Till Brönner Mario Götze, Fußballer 2018 © Till Brönner + courtesy Brost-Stiftung

Duisburg

TILL BRÖNNER MELTING POTT
bis 6.10.2019

Deutschlands Jazz-Musiker Nr.1 ist in seiner ersten umfassenden Museumsausstellung zu erleben: Über ein Jahr lang hat Till Brönner das Ruhrgebiet mit der Kamera erkundet und als enorm vielfältige und ambivalente Region erfahren. Unter dem Titel „Melting Pott“ ist eine Auswahl von rund 200 Bildern zu sehen, die Brönners persönlichen Blick auf Menschen und Identitäten, Industrie, Architektur, Natur- und Kulturlandschaften, Verkehr und Urbanes, zufällige Begegnungen und bekannte Gesichter sowie auf das bunte Mit- und Nebeneinander verschiedener Nationen und Religionen in Deutschlands größtem Ballungsraum zeigt.

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Lorraine Hellwig – Y A MANIFESTO | www.guteaussichten.org

Hamburg

gute aussichten 2018/2019
Junge deutsche Fotografie
12.7. – 3.10.2019

Im 15. Jahr seines Bestehens präsentiert „gute aussichten 2018/2019“ im Haus der Photographie eine inhaltliche, ästhetische und mediale Bandbreite, wie sie die jungen Fotograf*innen in Deutschland hervorbringen. Ein überraschendes Spektrum vielfältiger Ideen, fotografischer Strategien und formaler wie medialer Umsetzungen, die den aktuellen Status Quo der jungen Fotografie widerspiegeln. Die neunköpfige Jury, die durch die Teilnahme des renommierten Fotografen Elger Esser und des bekannten Verlegers Gerhard Steidl unterstützt wurde, wählte aus 98 Einreichungen von 40 Institu- tionen neun Preisträger*innen und ihre ausgezeichneten Arbeiten aus. Das verbindende, spürbare Element aller Arbeiten ist – bei aller Unterschiedlichkeit an Themen und Formen – der wendende Punkt, der mit Anfang oft schließt und mit Ende beginnt.

Deichtorhallen, Haus der Photographie www.deichtorhallen.de

© Anaïs Fournié

Arles (F)

Les Recontres de la Photographie
1. – 22.9.2019
1. – 7.7.2019 Eröffnungswoche

Dieses Festival ist der Fotografie, was Cannes dem Kino ist. 1969 von Fotografen und Fotobegeisterten wie Lucien Clergue, Jean-Maurice Rouquette, Michel Tournier und anderen ins Leben gerufen, stellt es jedes Jahr das Fotografentreffen dar, welches Arles zur Hauptstadt der Internationalen Fotografiekunst macht. Das „Rencontres“ bietet abendliche Projektionen im antiken Theater von Arles an, einziges Event dieser Art weltweit. Jeden Abend präsentiert ein Fotograf oder ein Spezialist der Fotografiekunst Bilder, welche manchmal von Musik unterstrichen oder von künstlerischen Präsentationen begleitet sind. Jede Abendvorstellung ist eine Sonderkreation für die „Rencontres“. Zum Rahmenprogramms gehören Konferenzen und Debatten. Seit sieben Jahren ermöglicht „La nuit de l’année“, die Nacht des Jahres, Fotografien von verschiedenen Vetretern von Presse, Magazinen, Agenturen usw. während eines langen, nächtlichen, fotografischen Spaziergangs auf Großbildschirmen zu entdecken. Ungefähr 60 Ausstellungen investieren die kunsthistorischen Stätten der Stadt Arles sowie auch andere, normalerweise für Publikumsverkehr geschlossene Gebäude und lassen sie einen Sommer lang wieder aufleben.

Konstanz

Sarah Straßmann: Entgrenzte Bilder - Fotografien
13.7. - 15.9.2019

Heute spielen Handy, Internet und Social-Media eine wichtige Rolle bei der Erzeugung, Bearbeitung und Distribution von Bildern. Dachte man bei den inszenierten Selbstbildnissen mit Handy-Kameras zunächst an einen vorübergehenden Hype, sind sie inzwischen ein allgegenwärtiger Teil der Selbstdarstellung. In der Ausstellung „Entgrenzte Bilder“ beleuchtet die Künstlerin Sarah Straßmann die Selfie-Fotografie aus unterschiedlichen Perspektiven.

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Vivianne Sassen, Yellow Vlei, 2014, © Viviane Sasse

Berlin

Bauhaus und die Fotografie –
Zum Neuen Sehen in der Gegenwartskunst
12.4. – 25.8.2019

Einhundert Jahre Bauhaus bieten den Anlass für einen Dia- log zwischen der Foto-Avantgarde um 1930 und der zeitge- nössischen künstlerischen Fotografie. Den historischen Bezugspunkt bildet eine zweiteilige kuratorisch-szenografische Rekonstruktion der von László Moholy-Nagy konzipierten Präsentation zur Geschichte der Fotografie „Wohin geht die
fotografische Entwicklung?“. Sie wurde 1929 auf der internationalen Wanderausstellung des Deutschen Werkbunds „Film und Foto“ gezeigt – eine eigene Werkschau des renommierten Avantgarde-Künstlers und ehemaligen Bauhaus-Lehrers ergänzte das Programm. Erweitert und sinnlich konkret wird die Rekonstruktion durch zahlreiche Vintage-Prints aus den Beständen der Kunstbibliothek und eine Präsentation von Filmen der 1920er-Jahre.

Museum für Fotografie, Staatliche Museen zu Berlin www.smb.museum