Bild_1_Olafur Eliasson Escaped light landscape, 2020 (Credits siehe Detailseite)

Zürich (CH)

«Olafur Eliasson: Symbiotic seeing»
17.1. - 22.3.2020

Vom 17. Januar bis 22. März 2020 präsentiert das Kunsthaus Zürich eine grosse Einzelausstellung von Olafur Eliasson. Eine neue, raumfassende Installation bildet den Mittelpunkt der Ausstellung und berührt ein zentrales Thema unserer Zeit: das Verhältnis und Zusammenspiel von menschlichen und nichtmenschlichen Akteuren auf der Erde. Die Ausstellung ist exklusiv im Kunsthaus Zürich zu erleben.

Olafur Eliasson (*1967) ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler. In einer neuen, atmosphärisch dichten Installation, die er eigens für die über 1000 m2 grosse Ausstellung im Kunsthaus Zürich entwickelt hat, spricht der dänisch-isländische Künstler Betrachterinnen und Betrachter unmittelbar sinnlich an. Neben der zentralen Installation sind auch neue Skulpturen und Lichtarbeiten zu sehen.

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Baden-Baden

Karin Kneffel
12.10.2019 – 8.3.2020

Karin Kneffels Gemälde gleichen Laboratorien der Erinnerung. 1957 geboren, gehört die Meisterschülerin Gerhard Richters zu den bedeutendsten deutschen Malerinnen der Gegenwart. Die Retrospektive wurde in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin konzipiert und in Kooperation mit der Kunsthalle Bremen realisiert. Sie dokumentiert mit rund 140 Werken aus drei Jahrzehnten den Weg von fotorealistischen, überdimensionalen Gemälden von Früchten, mit denen Kneffel in den frühen 1990er-Jahren international bekannt wurde, hin zur Konstruktion von komplexen malerischen Interieurs, in denen Zeit- und Bildebenen, Kunst, Architektur und Film miteinander verschmelzen. Waren in Richters Malerei das Verwischen und die Unschärfe malerische Mittel für die Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie, deutscher Vergangenheit und Kunstgeschichte, ist es bei Kneffel das Verschwommene, Spiegelnde. Sie erschafft eine halluzinogene Malerei, die unterschiedliche Aggregatzustände an- nehmen kann. Man schaut wie durch beschlagene, mit Tropfen bedeckte Scheiben in ihre Bildräume oder auf Szenerien, die sich unter einer gefrorenen Wasseroberfläche abspielen könnten. Virtuos bewegt sich Kneffels Werk an den Grenzen zwischen Abbildung und Realität, Erinnerung und Fiktion.

Museum Frieder Burda

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Basel-Riehen (CH)

Edward Hopper
26.1. – 17.5.2020

In der Frühjahrsausstellung 2020 zeigt die Fondation Beyeler Werke von Edward Hopper (1882–1967), einem der bedeutendsten amerikanischen Maler des 20. Jahrhunderts. Hoppers Gemälde sind Ausdruck seines einzigartigen Blicks auf das moderne Leben. Er begann seine Karriere als Illustrator. Heute sind vor allem seine Ölgemälde bekannt, die von seinem großen Interesse an Farbwirkung und seiner virtuosen Beherrschung der Darstellung von Licht und Schatten zeugen. Den thematischen Schwerpunkt der Ausstellung bilden Hoppers ikonische Darstellungen der unendlichen Weite amerikanischer Landschaft und Stadtlandschaft. Die Ausstellung umfasst Aquarelle und Ölgemälde der 1910er- bis 1960er-Jahre und bietet damit einen umfangreichen und spannenden Einblick in den Facettenreichtum der Hopper’schen Malerei.

Bild: EDWARD HOPPER, GAS, 1940 | Öl auf Leinwand, 66,7 x 102,2 cm | The Museum of Modern Art, New York, Mrs. Simon Guggenheim Fund | © Heirs of Josephine Hopper / 2019, ProLitteris, Zurich | © 2019Digital image, The Museum of Modern Art, New York/ Scala, Florence | © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Fondation Beyeler
www.fondationbeyeler.ch

Berlin

Raffael in Berlin
Die Madonnen der Gemäldegalerie
13.12.2019 – 26.4.2020

Anlässlich des Raffael-Jubiläums 2020 vereint die Gemäldegalerie in einer Kabinettausstellung fünf Madonnenbilder aus ihrem Bestand, die durch Leihgaben der National Gallery in London und des Berliner Kupferstichkabinetts begleitet werden. Der 500. Todestag am 6. April 2020 von Raffaello Sanzio da Urbino (* 6. April oder 28. März 1483 in Urbino, † 6. April 1520 in Rom), einem der bedeutendsten Künstler der italieni- schen Renaissance, bietet die Gelegenheit die fünf Madonnenbilder aus dem Bestand der Gemäldegalerie in einer Kabinettausstellung zu vereinen. Die sonst nicht zusammen ausgestellten Werke werden sich hier begegnen und in einen Dialog treten mit Leihgaben der National Gallery in London und des Berliner Kupferstichkabinetts. Dabei wird auch das Rundbild der Madonna Terranuova (um 1505) erstmalig zusammen mit Raffaels Zeichnung des Kopfes der Madonna Terranuova aus dem Kupferstichkabinett zu sehen sein.

Bild: Raffael, Madonna mit den Nelken (The Madonna of the Pinks / La Madonna dei Garofani), um 1507, Öl auf Eibenholz, 27,9 x 22,4 cm,© The National Gallery, London. Bought with the assistance of theHeritage Lottery Fund, The Art Fund (with a contribution from the Wolfson Foundation), the American Friends of the National Gallery,London, the George Beaumont Group, Sir Christopher Ondaatjeand through public appeal, 2004

Gemäldegalerie Berlin
www.smb.museum

Berlin

Durch Mauern gehen
bis 19.1.2020

Zum 30. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer untersucht die Gruppenausstellung „Durch Mauern gehen“ auf Teilung und Spaltung basierende Machtstrukturen und richtet den Blick auf die damit verknüpften Erfahrungen und Auswirkungen auf individueller und kollektiver Ebene. Es ist nicht lange her, dass der Fall der Mauer als eines der wichtigsten Symbole des Utopismus des 20. Jahrhunderts galt. In jüngster Zeit haben Populismus und der Anstieg extremer nationalistischer Positionen jedoch Ideologien den Weg bereitet, die immer mehr auf Spaltung abzielen. „Durch Mauern gehen“ ist eine zeitgemäße Antwort auf die gegenwärtigen Entwicklungen: Die Berliner Mauer wird über die besonderen deutschen Umstände hinaus zu einem Ansatzpunkt für die kritische Reflexion der Auswirkungen von realen und metaphorischen Spaltungen. Die Ausstellung versammelt Arbeiten von 28 internationalen Künstler*innen und umfasst eine Vielzahl von Medien wie Malerei, Skulptur, Fotografie, Film, Audioinstallation, ortsspezifischer Intervention und Performance. Sie ist als ein umfassender, nichtlinearer Erfahrungsraum konzipiert.

Tagreed Darghouth, „Vision Machines; Shall You See Me Better Now?“, 2019 © Courtesy: der Künstler & Saleh Barakat Gallery

Gropius Bau
www.berlinerfestspiele.de/de/gropiusbau

Bern (CH)

Johannes Itten: Kunst als Leben
Bauhausutopien und Dokumente der Wirklichkeit
bis 2.2.2020

Im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 widmet das Kunstmuseum Bern dem bedeutenden Schweizer Künstler und Bauhaus-Meister Johannes Itten eine Ausstellung, die zum ersten Mal das utopische Projekt Ittens, Leben und Kunst auf ganzheitliche Weise zu verschmelzen, ins Auge fasst. Zentrale Ausstellungsstücke bilden die neu erforschten und bislang nicht in diesem Umfang ausgestellten Tage- bzw. Skizzenbücher Ittens, die ab 1913 seine künstlerische Praxis begleiten. Darin sind nicht nur Ittens kunsttheoretische Überlegungen zu seiner Farbenlehre nachzuvollziehen, sondern auch seine Gedanken zu einer Elementarlehre der Kunst, seine in diesem Ausmaß unbekannten Studien zu Alten Meistern, aber auch Lektürespuren zu esoterischen und naturwissenschaftlichen Ideen seiner Zeit.

Bild: Johannes Itten , Kinderbild, 1921/1922, Öl auf Holz, 110 x 90 cm, Kunsthaus Zürich, 1964 © VG Bild-Kunst, Bonn 2019 | Foto: Kunsthaus Zürich

Kunstmuseum Bern
www.kunstmuseumbern.ch

Bonn

Martin Kippenberger
Bitteschön Dankeschön
Eine Retrospektive
1.11.2019 – 16.2.2020

Martin Kippenberger (1953 – 1997) war einer der medial und stilistisch vielseitigsten und wichtigsten deutschen Künstler, der die 1980er- und 1990er-Jahre maßgeblich geprägt hat. Sein Schaffen führte schon zu Lebzeiten zu einer herausragenden Position innerhalb der zeitgenössischen Kunstgeschichte und wirkt bis heute international – auch für die jüngere Künstlergeneration. Die Ausstellung soll die besondere Komplexität seines Werkes in all seinen Facetten und Medien (Malerei, Skulptur, Zeichnungen, Collagen, Multiples, Plakate, Künstlerbücher) aufzeigen.

Bild: Bitte nicht nach Hause schicken, 1983, Ölauf Leinwand, Privatsammlung, Berlin© Estate of Martin Kippenberger, Galerie Gisela Capitain, Cologne

Bundeskunsthalle
www.bundeskunsthalle.de

Joseph Karl Stieler, Beethoven mit dem Manu- skript der Missa solemnis, 1820, Beethoven- Haus Bonn © Beethoven-Haus Bonn

Bonn

BEETHOVEN
WELT.BÜRGER.MUSIK
17.12.2019 – 26.4.2020

Zum 250. Geburtstag des großen Komponisten und Visionärs Ludwig van Beethoven (1770–1827) präsentiert die Bundeskunsthalle in Kooperation mit dem Beethoven-Haus Bonn die zen- trale Ausstellung zum Jubiläumsjahr 
2020. Die Schau zeichnet die wichtigsten Lebensstationen Beethovens nach und verschränkt diese mit seinem musikalischen Werk. Sie gliedert sich in Themenkreise wie „Beethovens Sicht auf sich selbst“, „Freundschaften“ und „Geschäftliche Strategien“, denen jeweils musikalische Schlüsselwerke zugeordnet sind. Es wird nicht nur die Arbeitsweise des Komponisten, sondern auch der kulturhistorische Kontext seiner Lebens- und Wirkungsgeschichte veranschaulicht.

Bundeskunsthalle
www.bundeskunsthalle.de

Essen

Der montierte Mensch
8.11.2019 – 15.3.2020

Die große Herbstausstellung untersucht das Wechselverhältnis zwischen Mensch und Maschine seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Medien- und epochenübergreifend angelegt gibt die Schau einen umfassenden Einblick in die künstlerischen Auseinandersetzungen mit den prägendsten Entwicklungen der letzten 150 Jahre: Industrialisierung, Technisierung und Digitalisierung. Fünf Kapitel versammeln die Bildwelten von Marcel Duchamp, El Lissitzky, Otto Dix über Fernand Léger, Hannah Höch, John Heartfield bis zu Eduardo Paolozzi, Rebecca Horn, Hito Steyerl und Ed Atkins. Neben zahlreichen internationalen Leihgaben komplettieren Werke aus der Sammlung des Museum Folkwang den kulturhistorischen Überblick.

Bild: Fernand Léger , LeMécanicien, 1920,Öl auf Leinwand,116 x 88,8 cmNational Gallery of Canada, Ottawa ©VG Bild-Kunst, Bonn 2019 Foto: NGC



Museum Folkwang
www.museum-folkwang.de

Frankfurt

Making Van Gogh
Geschichte einer deutschen Liebe
23.10.2019 – 16.2.2020

Das Städel Museum widmet vom 23. Oktober 2019 bis zum 16. Februar 2020 dem Maler Vincent van Gogh (1853–1890) eine umfassende Ausstellung. Im Zentrum steht die Entstehung des „Mythos van Gogh“ um 1900 sowie die Bedeutung seiner Kunst für die Moderne in Deutschland. Mit 50 zentralen Arbeiten van Goghs ist die Ausstellung die umfangreichste Präsentation mit Werken des Malers seit fast 20 Jahren in Deutschland. MAKING VAN GOGH thematisiert die besondere Rolle, die Galeristen, Museen, Privatsammler und Kunstkritiker im Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts für die posthume Rezeption van Goghs als „Vater der Moderne“ spielt

Bild links: Judith Gérard (1881-1954) undandere | Kopie nach van Goghs Selbstbildnis für Gauguin, 1897/98Öl auf Leinwand, 61 x 50 cm© Sammlung Emil Bührle, Zürich

Bild rechts:  Vincent van Gogh (1853–1890)Selbsporträt, 1887 | Öl auf Malpappe, montiert aufparkettierter Holztafel, 41 x 32,5, cm The Art Institute of Chicago, Joseph Winterbotham Collection, 1954.326

Städel Frankfurt
www.staedelmuseum.de

Frankfurt

Fantastische Frauen.
Surreale Welten von
Meret Oppenheim bis Frida Kahlo
13.2. – 24.5.2020

Göttin, Teufelin, Puppe, Fetisch, Kindfrau oder wunderbares Traumwesen – die Frau war das zentrale Thema surrealistischer Männerfantasien. Künstlerinnen gelang es oftmals nur als Partnerin oder Modell, in den Kreis rund um den Gründer der Gruppe der Surrealisten, André Breton, einzudringen. Allerdings zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass die Beteiligung von Künstlerinnen an der Bewegung wesentlich größer war als allgemein bekannt und dargestellt. Die SCHIRN betont nun erstmals in einer großen Themenausstellung den weiblichen Beitrag zum Surrealismus. Was die Künstlerinnen von ihren männlichen Kollegen vor allem unterscheidet, ist die Umkehr der Perspektive: Mit rund 260 beeindruckenden Ge- mälden, Papierarbeiten, Skulpturen, Fotografien und Filmen von 35 internationalen Künstlerinnen bildet die Ausstellung ein vielfältiges stilistisches und inhaltliches Spektrum ab.

Bild: Frida Kahlo, The little Deer, 1946, Oil on masonite, 22.5 x 30.3 cm, Private Collection, © Banco de México Diego Rivera Frida Kahlo Museum Trust / VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Photo:Nathan Keay, © MCA Chicago

Schirn Kunsthalle
www.schirn.de

Hamburg

DAVID HOCKNEY
1.2. – 10.5.2020

Mit David Hockney (geb. 1937) präsentiert das Bucerius Kunst Forum einen der bedeutendsten Gegenwartskünstler Großbritanniens. Seine Ausstellungen sind Publikumsmagnete und jüngst löste er Jeff Koons als teuersten noch lebenden Künstler ab. Doch was steckt hinter dem Phänomen Hockney? Welche Themen treiben den Maler seit jeher an? Die Ausstellung widmet sich Hockneys vielseitigem Schaffen als Maler, Zeichner und Grafiker und untersucht dabei einen zentralen Aspekt, der sich durch sein gesamtes Werk zieht: die konsequente Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Wahrnehmung und Darstellung von Realität.

Foto: David Hockney: My Parents, 1977,Tate, London, © David Hockney, © Foto:Tate, London2019

Bucerius Kunst Forum
www.buceriuskunstforum.de

Hamburg

IMPRESSIONISMUS
Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard
7.11.2019 – 1.3.2020

Im Herbst und Winter 2019/20 ist der französi- sche Impressionismus in Form von Spitzenwerken des Ordrupgaard Museums in Hamburg zu Gast. Die Sammlung des seit 1953 staatlichen dänischen Museums geht auf die Schätze zurück, die der Versicherungsdirektor Wilhelm Hansen mit seiner Frau Henny ab Ende des 19. Jahrhunderts zusammentrug. Im Zentrum der Ausstellung stehen Gemälde sämtlicher führenden Maler_innen des Impressionismus: Camille Pissarro, Édouard Manet, Edgar Degas, Alfred Sisley, Claude Monet, Berthe Morisot, Pierre-Auguste Renoir und Eva Gonzalès. Anhand der ausgestellten Werke lassen sich die motivischen, maltechnischen und wahrnehmungsspezifischen Revolutionen, die sich von den 1870er- Jahren an binnen weniger Jahrzehnte auf der Leinwand ereigneten, plastisch nachvollziehen. Einen besonderen Höhepunkt bildet eine Werkgruppe von acht Gemälden Paul Gauguins, des- sen Schaffen bereits im Zeichen des Post-Impressionismus steht.

Bild: PAUL GAUGUIN (1848–1903) Portrait einer jungen Frau. Vaïte (Jeanne) Goupil, 1896Öl auf Leinwand, 75 x 65 cm |Ordrupgaard,Kopenhagen, © Foto: Anders Sune Berg, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Hamburger Kunsthalle
www.hamburger-kunsthalle.de

Hamburg

GOYA, FRAGONARD, TIEPOLO
Die Freiheit der Malerei
13.12.2019 – 13.4.2020

Mit „Tiepolo, Fragonard, Goya. Die Freiheit der Malerei“ widmet die Hamburger Kunsthalle einem der folgenreichsten Kapitel der europäischen Kunstgeschichte eine umfassende Schau: Die Präsentation versammelt rund 100 bedeutende Gemälde und Grafiken aus wichtigen nationalen und internationalen Museen. Gleichzeitig setzt sie den Schlusspunkt des Jubiläumsjahres 2019, in dem die Hamburger Kunsthalle ihr 150-jähriges Bestehen feiert.

Bild: FRANCISCO JOSÉ DE GOYA Y LUCIENTES(1746–1828), Don Tomás Pérez Estala, um 1795Öl auf Leinwand, 102x79cm
© Hamburger Kunsthalle / bpkFoto: Elke Walford

Hamburger Kunsthalle
www.hamburger-kunsthalle.de

Karlsruhe

Hans Baldung Grien
heilig | unheilig
30.11.2019 – 8.3.2020

Reformation, Bildersturm und Bauernkrieg, setzte er ein individuelles, oftmals exzentrisches Werk entgegen. Dabei faszinieren seine ausdrucksstarken Gemälde, virtuosen Zeichnungen und kraftvollen Holzschnitte bis heute. Nie gab sich Baldung mit dem Herkömmlichen zufrieden, vielmehr suchte er nach neuen und packenden Formulierungen.
Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe würdigt mit der Großen Landesausstellung Baden-Württemberg das einer breiten Öffentlichkeit wenig bekannte Œuvre dieses außergewöhnlichen Renaissance-Künstlers.

Bild: Hans Baldung Grien,Zwei Hexen, 1523© Städel Museum, Foto: U. Edelmann

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
www.kunsthalle-karlsruhe.de

Kornwestheim

Manfred Henninger–
Farbenrausch
30.03.2019-15.03.2020

Das Museum im Kleihues-Bau zeigt eine Ausstellung zur Natur im Werk des Spätimpressionisten Manfred Henninger anlässlich seines 125. Geburtstages. „Die Welt ist Licht, ist Dunkel, ist Farbe“, so lautete einer der Leitsätze von Manfred Henninger, dem Mitbegründer der „Stuttgarter Neuen Sezession“. Henninger war zeitlebens stetig auf der Suche nach den strukturellen Gesetzmäßigkeiten der Schönheit der Natur. Aus diesem Grund schließen sich für den Betrachter viele Werke auf den ersten Blick zu einem intensiven Farbteppich zusammen. Erst der zweite Blick gibt Einsicht in einen rein aus Farbe geschaffenen dynamischen Raum. Die Tiefenwirkung von Henningers Gemälden wird dabei nicht durch eine klassische Zentralperspektive erzielt, sondern durch die für seine Werke charakteristische leuchtende Farbgebung. Zwischen den verschiedenen Ausstellungen des Kleihues-Baus entstehen im Laufe des Jahres immer wieder spannende Dialoge, und so trifft die Jahresausstellung zu Manfred Henninger auf spannende zeitgenössische Positionen, wie zum Beispiel Luzia Simons und herman de vries. Die Ausstellung kann freitags bis sonntags von 11 Uhr bis 18 Uhr besucht werden und bietet ein vielseitiges Begleitprogramm. Gruppenführungen sind nach vorheriger Anmeldung auch zu anderen Besuchszeiten möglich.

Bild: Manfred Henninger, Wasserfall neben Molino di Brumo, 1939, Öl auf Nessel, 100 x 72 cm, Sammlung Stadt Kornwestheim

Museum im Kleihues-Bau
www.museen-kornwestheim.de

Mannheim

INSPIRATION MATISSE
bis 19.1.2020

2019 ist es 150 Jahre her, dass der französische Maler, Grafiker und Bildhauer Henri Matisse (1869–1954) geboren wurde. Matisse hat die Kunst des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt – in seinem Heimatland, aber auch international. Er setzte neue Maßstäbe und verblüffte durch unkonventionelle Malerei. Schon um 1905/06 ließen sich zahlreiche Künstler der Avantgarde von seiner farbtrunkenen, expressiven Malerei inspirieren. Farbe, Form, Fläche, Figur und Raum – Matisse, der Meister der malerischen Innovation, brachte um 1905 diese Basiselemente in ein ganz neues Zusammenspiel und stieß mit seinen sinnbild- und zeichenhaften Reduktionen bis an die Grenzen der Abstraktion vor. Die Kunsthalle Mannheim präsentiert mit gut 135 ausgewählten Gemälden, Plastiken, Keramiken und grafischen Arbeiten den Pionier der Moderne als einen beispielgebenden „Künstler für Künstler“ im Kreis seiner jüngeren Zeitgenossen.

Bild: Mannheim_Bild: Henri Manguin. Die Druckgraphiken / Les Garvures,1905 Öl auf Leinwand, Carmen Thyssen-Bornemisza Collection on loan at the Museo Naciobal Thyssen-Bornemisza Madrid © VG Bild-Kunst, Bonn 2019



Kunsthalle Mannheim
www.kuma.art

LEXEJ VON JAWLENSKY Spanierin, 1913, Öl auf Karton, 89 x 70 cm Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München Foto: Lenbachhaus

München

LEBENSMENSCHEN
Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin
22.10.2019 – 16.2.2020

Alexej von Jawlensky (1864-1941) und Marian- ne von Werefkin (1860-1938) sind in den Kanon der Kunstgeschichte als eines der wegweisenden Künstlerpaare der Avantgarde eingegangen. Mit der von ihnen 1909 initiierten Gründung der Neuen Künstlervereinigung München, aus der zwei Jahre darauf der Blaue Reiter hervorgegangen ist, haben sie nicht nur als Vordenker (Werefkin) und malerischer Impulsgeber (Jawlensky) dieser Vereinigungen Kunstgeschichte geschrieben, sondern auch jeder für sich und zusammen als Paar einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Moderne am Beginn des 20. Jahrhunderts geleistet.

Städtische Galerie im Lenbachhaus
www.lenbachhaus.de

Münster

Turner. Horror and Delight
8.11.2019 – 26.1.2020

Die Ausstellung des bedeutendsten britischen Landschaftsmalers der Romantik stellt die Reisen Joseph Mallord William Turners (1775–1851) in die Schweiz und nach Italien, seine Begegnung mit den Alpen und der arkadischen Landschaft Italiens in den Fokus. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Museum Tate Britain in London, der Großteil der gezeigten Werke stammt aus dem Turner-Nachlass der Tate Gallery. Die 80 Gemälde und Aquarelle, die die Tate zu der Ausstellung beisteuert, werden um 30 weitere Leihgaben europäischer Museen erweitert, zu denen Werke von Caspar Wolf, Claude-Joseph Vernet und John Martin gehören.

Bild: Joseph Mallord William Turner (1775– 1851), Peace – Burial at Sea, Exhibited 1842, © Tate: Accepted by the nation as part of the Turner Bequest 1856, © Photo: Tate, 2019 | © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

LWL Museum für Kunst und Kultur
www.lwl.org

Völklingen

Weltkulturerbe Völklinger Hütte
PharaonenGold – 3.000 Jahre altägyptische Hochkultur

Ramses II., Tutanchamun, Echnaton und Nofretete: Die Namen der ägyptischen Pharaonen befeuern bis heute unsere Phantasie. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte entführt seine Besucher in die Welt der Pharaonen mit ihrer Vorstellung von Gold und ihrem Traum vom ewigen Leben. Die Ausstellung „Pharaonen- Gold – 3.000 Jahre altägyptische Hochkultur“ zeigt mit 160 Exponaten aus dem Alten Ägypten herausragende Goldschätze. In dieser Form sind die Exponate zum ersten Mal zu sehen. Die Ausstellung eröffnet einen besonderen Blick auf das Gold, das für die alten Ägypter außergewöhnlich große religiöse und symbolische Kräfte besaß. Gold ist das Symbol der Ewigkeit und das heiligste Metall der alten Ägypter. Sie bezeichneten Gold deshalb auch als das Fleisch der Götter. Die Ausstellung spannt einen Bogen von der 3. Dynastie (ca. 2680 v. Chr.) bis zur Ptolemäischen Periode (306 bis 30 v. Chr.). Zahlreiche Exponate sind zum ersten Mal überhaupt in einer Ausstellung zu sehen. Die Exponate stammen aus bedeutenden Museen wie den Staatlichen Museen zu Berlin - Ägyp- tisches Museum und Papyrussammlung - dem Kunsthistorischen Museum Wien – Ägyptisch- Orientalische Sammlung – und dem Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim sowie aus internationalen Privatsammlungen.

Bild: Stabaufsatz mit Darstellung der Göttin Hathor Ptolemäische Periode, 306 – 30 v. Chr., Gold, Höhe 9,9 cm © Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel

Weltkulturerbe Völklinger Hütte
www.voelklinger-huette.org