Christoph Thetard, R2B2 (Küchenmaschine), 2010, Foto Chritsoph Thetard

Ulm

reclaim context
Bauhaus Studio 100
23.11.2019 - 1.3.2020

100 Jahre nach seiner Gründung gehen vom Bauhaus noch immer Impulse aus, beziehen sich Designer und Künstler auf Entwürfe und Haltungen dieser ersten deutschen Gestaltungshochschule.

An verschiedenen Orten in Weimar, dem Geburtsort des Bauhauses, haben zu Beginn des Jubi­läumsjahres 100 Akteure aus den Bereichen Kunst, Gestaltung, Architektur, Bauingenieurwesen, Performance und Musik eigene Projekte entwickelt, die alle in irgendeiner Weise im Zusammen- hang mit dem Bauhaus stehen.

Die Projektgruppe Bauhaus Studio 100 unter Leitung von CananYilmaz, HP Großmann, Wolfgang Sattler und Stefan Kraus hat daraus eine Serie von sieben Ausstellungen kuratiert, die im Lauf des Jahres 2019 zu sehen sind. Die siebte und letzte Station ist das HfG-Archiv. Hier wird eine Auswahl aus sämtlichen Arbeiten gezeigt. Rund 40 Gestalter werden dort im „Studio HfG“ ihre Arbeiten präsentieren, darunter sowohl Designobjekte als auch Kunstwerke sowie Arbeiten, die die Trennung zwischen Kunst und Design überwinden.

Ausstellungfolder reclaim context

HfG-Archiv, www.hfg-archiv.museumulm.de

Sci White Star, Blu Star, Black Star, Kneissl, 1960er-Jahre Privatsammlung, Foto Anna Maconi

Meran (I)

100 JAHRE DESIGN aus dem
HERZEN DER ALPEN
11.10.2019 – 12.1.2020

Es ist die erste systematische Werkschau über die Entwicklung des modernen Designs in der Region Trentino/Südtirol. Im Zentrum eines einzigartigen Kreuzungspunktes verschiedener Ästhetiken und Kulturen gelegen, der München mit Venedig und Wien mit Mailand verbindet und in vielerlei Hinsicht das Profil des Designs im 20. Jahrhundert bis in die heutige Zeit geprägt hat, zeichnet sich die grenzübergreifende alpine Region durch eine hohe kreative Originalität und einen ausgeprägten Hang zu technisch-formalen Erkundungen aus.
Anhand minutiöser Recherchen vor Ort, die ein Team von Spezialisten durchgeführt hat, konnte eine vielseitige Werkschau mit Gegenständen und Produkten zusammengestellt werden. Das Spektrum reicht von Einrichtungsgegenständen, technischen Werkzeugen und Verpackungen für Lebensmittel über Spielzeug und Modelle in der Luftfahrt-, Automobil- und Motorradindustrie bis hin zu dem weiten Betätigungsfeld, das die charakteristische Präsenz des Hochgebirges mit sich bringt (Sportausrüstung, Seilbahnsysteme, Schneeanlagen für den Alpinsport).

Kunst Meran
www.kunstmeranoarte.org

Stefan Diez, Stuhl 404 F, 2007, Herst.: Thonet, Frankenberg © Constantin Meyer

Nürnberg

200 JAHRE THONET
seit 5.7.2019

Das 200-jährige Bestehen des Unternehmens Thonet liefert einen willkommenen Anlass, um an einigen herausragenden Beispielen dessen Pionierleistungen auf dem Gebiet der Möbel aus Bugholz und Stahlrohr vorzustellen. Durch die Entwicklung und Ausschöpfung neuer Technologien verwirklichte Thonet ein zukunftweisendes Prinzip: Form als Ergebnis industrieller Fertigungsmethoden. Hinzu kamen eine weit-blickende kaufmännische Strategie und Vertriebspolitik, die dem Unternehmen zu weltweitem Erfolg verhalf und die Basis für seine heutige Position im modernen Möbeldesign bildet.

Neues Museum
www.nmn.de

ns-Op-de-Beeck-Location © Marta herford © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Herford

9. RecyclingDesignpreis – Ausgezeichnete Ideen
22.9.2019 – 5.1.2020

Innovative Entwicklungen auf dem Gebiet des nachhaltigen Designs stehen im Fokus des RecyclingDesignpreises. Das neunte Mal präsentiert die Ausstellung zum renommierten Gestaltungswettbewerb visionäre Ideen und originelle Neunutzungen ausgedienter Gegenstände oder Reststoffe. Der RecyclingDesignpreis, verantwortet vom Arbeitskreis Recycling e.V. Herford, zeigt funktionale und fantasievolle Upcycling-Produkte sowie Projekte aus den Gebieten Materialforschung, Kreislaufwirtschaft oder Social Design. Im Marta Herford sind die überzeugendsten Entwürfe zu sehen – ausgewählt von einer Fachjury aus mehreren hundert internationalen Einrichtungen.

Marta Herford
www.marta-herford.de

© ARTIS – Uli Deck

Karlsruhe

UNESCO CREATIVE CITY
OF MEDIA ARTS
Stadt Karlsruhe hat Bewerbung eingereicht

Karlsruhe will erste deutsche UNESCO Creative City of Media Arts werden. Dazu hat sich die Stadt mit Empfehlung der Deutschen UNESCO- Kommission um Aufnahme in das weltweite UNESCO Creative Cities Network (UCCN) in der Kategorie Medienkunst beworben. Mit einer Entscheidung durch die UNESCO Generaldirektion in Paris wird bis November 2019 gerechnet. Das UNESCO Creative Cities Network dient der weltweiten Vernetzung von Städten, die ihr kreatives Potenzial als strategischen Faktor der Stadtentwicklung nutzen wollen. Es verbindet aktuell 180 Städte aus 72 Ländern in sieben verschiedenen Kreativfeldern, darunter 14 Medienkunst-Städte, die Erfahrungen, Ideen und Best Practices austauschen und Kooperationen eingehen wollen.

New Domestic Landscape. BCN: 2018 | Credits: Xavier Padrós

DIVERSE ORTE

World Design Weeks

„World Design Weeks“ ist ein Netzwerk für Designwochen und Festivals rund um den Globus. Die heutige Zeit kann sich mitunter bedrohlich anfühlen. Das Gespenst von Nationa- lismus, Populismus und Protektionismus ist größer denn je. Kreativität und Innovation stehen diesem Trend entgegen. Neue Gedanken und Ideen entstehen erst, wenn wir offen und kollaborativ sind. Geschlossene Systeme stagnieren. Offene Systeme gedeihen.

www.worlddesignweeks.org/world-design-weeks/

Termine in Europa 2019

Łódz Design Festival | 15. – 27.5.2019 | www.lodzdesign.com
Barcelona Design Week | 4. – 14.6.2019 | www.barcelonadesignweek.com Helsinki Design Week | 5. – 15.9.2019 | www.helsinkidesignweek.com Venice Design Week | 6. – 14.10.2019 | www.venicedesignweek.com
Design Manchester Festival | 10. – 21.10.2019 | www.designmcr.com
Dutch Design Week, Eindhoven | 20. – 28.10.2019 | www.ddw.nl
Prague International Design Festival | 25. – 30.11.2019 | www.designblok.cz

General Rehearsal ’18: ‘The Rebellion of Objects’ | Credits: Xavier Padrós

DIE QUALITÄT DES UNVORHERSEHBAREN

Feinstes Porzellan aus der kleinen Manufaktur EIDEN

Porzellan ist ein besonderes Material. Obwohl es schwer ist, wirkt es leicht und fein. In der Ulmer Porzellan-Manufaktur entstehen anmutige Leuchten und Vasen. Jan und Dagmar Eiden, beide Designer und Keramiker sind die Persönlichkeiten, die den EIDENObjekten ganz besondere Ausstrahlung geben. Aus dem Rohstoff Porzellan entstehen Leuchten und Vasen mit Charakter, die Freude machen und Atmosphäre schaffen. Jedes Element steht für sich, hat seine Eigenartenund ist zugleich Teil eines Ensembles. Je nach Anspruch und Vorstellung.

„Lebendigkeit und Schönheit, die nicht vorrangig nach Perfektion ausgerichtet sind, sind das, was uns wichtig ist, anzieht und antreibt“, sagen Jan und Dagmar Eiden übereinstimmend. „Der Zufall bekommt bei der Herstellung seinen Platz und jedes Objekt wird dadurch individuell“. Die Form ist wichtig, Akzente werden sparsam und mit Bedacht gesetzt. Raue Oberflächen kontrastieren mit feinen Dekors oder spielen mit glasierten Elementen. Farbe ist bewusst eingesetztes Gestaltungselement. Andere Kreationen wiederum erhalten durch den bewussten Verzicht auf Dekoration ihren Charme.

www.eiden-eiden.de | www.cafe-animo.de

EIDEN – Porzellan Geschirr
Dagmar Eiden
Sterngasse 6
89073 Ulm

EIDEN – Porzellan Licht
Jan Eiden
Syrlinstraße 17 (am Karlsplatz)
89073 Ulm

Manufaktur-Café ANIMO!
Syrlinstraße 17 (am Karlsplatz)
89073 Ulm

Blick in die Dauerausstellung © Tim Schnetgoeke

Berlin

Werkbundarchiv

Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge ist ein Museum der Produktkultur des 20. und 21. Jahrhunderts, die von der industriellen Massen- und Warenproduktion geprägt ist. Kern der Institution ist das Archiv des Deutschen Werkbundes. Diese 1907 gegründete Vereinigung von Künstlerinnen und Künstlern, Industriellen, Kulturpolitikerinnen und Kulturpolitikern strebte als Teil der utopischen Kulturtendenzen zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Lebensreform an. Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge steht als autonome Organisation bewusst in dieser Werkbund-Tradition und sieht seine Aufgabe gleichermaßen in deren materieller Bewahrung und wissenschaftlichen Dokumentation wie in deren zeitgenössischer Interpretation und Reflexion. Die als „Offenes Depot“ präsentierte Sammlung wird im Rahmen von Ausstellungs- projekten ständig neu befragt, weiterentwickelt und kom- mentiert.
www.museumderdinge.de