Zürich (CH)

Zurich jazznojazz Festival2017
Zweimal jazz, dazwischen ein
neckisches no, das ist jazznojazz! 

Seit 1998 setzt das ZURICH JAZZNOJAZZ FESTIVAL auf Stars und Newcomers aus Jazz und jazzverwandten Genres. Frische Sounds und nahezu 20 Konzerte auf drei Bühnen vom 1.- 4. November 2017 im Herzen von Zürich machen den Reiz dieses urbanen Jazzfestivals aus. In der Gessnerallee sind Koryphäen wie Abdullah Ibrahim, Dee Dee Bridgewater, Marcus Miller, Stanley Clarke und Billy Cobham angesagt, dazu die Heavy-Funker Nils Landgren, Candy Dulfer und Blood, Sweat & Tears sowie die Londoner Brother Strut im Rahmen der Late-Night-Sessions im Stall 6. Im ZKB Club im nahen Theater der Künste tretten Newcomers wie Cécile McLorin Salvant, Cory Henry, Nik West und Legenden wie Mulatu Astatke und The Yellowjackets auf.
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Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen

Enjoy Jazz

Enjoy Jazz, das Internationale Festival für Jazz und Anderes, präsentiert 2017 seine 19. Festivalzeit vom 02. Oktober bis 11. November. Sechs Wochen lang verwandelt das Festival die Rhein-Neckar Region in ein Eldorado der Musik-A cionados. Von Jazz, Soul und Hip-Hop über Klassik, Pop und Electro - die ganz großen Weltstars, die spannendsten Newcomer und die abgefahrensten Avantgardisten – bei Enjoy Jazz treffen sie sich alle! Den theoretischen Über- und praktischen Unterbau zum Konzertgeschehen liefern Workshops, Matineen und Vorträge. Das Festival startet am 02.10. mit Somi. Die 1979 in Illinois geborene Jazzsängerin, deren Eltern aus Ruanda und Uganda stammen, hat einen Teil ihrer Kindheit in Sambia verbracht. Keine Frage, dass afrikanische Musiktraditionen für die Sängerin immer ebenso bedeutsam waren wie amerikanischer Jazz. In- zwischen lebt sie in New York, genauer in Harlem. Die Gegend um die 116. Straße wird „Little Africa“ genannt, wo man – trotz der unaufhaltsamen Gentrizierung – noch viele Elemente afrikanischer Kulturen entdecken kann. „Petite Afrique“, Somis jüngstes Album, folgt diesen Spuren – und bewahrt sie zugleich. Ihre Songs, schrieb die New York Times, „verschmelzen anmutig afrikanisch gefärbte Grooves, geschmeidigen Jazzgesang und ein mitfühlendes soziales Bewusstsein; auf ernsthafte und ver- führerische Weise“. Eines der weiteren zahlreichen Highlights in diesem Jahr ist die aus Südkorea stammende Sängerin Youn Sun Nah, die ihr neues Album „She Moves On“ vorstellen wird. Sehr stimmig interpretiert die Sängerin sorgfältig ausgewählte Songs von Jimi Hendrix, Lou Reed, Paul Simon und Joni Mit- chell. Am 21.10. greift der Multiinstrumentalist Richard Bona mit der Band Mandekan Cubano im BASF-Feierabendhaus karibische Klänge auf und vermischt leichthändig afrikanische Einflüsse, Soul, Funk und Jazz! Der Gitarrist Stochelo Rosenberg kommt am 11.11. zum Abschluss des Enjoy Jazz Festivals zusam- men mit einem Who-is-Who der Swing-Manouche-Szene, um dem verehrten Vorbild Django Reinhardt die Ehre zu erweisen. Die Besetzung entspricht genau dem klassischen Quintette du Hot Club de France: drei Gitarristen, Kontrabass und Violine. Freuen darf man sich besonders auf Biréli Lagrène, der aus der Reinhardt-Schule stammt und einer der vielseitigsten, kreativs- ten Gitarristen unserer Zeit ist. Weitere Infos nden Sie unter
2.10.–11.11.2017 | www.enjoyjazz.de 

Salzburg (A)

Jazz & The City

„Österreichs lässigstes Jazz Festival“. Wenn das Jazz, Word & Electronic Music Festival „Jazz & The City“ Stars aus aller Welt zu Gast hat, herrscht in der Salzburger Altstadt Ausnahmezustand. Rund 25.000 Musikfans wandeln durch die Stadt, ziehen von Lokal zu Lokal und lernen neue Menschen und neue Musiksphären kennen. Sie sind auf der Suche nach einem einzigartigen Lebensgefühl, toller Atmosphäre, kulinarischen Hochgenüssen, interessanten Persönlichkeiten und musikalischen Höhenflügen! Wer „Jazz & The City“ und die Salzburger Altstadt einmal erlebt hat, gehört schnell zum Stammpublikum. Mitreißend, begeisternd und unvergleichlich!
Festival für Jazz, World & Electronic Music, Jazz&The City 25.–29.10.2017 | www.salzburgjazz.com 

Berlin

Jazzfest Berlin 2017

Das 54. Jazzfest Berlin wird von den Berliner Festspielen vom 31. Oktober bis 5. November veranstaltet. In den sechs Tagen des Festivals werden weit über 150 Musiker*innen unter anderem aus den USA, Brasilien, Norwegen, Frankreich, London und Berlin auftreten. Seine dritte und letzte Festivalausgabe überschreibt der britische Publizist Richard Williams mit einem Zitat von Ornette Coleman: „In all languages”. Richard Williams: „In einer Welt, in der tagtäglich Mauern errichtet und Grenzen befestigt werden, ruft uns der Jazz eine ganz simple Tatsache in Erinnerung: Menschen und Gesellschaften haben die beste Basis, wenn sie im Geiste von Offenheit und Inklusion zusammenarbeiten. Die ersten Jazzplatten wurden im Jahr 1917 aufgenommen. Seitdem hat dieses Musikgenre beispielhaft gezeigt, wie Weiterentwicklung vor allem durch Zusammenarbeit ent- steht, nicht nur zwischen einzelnen Musiker*innen, sondern auch zwischen scheinbar grundverschiedenen Kulturen. Das Jazzfest Berlin 2017 wird erneut veranschaulichen, dass der Jazz, während er seinen kostbaren afroamerikanischen Kern bewahrt, ganz ungeachtet ihrer Herkunft alle diejenigen willkommen heißt, die auf ihrem Recht bestehen, anders zu sein, Orthodoxie zu hinterfragen und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit anderen zu nden.” Zum ersten Mal in den 54 Jahren seines Bestehens wird das Festival einen Artist-in-Residence haben: Der in New York ansässige Komponist, Schlagzeuger und Bandleader Tyshawn Sorey, der sowohl mit seinem Trio als auch in neuen Formationen mit Berliner Musiker*innen zu erleben ist.
31.10.–5.11.2017 | www.berlinerfestspiele.de/jazzfest 

Klazz Brothers & Cuba Percussion TANGO MEETS CUBA Original © Mirko Jörg Kellner_0326

Dresden

JAZZTAGE DRESDEN 2017 – WORLD & VISION

Das Festivalmotto LIVING LEGENDS bescherte dem Festivaljahrgang 2016 nicht nur einige wahre Legenden auf den Jazztage- Bühnen – über den Verlust von Al Jarreau trauern die Jazztage gemeinsam mit Musikern und Musikliebhabern in der ganzen Welt und sind froh und dankbar, ihn in einem seiner letzten Konzerte noch hier in Dresden zu Gast gehabt zu haben. Das Festivalmotto zog sich wie ein roter Faden durch das Festivalprogramm, bezog sich neben den Künstlern auf der Bühne auch auf deren Programme und Bezüge zu Musikern von J.S. Bach bis zu Michael Jackson. WORLD & VISION wird das Programm der Jazztage in diesem Jahr insbesondere auch in den Bereich der sog. Weltmusik führen. Auch zu diesem Genre ist der Übergang von Haus aus fließend und wird im Zuge des Festivals in unterschiedlichen Arten beleuchtet und bearbeitet werden. Hierzu gibt es erstmalig eine größer angelegte Kooperation mit „Musik zwischen den Welten“. VISION lenkt den Blick auf die hinter dem direkt hör- und erfahrbaren Konzerterlebnis liegende Intention und Vision des Künstlers und soll ganz universell über den konkreten Kunstbezug hinaus dazu anregen, den Blick und die Vorstellung über seinen eigenen Erlebnis- und Erfahrungshorizont hinausgehen zu lassen. Neues und Unbekanntes zuzulassen, bislang Undenkbares zu denken und damit möglicherweise die Tür zu ganz neuen kreativen Welten zu öffnen.

Das künstlerische Portfolio des diesjährigen 17. Jahrgangs der Jazztage Dresden wird in Einklang mit dem Festivalmotto große Stars der Musikszene ebenso wie nationale und europäische Größen vereinen, zugleich aber auch aufstrebenden Talenten aus der Region und national ein Podium bieten. Die Jazztage Dresden erfreuen uns in diesem Jahr mit großartigen Künstlern wie Ute Lemper, Chick Corea, Estas Tonnè, Curtis Stigers, Klazz Brothers & Cuba Percussion, Al Di Meola und Rebekka Bakken.
2. – 26.11.2017 I www.jazztage-dresden.de

© Pat Metheny

Leipzig

Leipziger Jazztage

In ihrer 41. Ausgabe präsentieren die Leipziger Jazztage vom 12. bis 21. Oktober 2017 ein Programm mit knapp 30 Konzerten, das um den vielseitigen Gitarrensound im zeitgenössischen Jazz kreist. An zehn Spielorten vom Szeneclub bis zum Opernhaus gastieren Pat Metheny, Egberto Gismonti (mit Maria João), Gilad Hekselman, Jakob Bro, Tobias Hoffmann u. a. – außerdem bereits bestätigt ist die französische Funk- und Nu-Jazz-Band Electro Deluxe. Der Vorverkauf für „An Evening with Pat Metheny“ (21. Oktober, Opernhaus) hat bereits begonnen. Das vollständige Festivalprogramm wird bis Ende Mai veröffentlicht.

Ein Jahr nach dem großen Festivaljubiläum präsentiert der Jazzclub Leipzig e.V. 2017 ein Programm rund um jenes Ins- trument, das wie kein anderes unser heutiges Verständnis von zeitgenössischer und populärer Musik geprägt hat: die Gitarre. Neben diesem thematischen Schwerpunkt stehen zwei Zentralgestirne der Jazzgeschichte im Mittelpunkt einmaliger Sonderkonzerte: John Coltrane und Thelonious Monk – der eine starb vor 50 Jahren, der andere wurde vor 100 geboren. Innerhalb des Festivals gibt es traditionell ein „Jazz für Kinder“-Konzert, die „ Jazzelectric Night“ sowie die Verleihung des Leipziger Jazznachwuchspreises und des BMW Welt Young Artist Jazz Awards mit Preisträgerkonzerten.
12. – 21.10.2017 l www.jazzclub-leipzig.de/jazztage