahr die 42. Biberacher Filmfestspiele statt. Vom 27. Oktober bis zum 1. November ist in Biberach wieder ganz großes Kino angesagt: Unter den besonderen Gegebenheiten und angepasst an die aktuell geltenden Hygienevorschriften soll sowohl den Zuschauern als auch den Filmschaffenden ein spannendes Filmfest-Erlebnis mit einen angepassten Spielplan, einem ergänzendes Online-Angebot und einem vorverlegten Kinder-Nachmittag am 25. Oktober geboten werden.

www.biberacherfilmfestspiele.de

Der Siebzehnte © deja vu film

Mannheim-Heidelberg

Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg (IFFMH)
2. – 22.11.2020

Das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg (IFFMH) entdeckt und fördert junge Filmkünstler*innen aus der ganzen Welt. Es ist eine einzigartige Plattform des kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Dialogs durch Filmkunst seit 1952, was es nach der Berlinale zum traditionsreichsten Filmfestival in Deutschland macht. Das IFFMH ist spezialisiert darauf, jährlich neue Regietalente zu entdecken. Zu den ehemaligen Newcomern aus Mannheim-Heidelberg zählen François Truffaut, Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders, Jim Jarmusch, Angela Schanelec, Atom Egoyan, Thomas Vinterberg, Derek Cianfrance, Hong Sang-soo und Guillaume Nicloux. Das IFFMH feiert Innovation sowie erzählerischen und ästhetischen Wagemut. Es steht für eine neue Erfahrung. Das Festival fungiert als Kompass und Trendscout, entdeckt Newcomer und präsentiert Visionäres, öffnet Horizonte und belebt Historisches neu. Das IFFMH stellt einen sozialen Erlebniskontext her. Als Vermittler und Vernetzer verschiedener Kulturszenen schafft das IFFMH Räume zum Austausch von Filmschaffenden und Publikum.

www.iffmh.de

Internationale Kurzfilmtage Winterthur © Eduard Meltzer / IKFTW

Winterthur (CH)

24. Internationale Kurzfilmtage Winterthur:
Wir finden statt!
3. – 8.11.2020

Die Internationalen Kurzfilmtage Winterthur finden vom 3. bis 8. November 2020 statt – in einer Variante, die sowohl dem Publikum vor Ort als auch der weltweiten Kurzfilmbranche gerecht wird. Der Trailer zur 24. Ausgabe feiert seine Leinwandpremiere am Zurich Film Festival im Rahmen des Kurzfilmprogrammes «Neue Welt Sicht: Ah, les jeunes !». Die 24. Ausgabe der Internationalen Kurzfilmtage Winterthur wird erstmals in hybrider Form durchgeführt: Neben lokalen Screenings, zu denen auch der Internationale und Schweizer Wettbewerb gehören, werden ausgewählte thematische Programme online gezeigt. Installationen und Interventionen loten zudem die künstlerischen Möglichkeiten des Kurzfilmes aus. Die Informations- und Weiterbildungsangebote sowie Möglichkeiten zur Vernetzung für die Kurzfilmbranche werden komplett in den digitalen Raum verlegt. «So können wir auch dieses Jahr das aktuelle Kurzfilmschaffen abbilden und fördern, während wir in neuer Form ein facettenreiches Festival für das Publikum und die Branche bieten», sagen die zwei Co-Leiter Stefan Dobler und John Canciani. Wegen immer neuer Reisebeschränkungen und zum Schutz des Publikums verzichten die Kurzfilmtage in diesem Jahr auf jegliche geladenen Gäste vor Ort – sei es aus dem Ausland oder aus der Schweiz.

www.kurzfilmtage.ch

Tübingen

37. Französischen Filmtage 
28.10. – 4.11.2020


Die 37. Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart 2020 finden statt! Live! Vom 28. Oktober bis zum 4. November 2020. Auch in diesem Jahr präsentiert das größte Schaufenster des frankophonen Films in Deutschland die neuesten Filme aus der gesamten Frankophonie vom eigenwilligen Autorenfilm noch unentdeckter Filmschaffender bis zum opulenten Kinoereignis mit Starbesetzung für die große Leinwand.

Mit rund 15.000 Besucher*innen sind die Französischen Filmtage ein echtes Publikumsfestival. Auch in diesem Jahr, trotz Abstandsregeln und Hygienekonzept: Zum ersten Mal ist eine Online-Version der Filmtage geplant. Wer frankophone Filme liebt hat in der ersten Novemberwoche die Möglichkeit von wo auch immer in Deutschland bestes frankophones Kino zu genießen. Auch ohne Französischkenntnisse: alle Filme sind selbstverständlich untertitelt!  Dabei ermöglichen der Internationale und der Französische Wettbewerb einen spannenden Überblick über die aktuellsten frankophonen Filmproduktionen und bieten so eine besondere Sicht auf die Gegenwart.

www.franzoesische.filmtage-tuebingen.de

Der natürliche Tod der Maus

Köln

KFFK / Kurzfilmfestival Köln 

18. - 22.11.2020
in ausgewählten Kölner Kinos

In die Zukunft müsste man blicken können. Wenn man 2020 ein Festival organisiert zum Beispiel. Doch gerade die nächste Zukunft bleibt weiterhin seltsam ungewiss. Das abstraktere Morgen hingegen, das wird seit jeher in Filmen behandelt. In kondensierter Form fassen sie, was mit bloßem Auge noch kaum zu erkennen ist. Gerade der Kurzfilm vermag auf die rasanten Veränderungen der Zeit zu reagieren, Tendenzen aufzugreifen, weiterzudenken und von Visionen zu erzählen. Die 14. Ausgabe des Kurzfilmfestival Köln findet im November dort statt, wo Filme zu Hause sind: Im Kino. Damit unter den neuen Bedingungen jedoch niemand etwas verpasst, werden Teile des Programms zusätzlich online präsentiert. Mit über 100 Filmen ist das Programm 2020 umfangreicher als bisher. Rund um den mit fünf Programmen sorgfältig zusammengestellten deutschen Wettbewerb finden sich u.a. ein Spotlight zu den Arbeiten des Filmemachers Nicolaas Schmidt, ein türkisch-deutsches Programm und - neu in diesem Jahr - ein Länderschwerpunkt in Kooperation mit dem niederländischen Festival Impakt. Einige Highlights der letzten Jahre sind bereits jetzt in der Mediathek unter www.kffk.de zu sehen.

www.kffk.de

ffmop © Sebastian Woithe

Saarbrücken

Filmfestival Max Ophüls Preis
18. - 24.1.2020

Das Filmfestival Max Ophüls Preis widmet sich seit über 40 Jahren der Präsentation und Förderung des deutschsprachigen Nachwuchsfilms. urch seine konzentrierte Ausrichtung ausschließlich auf Arbeiten neuer Talente aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg gilt es als das wichtigste Nachwuchsfilmfestival im deutschsprachigen Raum. 

Der Kinofilm als audiovisuelle künstlerische Erzählform steht im Mittelpunkt des Festivals. Durch seine Namensgebung fühlt sich das Filmfestival zudem traditionell nicht nur der Anknüpfung an die heimische Filmgeschichte verpflichtet, sondern ganz besonders auch der Auseinandersetzung mit politisch und sozial relevanten Themen

Ziel des Filmfestivals Max Ophüls Preis ist es damit, einen vielseitigen und zugleich fokussierten Blick auf das Filmschaffen des deutschsprachigen Nachwuchses zu bieten und gleichzeitig jungen Filmemacher*innen eine viel beachtete Startrampe in eine erfolgreiche Laufbahn zu ermöglichen. Von Andreas Dresen bis Barbara Albert, von Christian Petzold bis Florian Henckel von Donnersmarck, von Detlev Buck bis Sandra Nettelbeck – in über 40 Jahren Festivalgeschichte haben zahllose Talente von Saarbrücken ausgehend bemerkenswerte und Preis gekrönte Karrieren gestartet. 

Neben dem Herzstück des Festivals, den vier Wettbewerben um den Max Ophüls Preis, bietet es regelmäßig ein breites Rahmenprogramm, das den Fokus auf weiteres filmisches Nachwuchsschaffen erweitert. Filmhistorische Akzente, die Einbindung von Ehrengästen, ein umfangreiches Branchenprogramm aus Diskussionen, Workshops und Vernetzungsveranstaltungen sowie der traditionelle Festivalclub „Lolas Bistro“ komplettieren die Woche zum vielleicht intensivsten Treffpunkt der jungen deutschsprachigen Filmszene.

Der Namensgeber und in Saarbrücken geborene Max Ophüls (1902-1957) gilt als einer der großen europäischen Filmregisseure des 20. Jahrhunderts.

www.ffmop.de

Lübeck

62. Nordische Filmtage Lübeck:
4. – 8.11.2020
Hybride Festivalausgabe in 2020, Neuer Jugendjury-Preis, Retrospektive zum Thema „Fishermen’s Films“

Vom 4. bis 8. November 2020 ist die 62. Ausgabe als hybride Festivalversion geplant. Diese soll in den Festivalkinos und weiteren Spielstätten in Lübeck unter Einhaltung der Corona-Vorgaben veranstaltet werden und durch gezielte Online-Angebote von Filmen und Events unterstützt werden, um die Zugangsbeschränkungen in den Spielstätten auszugleichen und auch den Daheimgebliebenen ein gewisses Festivalgefühl zu vermitteln. Im Mittelpunkt des auf dem europäischen Kontinent einzigartigen Festivals steht aktuelles Filmschaffen aus den nordischen und baltischen Ländern sowie Filme aus Norddeutschland (Schleswig-Holstein und Hamburg).

Nach 2018 und 2019 schließt sich mit der diesjährigen Retrospektive „Fischermen’s Films – Fischerei im nordischen und baltischen Kino“ der über drei Festivals verteilte Ostsee-Zyklus. Spiel- und Dokumentarfilme aus den Jahren 1912 bis 2019 zeigen einen traditionellen Berufszweig zwischen Idylle und Industrie. Die Hansestadt Lübeck nimmt in dieser Retrospektive einen wichtigen Platz ein. „Der Fischindustrieort Schlutup und das Fischerdorf Gothmund“ wurden schon zu Beginn der 1920er Jahre im Film festgehalten und ist Teil eines Stummfilmprogramms mit Kurzfilmen. Als klassische Fischfangnation ist auch Island mehrfach vertreten – unter anderem mit dem Eröffnungsfilm der Sektion.

www.nordische-filmtage.de

Leipzig

63. Internationales Leipziger Festival
für Dokumentar- und Animationsfilm
26.10. – 1.11.2020


DOK Leipzig wird in diesem Jahr ein reduziertes Programm von etwa 120 Filmen präsentieren. Alle Filme sollen in ausgewählten Leipziger Spielstätten, unter Einhaltung der Hygienevorschriften, gezeigt werden. Ein Großteil wird darüber hinaus auch deutschlandweit online verfügbar sein. Außerdem wird das Leipziger Publikum die interaktive Ausstellung DOK Neuland besuchen können. Diese und weitere Entscheidungen haben Festivalleiter Christoph Terhechte und sein Team aufgrund der COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen Auswirkungen beschlossen.
Das Festival wird angesichts der ungewissen Situation in diesem Jahr keine Gäste einladen. Das Publikum wird sich an den etablierten Film- gesprächen jedoch online beteiligen können, im Kino wie auch in den eigenen vier Wänden. Eine Vielzahl neuer Online-Formate wird den Austausch zwischen Filmschaffenden und Publikum ermöglichen. Die angekündigten Wettbewerbe des Festivals bleiben bestehen, allein die Einführung eines Wettbewerbs für den langen Animationsfilm wird auf 2021 verschoben. Auch einige Sonderreihen werden 2020 in Leipziger Kinos wie im Netz stattfinden.

www.dok-leipzig.de

The Shape of Water, Filmverleih KM149370

Köln

PHILMUSIK
Emotionale Großereignisse

Die Reihe PHILMUSIK stellt Filmmusik-Komponisten in den Fokus. Musik für den Film hat sich in ihrer jungen Geschichte zu einer eigenen, komplexen Kunst entwickelt. Und dennoch stehen Filmmusikkomponisten oft nur in der letzten Reihe aller an einer Filmproduktion Beteiligten. Wir haben kein ausgeprägtes Bild von den Menschen, die die Filmbilder in unseren Köpfen zu emotionalen Großereignissen werden lassen. Die Reihe PHILMUSIK, die die Kölner Philharmonie und die Kino Gesellschaft Köln veranstalten, rückt die Filmmusikkomponistinnen und -komponisten in den Fokus der Aufmerksamkeit. Zwischen Oktober 2019 und Mai 2020 stehen acht Filme mit Musik von Ralf Wegenmayr, Alexandre Desplat und Ennio Morricone auf dem Programm, darunter auch zwei Kinderfilme.

Kölner Philharmonie
koelner-philharmonie.de/philmusik

© Academy Museum of Motion Pictures

Los Angeles (USA)

The Academy Museum of Motion Pictures

Das Academy Museum of Motion Pictures wird die weltweit führende Institution sein, die sich der Kunst und Wissenschaft von Filmen widmet. Das Museum befindet sich in Wilshire/Fairfax in Los Angeles und ist gleichermaßen einfallsreich, experimentell, lehrreich und unterhaltsam. Das vielseitige Filmzentrum ist nicht nur Museum, sondern bietet zusätzlich einzigartige Erlebnisse und Einblicke in den Film. Die Dauerausstellung wird den Besuchern Einblick in die Geschichte des Films, des Filmemachen und der Welt des Films geben. Die Ausstellung wird sich über 30.000 m2 auf zwei Etagen des Museums erstrecken und vereint beeindruckende Schauplätze, Schlüsselobjekte aus den unvergleichlichen Sammlungen der Akademie.

Eröffnung 2019 | www.academymuseum.org