© Tanz Mainz, The Cell

Karlsruhe

TANZ Karlsruhe 2020
3. – 22.11.2020

TANZ KARLSRUHE präsentiert wieder ein Tanz Festival! Im Februar 2020 stand das Programm eigentlich schon fest. Bedingt durch Corona haben die Veranstalter ein neues Programm erstellen müssen. Dabei konnten sie einige eingeladene Tanzkompanien beibehalten - unter Berücksichtigung der aktuellen Vorschriften, die vor allem den Schutz der Zuschauer  betreffen. Mit „The Cell“ und der tanz Main Compagnie wird ein besonderes Tanzereignis präsentiert.. Der taiwanesische Choreograf Po-Cheng Tsai hat einen ganz eigenen Tanzstil entwickelt, auf den Urban Dance  am besten passt- als herausragender Vertreter der jungen (asiatischen) Tänzergeneration verarbeitet er alle Einflüsse der urbanen Schmelztiegel unserer Welt in seinen künstlerischen Werken. Unter der Titel „Open Lab für Medienkunst und Tanz“ zeigt TANZ Karlsruhe im ZKM  die holländische Kompanie „Club Guy &; Roni + Slagwerk Den Haag + Tomoko Mukaiyama“ und das kanadische Performancekollektiv „Van Grimde Corps Secrets. Dabei werden neue Wege des Tanzes in Interaktion mit den Zuschauern beschritten. Mit Online/Offline Schaltungen, Videoanimationen und digitalen Räumen erleben Tänzer und Zuschauer gemeinsam in ständigem Wechsel von Fiktion und Realität eine neue Form des Theaters des 21. Jahrhunderts.

www.kulturverein-tempel.de

Rhein-Main_yoann_bourgeois_hourvari_c_g__raldine_aresteanu

Rhein-Main Gebiet

Tanzfestival Rhein-Main 
30.10.-15.11.2020
Fragile Balancen – Fragile Balances

Das Tanzfestival Rhein-Main wird fünf Jahre alt. Allerdings feiern wir dieses großartige Jubiläum unter erschwerten Bedingungen. Die Covid-19-Pandemie stellt besonders Tanz und seine Akteur*innen vor immense Herausforderungen und hat die Arbeitsrealität in diesem Bereich radikal verändert. Abstandsgebote, Hygieneregeln und Sicherheitskonzepte sind, um das Infektionsgeschehen einzudämmen, oberstes Gebot und tragen dazu bei, körperliche Bewegungen zu kontrollieren, in manchen Fällen sogar zu unterbinden. Körper in all ihren Facetten werden so zunehmend tabuisiert und an den Rand der gesellschaftlichen Wahrnehmung gerückt. Gerade deshalb möchten wir mit dem Tanzfestival Rhein-Main, unter Wahrung aller gebotenen Regeln, den Körper und seine Dynamiken wieder in den Blick nehmen. In Zeiten, in denen jeder Körper als möglicher Virenträger andere potentiell bedroht und zugleich in seiner Verletzlichkeit erfahrbar wird, erscheint es uns umso wichtiger, den Perspektiven von Choreograf*innen und Tänzer*innen, die sich schon immer intensiv mit unserem leiblichen Sein beschäftigen, Sichtbarkeit zu geben. Sie verstehen es, besser als alle anderen, Bilder und Erfahrungsräume für die fragilen Balancen zu finden, die wir aktuell als Individuum, als Kulturinstitution aber auch als Gesellschaft erleben. Fragile Balancen.

www.tanzplattformrheinmain.de

OPEN SPACES_Silent Trio_photo © Darko Dragičević

Berlin

OPEN SPACES
How to get in Touch with...
16.10. – 8.11.2020

Nach ruhigen Monaten freut sich die Tanzfabrik Berlin, ihr Publikum zur nächsten Ausgabe von OPEN SPACES begrüßen zu dürfen. Vom 16. Oktober bis zum 8. November treten wir mit OPEN SPACES - How to get in Touch with ... wieder in Beziehung – zu Tanz und Performances, zu Künstler*innen und vor allem zu unserem Publikum. Es geht in dieser Herbstausgabe darum, neu zu lernen Kontakt aufzunehmen, besonders während einer Pandemie. Die Künstler*innen stellen unsere zwischenmenschlichen und sozial-ökologischen Beziehungen infrage, widmen sich verschiedensten Techniken von Tanz und Heilung und reflektieren das Verhältnis von Geschichte(n) und ihrer Archivierung; mit: Shannon Cooney, Christina Ciupke & Darko Dragičević, WILHELM GROENER, Miriam Jakob, Emmilou Rößling, Jasna Vinovrški und Julian Weber.

Tanzfabrik Berlin | www.tanzfabrik-berlin.de

Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart: Lieben Sie Gershwin Fotos: Bernhard Weis

Stuttgart

GAUTHIER DANCE//DANCE COMPANY THEATERHAUS STUTTGART:
Lieben Sie Gershwin?
Uraufführung von Marco Goecke
Eine Produktion von Theaterhaus Stuttgart


Der Tanz und George Gershwin – das ist nichts weniger als eine große Liebesgeschichte. Davon zeugen nicht nur Filmklassiker aus Hollywoods goldener Ära, mit Stars wie Fred Astaire, Ginger Rogers oder Gene Kelly. Es ist vor allem die Musik Gershwins selbst, die erst in der Kombination mit Bewegung und Tanz ganz bei sich zu sein scheint. Und so war es wohl nur eine Frage der Zeit, bevor sich auch Marco Goecke diesem unnachahmlichen Wanderer zwischen Jazz und Klassik, zwischen „E- und U-Musik“ zuwandte. Der musikalische Reichtum, aus dem er schöpfen konnte, ist immens und reicht von Hits wie Summertime, Someone To Watch Over Me oder The Man I Love über populäre Musical-Songs zu Gershwins Orchesterwerken wie dem Klavierkonzert in F-Dur. Die Qual der Wahl war im Übrigen auch bei der Auswahl der Interpretinnen angesagt. Jazz-Ikonen wie Sarah Vaughan haben Gershwins Songs legendäre Alben gewidmet, Janis Joplin hat sich von Summertime zu einer spektakulären, herben Blues-Version inspirieren lassen. Ihre Stimmen werden diese Produktion begleiten.

Dass Marco Goecke und der ultimativ tanzbare Komponist trotzdem erst jetzt zusammenkommen, hat einen Grund. Denn Gershwin hat „für die Füße komponiert“, wie Fred Astaire einmal sagte. Der Künstler, der in seiner Arbeit den Fokus konsequent auf die Arme und den Oberkörper der Tänzerinnen und Tänzer legt und mit diesem vibrierenden Stil berühmt wurde, hat diesmal so ganz neue Facetten des Choregraphierens erkunden. Und musste sich darüber hinaus einer weiteren Herausforderung stellen: dem Proben und Kreieren unter Corona-Bedingungen. Die Company und ihr Chef sind freudig gespannt – und zuversichtlich! Denn obwohl Vorhersagen in diesen unsicheren Zeiten schwierig sind – für diese Prognose zögert Eric Gauthier keine Sekunde. „Ich bin mir sicher: Am Ende des Stücks werden die Zuschauer nicht nur die Frage „Lieben Sie Gershwin?“ mit einem klaren Ja beantworten – sondern auch: „Lieben Sie Marco Goeckes Gershwin?“.

Theaterhaus Stuttgart www.theaterhaus.com

Nicole SeilerThe-rest-is-silence-©Julie-Masson-9891

Winterthur (CH)

28. Tanzfestival Winterthur
12. - 21.11.2020

Das 28. Tanzfestival Winterthur zeigt vom 12. – 21. November 2020 eine Vielzahl von Stücken, die in der Region noch nie zu sehen waren. Gleichzeitig lädt es lokale Choreografen ein, das Festival zu begleiten. Das Tanzfestival Winterthur hat es sich zum Ziel gesetzt, ein grosses Spektrum des zeitgenössischen Tanzes einem breiten Publikum näher zu bringen. Das Programm 2020 bietet eine spannende Mischung aus etablierten Choreografen und vielversprechenden Newcomern aus dem Raum Winterthur sowie aus ganz Europa. Was die Künstler dieses Festivals verbindet, sind ihre innovativen Ansätze. Bereits zum dritten Mal unterstützt das Festival das kreative Schaffen im Raum Winterthur, indem es lokalen Choreografen die Möglichkeit gibt, ein „Intro“ zu gestalten. Die Kurzstücke feiern während des Festivals Premiere und leiten die Abende ein.

www.tanzinwinterthur.ch

Friedemann Vogel, Erster Solist und Kammertänzer Stuttgarter Ballett, Fotos: Helmuth Scham | www.schampus.com

Friedemann Vogel – Verkörperung des Tanzes

Dokumentarischer Porträtfilm über den Ausnahmetänzer Friedemann Vogel am Karfreitag, 10. April 2020 im SWR Fernsehen und in der ARD Mediathek Moskaus Bolschoi Ballett, Tokios New National Theater und viele mehr – Friedemann Vogel, Erster Solist des Stuttgarter Balletts, hat die bedeutendsten Ballettbühnen der Welt erobert. An der Seite der Primaballerinen des 21. Jahrhunderts begeistert er das heimische wie das internationale Publikum. Ein deutscher Tänzer an der Spitze der Ballettwelt – eine absolute Rarität. Der dokumentarische Porträtfilm „Friedemann Vogel – Verkörperung des Tanzes“ von Katja Trautwein begleitet den Tänzer in seinem Alltag ausgehend vom Stuttgarter Ballett über Berlin, Stockholm und Moskau bis nach Tokio. Zu sehen ist die erste Lang-Dokumentation über Friedemann Vogel in einer TV-Premiere im SWR Fernsehen am Karfreitag, 10. April 2020 um 14 Uhr und in der ARD Mediathek.

Das Stuttgarter Ballett – eine Konstante in einer sagenhaften Karriere

Mit seiner außergewöhnlich vollkommenen Körperlinie gelingt es Friedemann Vogel scheinbar mühelos das Perfektionsstreben des klassischen Balletts zu erreichen. Neben zahlreichen signifikanten Tanzpreisen und Tanzauszeichnungen, wie die Ernennung zum Dancer of the Year im Jahr 2010 sowie erneut 2019, hat ihm das Land Baden-Württemberg 2015 den Titel „Kammertänzer“ verliehen. Zu den globalen Gastspielen hält sich eine Konstante in Friedemann Vogels sagenhafter Karriere: Der gebürtige Stuttgarter ist seinen schwäbischen Wurzeln treu geblieben. Seit seinem Abschluss tanzt er in der Kompagnie der namhaftesten Balletttraditionsstätte Deutschlands – dem Stuttgarter Ballett.

Moskau – Tokio – Stockholm – Berlin … und Stuttgart

Der 60-minütige dokumentarische Porträtfilm begleitet die Koryphäe in seinem Lebens- und Schaffensalltag ausgehend von der Heimat bis auf das ganz große internationale Parkett bei der „World Ballet Stars Gala“ in Moskau und beim „World Ballet Festival“ in Tokio. An das Royal Swedish Ballet in Stockholm wird Friedemann Vogel eingeladen, um die Direktionszeit von Nicolas Le Riche zu eröffnen. Nach Berlin folgt er dem Ruf seiner langjährigen Tanzpartnerin Polina Semionova zu ihrer Gala „Polina and Friends“. Wenn er nicht selbst unterwegs ist, kommt die Weltspitze zu ihm in seine Heimat. Gemeinsam mit dem Filmteam hat der kanadische Startänzer Guillaume Côté dort an der von ihm eigens für den Schwaben kreierten Choreografie „Cadavre Exquis“ gearbeitet.

Den Moment mit voller Konzentration auskosten

Längst ist der Name Friedemann Vogel über die Grenzen der Ballettwelt hinausgeschwappt – der Ausnahmekünstler ist auch ein gefragtes Fashionfotomodel. Aber auch dabei bleibt er nach eigener Aussage stets der Tänzer, der er von Anbeginn war. Mittlerweile ist er 40 Jahre alt und feierte 2019 sein 20-jähriges Bühnenjubiläum beim Stuttgarter Ballett; für einen Tänzer ein durchaus rentenfähiges Alter. Doch Friedemann Vogel ist in Topform und denkt noch gar nicht daran, seine aktive Zeit zu beenden. Der Film folgt Friedemann Vogels Wesen im „Hier und Jetzt“ zu leben. Seine Maxime: den Moment mit voller Konzentration auskosten.

Mit: Marcia Haydée, Reid Anderson, Tamas Detrich, Nicolas Le Riche, Masashi Miura, Alicia Amatriain, Roberto Bolle, Léonore Baulac, Maria Eichwald, Guillaume Côté, Roman Novitzky, Thomas Lempertz, Volker Schlöndorff, Polina Semionova, Olga Smirnova, Macharbek Wasijew u.a.

„Friedemann Vogel – Verkörperung des Tanzes“ ist eine Koproduktion des SWR (Südwestrundfunks) mit der Filmakademie Baden-Württemberg. Autorin ist Katja Trautwein. Betreuung des Diplom-/Abschlussfilms: Joachim A. Lang. Die Redaktion liegt bei Harald Letfuß (SWR).

Sendung:
Karfreitag, 10. April 2020, um 14 Uhr im SWR Fernsehen
Ab 9. April 2020, um 16 Uhr ein Jahr lang in der ARD Mediathek unter ARDmediathek.deAm 4. Juli 2020 um 22:55 Uhr auf 3sat

Friedemann Vogel und Elisa Badenes in Mayerling zeigt © Stuttgarter Ballett Stuttgarter Ballett

Stuttgart

Fabelhafter Friedemann
Der Erste Solist des Stuttgarter Balletts ist Tänzer des Jahres

Vom düsteren Ballettthriller bis hin zur rhythmischen Fusion aus indischem Kathak und zeitgenössischem Tanz – in der vergangenen Spielzeit 2018/19 hat Ausnahmetänzer Friedemann Vogel einmal mehr sein Können und seine Variabilität auf der Bühne des Stuttgarter Opernhauses demonstriert. Dafür wurde der Erste Solist des Stuttgarter Balletts nun in der diesjährigen Kritikerumfrage der renommierten Fachzeitschrift tanz zum Tänzer des Jahres gewählt. Eine Auszeichnung, die eine überragende Spielzeit mit herausragenden Vorstellungen krönt. „Friedemann Vogel hat eine unglaubliche Spielzeit gehabt, in der er nicht nur seine Exzellenz und Vielfältigkeit gezeigt hat, sondern vor allem in der Rolle des Kronprinzen Rudolf in unserer Neuproduktion von Mayerling weit über die physikalischen und darstellerischen Grenzen des Tanzes hinausgewachsen ist. Ein wahrer Höhepunkt seiner außergewöhnlichen Karriere“, so Ballettintendant Tamas Detrich.

www.stuttgarter-ballett.de

Foto: Raffaele Irace

Frankfurt

Dresden Frankfurt
Dance Compagny
meets Ensemble Modern

Im Jahr 2016 gab es erstmals eine Kooperation der Dresden Frankfurt Dance Company mit dem Ensemble Modern. Diese wird nun mit der Uraufführung eines Ballettabends in der Choreografie von Jacopo Godani fortgesetzt, der vom 12. bis 22. Dezember im Bockenheimer Depot präsentiert wird. Die Tänzerinnen und Tänzer der Dresden Frankfurt Dance Company und die Musikerinnen und Musiker des Ensemble Modern werden erneut zusammen auf der Bühne zu erleben sein. Die gemeinsam ausgewählten Musikwerke von Johannes Motschmann, Béla Bartók und Johannes Schöllhorn werden von dem jungen, aus Valencia stammenden Josep Planells Schiaffino dirigiert.

www.dresdenfrankfurtdancecompany.com

Deuces Goecke The Heart dos Santos Vesely © Regina Brocke

Stuttgart

Von Meistern und jungen Talenten: Gauthier Dance

Gauthier Dance glänzt auch in derSaison 2019/2020 mit hochkarätigen Produktionen in Stuttgart und weltweit auf Tour
Eins ist sicher: Der Dance Company Theaterhaus Stuttgart wird es auch in der neuen Saison 2019/20 nicht langweilig. Neben den Tanzabenden Classy Classics, Deuces und The Gift im Repertoire bringt Gauthier Dance zwei großen Neuproduktionen heraus: die Junge-Choreographen-Wundertüte Out of the Big Box mit Neukreationen von Company-Mitgliedern und Freunden von Gauthier Dance am 28. März 2020 – und Swan Lakes, ein Tanzabend, der schon lange vor der Premiere am 18. Juni 2020 hohes Interesse bei internationalen Veranstaltern erregt. Schließlich hat Eric Gauthier für diese Produktion ein Line-up der Extraklasse gewonnen. Marie Chouinard, Marco Goecke, Hofesh Shechter und Cayetano Soto entwerfen in vier Uraufführungen ihre persönliche Sicht auf Schwanensee. Doch damit nicht genug: Außer im im Stuttgarter Theaterhaus ist Gauthier Dance einmal mehr weltweit präsent. Der Tourplan 2019/20 führt die Truppe in Tanzstädte in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Israel, Italien, Mexiko und den USA.