Bild_1_Olafur Eliasson Escaped light landscape, 2020 (Credits siehe Detailseite)

Zürich (CH)

«Olafur Eliasson: Symbiotic seeing»
17.1. - 22.3.2020

Vom 17. Januar bis 22. März 2020 präsentiert das Kunsthaus Zürich eine grosse Einzelausstellung von Olafur Eliasson. Eine neue, raumfassende Installation bildet den Mittelpunkt der Ausstellung und berührt ein zentrales Thema unserer Zeit: das Verhältnis und Zusammenspiel von menschlichen und nichtmenschlichen Akteuren auf der Erde. Die Ausstellung ist exklusiv im Kunsthaus Zürich zu erleben.

Olafur Eliasson (*1967) ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler. In einer neuen, atmosphärisch dichten Installation, die er eigens für die über 1000 m2 grosse Ausstellung im Kunsthaus Zürich entwickelt hat, spricht der dänisch-isländische Künstler Betrachterinnen und Betrachter unmittelbar sinnlich an. Neben der zentralen Installation sind auch neue Skulpturen und Lichtarbeiten zu sehen.

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Frankfurt

FANTASTISCHE FRAUEN
SURREALE WELTEN VON MERET OPPENHEIM
BIS FRIDA KAHLO
13.2. - 24.5.2020

Vom 13. Februar bis zum 24. Mai 2020 präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt die große Überblicksausstellung „Fantastische Frauen. Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo“, die den Künstlerinnen des Surrealismus gewidmet ist. Göttin, Teufelin, Puppe, Fetisch, Kindfrau oder wunderbares Traumwesen – die Frau war das zentrale Thema surrealistischer Männerfantasien. Künstlerinnen gelangten zunächst als Partnerin oder Modell in den Kreis um den Gründer der Surrealisten-Gruppe, André Breton. Schnell brachen sie aus diesem Rollenverständnis aus und schufen selbstbewusst unabhängige Werke. Die Ausstellung der Schirn beleuchtet erstmals den weiblichen Beitrag zum Surrealismus und zeigt, dass die Beteiligung der Künstlerinnen an der internationalen Bewegung wesentlich umfassender war als allgemein bekannt und bislang dargestellt. Unbewusstes, Traum und Zufall, Mythen und Metamorphosen, Literatur und das politische Zeitgeschehen sowie Materialexperimente und inszenierte Fotografie – viele bekannte Themen des Surrealismus kennzeichnen ebenso die Werke der Frauen. Was die Künstlerinnen von ihren männlichen Kollegen vor allem unterscheidet, ist die Umkehr der Perspektive: Durch die Befragung des eigenen Spiegelbilds oder das Einnehmen verschiedener Rollen sind sie auf der Suche nach einem (neuen) weiblichen und künstlerischen Identitätsmodell.

Bild: Frida Kahlo, Selbstbildnis mit Dornenhalsband, 1940, Öl auf Leinwand, Collection of Harry Ransom Center, The University of Texas at Austin, Nickolas Muray Collection of Modern Mexican Art © Banco de México Diego Rivera Frida Kahlo Museums Trust
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Ni Haifeng, Self-Portrait as Part of the Porcelain Export History, 1999–2001, Lambda-Print (siebenteilige Fotoserie), gerahmt je 85 x 72 cm, Museum De Domijnen, Collection Sittard-Geelen (NL); © Ni Haifeng

Leverkusen

Liebes Ding – Object Love
26.1. – 26.4.2020

Die Ausstellung „Liebes Ding“ befragt das innige Verhältnis zwischen Mensch und Dingen. Warum streben wir nach Dingen? Wie gehen wir mit Dingen um? Was bedeuten sie für uns? Und was sind die Konsequenzen unserer Liebe zu den Dingen? Mit Werken von Kathrin Ahäuser (DE), Thomas Bayrle (DE), Melanie Bonajo (NL), Karsten Bott (DE), Machiel Braaksma (NL), Anton Cotteleer (BE), Danielle Dean (UK/US), Yvonne Dröge Wendel (NL), Maarten Vanden Eynde (BE),
Dimitar Genchev (BG/NL), Andreas Gurksy (DE), Ni Haifeng (CN/NL), Jeroen van Loon (NL), Vika Mitrichenko (BR/NL), Olaf Mooij (NL), Ted Noten (NL), Min Oh (KR/NL), Erwin Olaf (NL), Maria Roosen (NL), Superflex (DK),Ari Versluis & Ellie Uyttenbroek (NL) und Erwin Wurm (AT. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler setzen sich aus ihrer Perspektive mit diesen aktuellen und brisanten Entwicklungen auseinander. In Fotografien und Videos, Gemälden, Skulpturen und Installationen zeigen sie die Verstrickungen von Menschen und Dingen, lassen Menschen ebenso zu Wort kommen wie die Dinge selbst, die ihre Ge- schichten erzählen. Mit einem mehr oder weniger kritischen Unterton transformieren sie Objekte und fügen sie zu Assemblagen und Installationen.

Museum Morsbroich, Leverkusen www.museum-morsbroich.de

Bonn

Martin Kippenberger
Bitteschön Dankeschön
Eine Retrospektive
1.11.2019 – 16.2.2020

Martin Kippenberger (1953 – 1997) war einer der medial und stilistisch vielseitigsten und wichtigsten deutschen Künstler, der die 1980er- und 1990er-Jahre maßgeblich geprägt hat. Sein Schaffen führte schon zu Lebzeiten zu einer herausragenden Position innerhalb der zeitgenössischen Kunstgeschichte und wirkt bis heute international – auch für die jüngere Künstlergeneration. Die Ausstellung soll die besondere Komplexität seines Werkes in all seinen Facetten und Medien (Malerei, Skulptur, Zeichnungen, Collagen, Multiples, Plakate, Künstlerbücher) aufzeigen.

Bild: Bitte nicht nach Hause schicken, 1983, Ölauf Leinwand, Privatsammlung, Berlin© Estate of Martin Kippenberger, Galerie Gisela Capitain, Cologne

Bundeskunsthalle
www.bundeskunsthalle.de

Essen

Der montierte Mensch
8.11.2019 – 15.3.2020

Die große Herbstausstellung untersucht das Wechselverhältnis zwischen Mensch und Maschine seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Medien- und epochenübergreifend angelegt gibt die Schau einen umfassenden Einblick in die künstlerischen Auseinandersetzungen mit den prägendsten Entwicklungen der letzten 150 Jahre: Industrialisierung, Technisierung und Digitalisierung. Fünf Kapitel versammeln die Bildwelten von Marcel Duchamp, El Lissitzky, Otto Dix über Fernand Léger, Hannah Höch, John Heartfield bis zu Eduardo Paolozzi, Rebecca Horn, Hito Steyerl und Ed Atkins. Neben zahlreichen internationalen Leihgaben komplettieren Werke aus der Sammlung des Museum Folkwang den kulturhistorischen Überblick.

Bild: Fernand Léger , LeMécanicien, 1920,Öl auf Leinwand,116 x 88,8 cmNational Gallery of Canada, Ottawa ©VG Bild-Kunst, Bonn 2019 Foto: NGC



Museum Folkwang
www.museum-folkwang.de

Frankfurt

Making Van Gogh
Geschichte einer deutschen Liebe
23.10.2019 – 16.2.2020

Das Städel Museum widmet vom 23. Oktober 2019 bis zum 16. Februar 2020 dem Maler Vincent van Gogh (1853–1890) eine umfassende Ausstellung. Im Zentrum steht die Entstehung des „Mythos van Gogh“ um 1900 sowie die Bedeutung seiner Kunst für die Moderne in Deutschland. Mit 50 zentralen Arbeiten van Goghs ist die Ausstellung die umfangreichste Präsentation mit Werken des Malers seit fast 20 Jahren in Deutschland. MAKING VAN GOGH thematisiert die besondere Rolle, die Galeristen, Museen, Privatsammler und Kunstkritiker im Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts für die posthume Rezeption van Goghs als „Vater der Moderne“ spielt

Bild links: Judith Gérard (1881-1954) undandere | Kopie nach van Goghs Selbstbildnis für Gauguin, 1897/98Öl auf Leinwand, 61 x 50 cm© Sammlung Emil Bührle, Zürich

Bild rechts:  Vincent van Gogh (1853–1890)Selbsporträt, 1887 | Öl auf Malpappe, montiert aufparkettierter Holztafel, 41 x 32,5, cm The Art Institute of Chicago, Joseph Winterbotham Collection, 1954.326

Städel Frankfurt
www.staedelmuseum.de

Karlsruhe

Hans Baldung Grien
heilig | unheilig
30.11.2019 – 8.3.2020

Reformation, Bildersturm und Bauernkrieg, setzte er ein individuelles, oftmals exzentrisches Werk entgegen. Dabei faszinieren seine ausdrucksstarken Gemälde, virtuosen Zeichnungen und kraftvollen Holzschnitte bis heute. Nie gab sich Baldung mit dem Herkömmlichen zufrieden, vielmehr suchte er nach neuen und packenden Formulierungen.
Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe würdigt mit der Großen Landesausstellung Baden-Württemberg das einer breiten Öffentlichkeit wenig bekannte Œuvre dieses außergewöhnlichen Renaissance-Künstlers.

Bild: Hans Baldung Grien,Zwei Hexen, 1523© Städel Museum, Foto: U. Edelmann

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
www.kunsthalle-karlsruhe.de

Völklingen

Weltkulturerbe Völklinger Hütte
PharaonenGold – 3.000 Jahre altägyptische Hochkultur

Ramses II., Tutanchamun, Echnaton und Nofretete: Die Namen der ägyptischen Pharaonen befeuern bis heute unsere Phantasie. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte entführt seine Besucher in die Welt der Pharaonen mit ihrer Vorstellung von Gold und ihrem Traum vom ewigen Leben. Die Ausstellung „Pharaonen- Gold – 3.000 Jahre altägyptische Hochkultur“ zeigt mit 160 Exponaten aus dem Alten Ägypten herausragende Goldschätze. In dieser Form sind die Exponate zum ersten Mal zu sehen. Die Ausstellung eröffnet einen besonderen Blick auf das Gold, das für die alten Ägypter außergewöhnlich große religiöse und symbolische Kräfte besaß. Gold ist das Symbol der Ewigkeit und das heiligste Metall der alten Ägypter. Sie bezeichneten Gold deshalb auch als das Fleisch der Götter. Die Ausstellung spannt einen Bogen von der 3. Dynastie (ca. 2680 v. Chr.) bis zur Ptolemäischen Periode (306 bis 30 v. Chr.). Zahlreiche Exponate sind zum ersten Mal überhaupt in einer Ausstellung zu sehen. Die Exponate stammen aus bedeutenden Museen wie den Staatlichen Museen zu Berlin - Ägyp- tisches Museum und Papyrussammlung - dem Kunsthistorischen Museum Wien – Ägyptisch- Orientalische Sammlung – und dem Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim sowie aus internationalen Privatsammlungen.

Bild: Stabaufsatz mit Darstellung der Göttin Hathor Ptolemäische Periode, 306 – 30 v. Chr., Gold, Höhe 9,9 cm © Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel

Weltkulturerbe Völklinger Hütte
www.voelklinger-huette.org