Gisèle Vienne: Crowd © Estelle Hanania

München

DANCE München
16. - 26.5.2019

DANCE findet in Kooperation mit verschiedenen Münchner Spielstätten für Tanz statt. In den vergangenen Jahren war das Festival im Bayerischen Nationaltheater, im Staatstheater am Gärtnerplatz oder im Muffatwerk, aber auch in Off-Orten wie dem „schwere reiter“ zu Gast. Das Festival zeigt nicht nur relevante internationale Produktionen, es umfasst auch ein umfangreiches Begleitprogramm. Damit will es zeitgenössischen Tanz nachhaltig in der öffentlichen Wahrnehmung stärken.

Fünf große internationale Gastspiele und fünf Uraufführungen, ein ausführliches wissenschaftliches Diskursprogramm, die Themen Kommunikation, Gemeinschaft und Urbanität im 21. Jahrhundert, der Tanz im öffentlichen Raum und an unterschiedlichen Spielstätten in München sowie die Begegnung weltweit tätiger Choreografen und Choreografinnen mit der Münchner lokalen Tanzszene prägen das Programm des elftägigen Festivals. Über 120 Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt von Brasilien über USA, Kanada und Frankreich bis nach China sind beteiligt, die in rund 50 Vorstellungen den zeitgenössischen Tanz in seiner ganzen Vielfalt zwischen politischem Anspruch, Interdisziplinarität und virtuoser Kunst feiern.

www.dance-muenchen.de

Stuttgart

COLOURS
International Dance Festival
Presented by Eric Gauthier
27.6. – 14.7.2019

Erstaunlich wirkt die Zahl beim Namen: 3. COLOURS International Dance Festival! Tatsächlich geht dieses weltweit beachtete Festival 2019 erst in seine dritte Ausgabe. Doch schon jetzt ist COLOURS aus dem Veranstaltungskalender der Stadt Stuttgart und der internationalen Tanzszene nicht mehr wegzudenken. Entsprechend liefen bei den Organisatoren im vergangenen Jahr die Drähte heiß, um die ganze Vielfalt des zeitgenössischen Tanzes nach Stuttgart zu holen. Im Vergleich zu den ersten beiden Ausgaben 2015 und 2017 legen die Veranstalter erneut eine Schippe drauf – mit einem noch ambitionierteren Spielplan für das Theaterhaus und mit neuen Formaten für die Stuttgarter City.

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TIDE_2_HR©Nanna_D_s

Venedig (I)

13th International Festival of Contemporary Dance
21. – 30.6.2019

From June 21st to June 30th, the 13th International Festival of Contemporary Dance, directed by Marie Chouinard and organized by La Biennale di Venezia, will be on stage with 29 performances by 22 choreographers and companies from around the world. 5 world premieres, 9 Italian premieres and 8 original creations for outdoor theatre in the heart of the city; a series of encounters with the artists; and a film cycle: all in the spaces of the Arsenale, as well as the Teatro Malibran and Via Garibaldi. The artists of this edition will be Alessandro Sciarroni (Golden Lion for Lifetime Achievement), the duo Théo Mercier and Steven Michel, awarded with the Silver Lions , William Forsythe, Sasha Waltz, Daniel Léveillé, Nicola Gunn, Nicolás Poggi and Luciano Rosso, Michelle Moura, Katia-Marie Germain, Simona Bertozzi, Luke George and Daniel Kok,Giuseppe Chico and Barbara Matijevic, Doris Uhlich, Bára Sigfúsdóttir, Maria Chiara de’ Nobili.

Complete programme here >>

 

 

BenJRiepe_GeisterFragment_Photos©AlexanderBasile_191

Festival tanz nrw 19
in neun Städten und mit vier Premieren

Das Festival tanz nrw 19 macht Nordrhein-Westfalen vom 8. bis 19. Mai in neun Städten zur Plattform für zeitgenössischen Tanz, eröffnet wird im Depot des Schauspiel Köln. Zwölf Tage lang gewähren in Nordrhein-Westfalen arbeitende Choreograf*innen und Kompanien zwischen Münster und Bonn einen Einblick in ihre Arbeiten – und zeigen so die gesamte Bandbreite im Tanzland NRW.

Das Festival macht im biennalen Turnus die Vielfalt der hiesigen zeitgenössischen Tanzszene sichtbar und ist längst zum festen Bestandteil der Kulturszene in Nordrhein-Westfalen geworden. Aus über 130 Bewerbungen wählten die Veranstalter*innen aus neun Theaterhäusern und Städtepartner*innen die stärksten Produktionen von Kompanien und Choreograf*innen aus, die in den vergangenen zwei Jahren in NRW entstanden sind. Zu sehen sind 24 Arbeiten von Künstler*innen aus verschiedenen Generationen und mit unterschiedlichen choreografischen Praktiken und Themen.

Vier Uraufführungen in drei Städten

Eröffnet wird das Festival am 8. Mai im Depot des Schauspiel Köln mit der Arbeit „GEISTER – Fragment XL“ der Düsseldorfer Kompanie um Ben J. Riepe. Während der darauffolgenden elf Tage zeigen vier Kompanien erstmalig ihre Produktionen: Bei PACT Zollverein in Essen feiert das MichaelDouglas Kollektiv mit Dana Caspersen die Premiere von „The Polarity Party“ und die Produktion „Neuer Neuer Neuer Tanz“ ist dort das Versprechen des Folkwang Tanzstudio in der Choreografie von Michiel Vandevelde. Im Düsseldorfer tanzhaus nrw bringt die Choreografin Alexandra Waierstall ihre Arbeit „Bodies and Structure ‚Arena‘/ Rita McBride“ heraus und in Mülheim an der Ruhr zeigt der Ringlokschuppen Ruhr das neue Stück „Soloabend“ des Duos HARTMANNMUELLER. Ausgewählt wurden Produktionen von Künstler*innen, die ihren Lebensalltag in Auseinandersetzung mit dem Körper untersuchen, sich gesellschaftspolitischen Fragestellungen und Wendepunkten ihrer Vergangenheit widmen und unweigerlich Stellung beziehen.

Begleitet wird das künstlerische Programm auf den Bühnen von der Videoinstallation „AUTHORISED“ von Lili M. Rampre. Eigens durch Förderung der Kunststiftung NRW für das Festival entstanden, ist die Arbeit an allen Festivalorten zu sehen. Dazu geben Publikumsformate der Tanzvermittlung als neuer Programmpunkt im Festival, ein Workshop, ein Open Studio sowie ein gesonderter Off Stage-Tag Einblicke hinter die Kulissen.

In Kooperation mit dem NRW KULTURsekretariat rückt das Festival zum dritten Mal die Recherchearbeit mit upcoming artists in den Fokus: Die sechs zuvor ausgewählten jungen Künstler*innen zeigen einen Zwischenstand ihrer choreografischen Recherche, mit der sie sich seit Dezember 2018 während der Residenzen von SPRUNGBRETT < > TANZRECHERCHE NRW bei PACT Zollverein in Essen und im Düsseldorfer tanzhaus nrw befasst haben.

www.tanz-nrw-aktuell.de

Lulu, Plakatmotiv © Theater Hof

HOF

„Ich liebe das wogende Auf und Ab“
Frank Wedekinds „Lulu“ als Ballett am Theater Hof

Ein Tierbändiger tritt auf und präsentiert in seiner Arena das „wahre, wilde schöne Tier Lulu“: Die junge Frau zieht Männer scharenweise in ihren Bann. Sie ist das Naturwesen, jenseits von Gut und Böse, in dem unzählige Verehrer ihre eigenen Lustfantasien bestätigt finden. Ein Zeitungsverleger, dessen Sohn, ein Medizinalrat, ein Maler, ein Athlet und eine Gräfin verlieben sich in Lulu. Doch der Preis, den sie zahlen müssen, ist hoch! Als die unschuldige Schuldige in einer Londoner Dachkammer auf den berüchtigten Lustmörder Jack the Ripper trifft, erreicht die Tragödie ihren Höhepunkt.

Die „Urgestalt des Weibes“, die nicht mehr mit den Begriffen der bürgerlichen Moral zu bewerten ist, schuf Frank Wedekind mit seiner „Lulu“. Seine tragische Heldin ist unumstritten eine der faszinierendsten Figuren des 20. Jahrhunderts und polarisiert bis heute. Sie bewegt sich zwischen Opfer und Täterin, Verführerin und Verführte, Kindfrau und Femme fatale und nicht zuletzt ist sie ein Symbol weiblicher Befreiung aus einer männerbestimmten Welt. Das Weib verführt, wen es will, das Weib verführt, wann es will. Das ist der freie Liebesmarkt, der sich auf das ewige Naturgesetz der unabänderlichen Schöpfung gründet. In der Geschichte des Paradieses steht, dass der Him- mel dem Weib die Macht der Verführung verlieh. „ich liebe das wogende Auf und Ab des tosenden Weltmeeres. Ich liebe die Liebe, die ernste Kunst, urewige Wissenschaft ist, die Liebe, die heilige Himmelsgunst, die irdische Riesenkraft ist.“

Mit „Lulu“ präsentiert die Ballett-Compagnie des Theaters Hof eine Eigenkreation der aufwühlenden Tragödie. „Lulu“ schwebt über die Bühne – losgelöst von allen Zwängen. Verführung, Hemmungslosigkeit und kindliches Liebesflehen gehören zur Ambiguität ihres Wesens. Ballett- direktorin Barbara Buser hat „Lulu“ mit großer Tanzlust und choreographischen Mut inszeniert. Untermalt wird der Abend am Theater Hof mit dem Liederzyklus „Lulu – A Murder Ballad“ von der englischen Band The Tiger Lillies, die sich der Theatermusik verschrieben hat. Ihr unverwechselbarer Sound ist eine Stilmixtur aus den Goldenen Zwanzigern, anarchischer Oper und Gypsy-Musik.

Ballett von Barbara Buser nach der
Tragödie von Frank Wedekind mit Musik
von The Tiger Lillies
PREMIERE: Freitag, 14. Juni 2019 am Theater Hof TERMINE: 22. Juni, 23. Juni, 29. Juni.,
30. Juni und 6. Juli 2019

www.theater-hof.de

Schwanensee © Gert Weigelt

Berlin

Neue Intendanz mit Doppelspitze am Staatsballett Berlin

Ab der Saison 2018/2019 wird Johannes Öhman Intendant des Staatsbal- letts Berlin; ab der darauffolgenden Spielzeit 2019/2020 werden er und Sasha Waltz in einer Co-Intendanz die Compagnie leiten. Ihre langfristige Vision für die künstlerische Gestaltung des Spielplans ist auf die Kreation von neuen Werken für die Compagnie ausgerichtet sowie auf die Präsentation des reichen Tanzerbes von seinen Anfängen bis zum heutigen Tag. Das Staatsballett Berlin wurde 2014 durch einen Zusammenschluss der früheren Ballettensemb- les der drei Berliner Opernhäuser, der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper Berlin und der Staatsoper Unter den Linden, gegründet. Unter dem Dach der Stiftung „Oper in Ber- lin“ ist das Staatsballett Berlin mit 81 Tänzerinnen und Tänzern die größte Compagnie Deutschlands und das einzig klassisch geschulte Ballettensemble Berlins.

www.staatsballett-berlin.de

Gauthier Dance, Killer Pig © Regina Brocke

Bozen (I)

Tanz Bozen – BolzanoDanza
14. - 17.7.2019

Ein Festival mit zwei Seelen. Seit über dreißig Jahren strömen Ende Juli Studenten und Jugendliche aus Südtirol und ganz Italien, aus dem deutschsprachigen Raum Europas, aus Luxemburg, Frankreich, Spanien, ja sogar aus den USA nach Bozen; hier wird ihnen die Möglichkeit geboten, Tanz zu lernen, sich tänzerisch weiterzuentwickeln und die Werke der größten internationalen Choreografen auf der Bühne zu sehen. Die Zahlen sprechen für sich: Die Anzahl der Teilnehmer wuchs von 96 Eingeschriebenen im Jahre 1985 auf bis zu 900 Teilnehmer in den vergangenen Jahren. Über 400 Choreografen aus fünf Kontinenten präsentierten ihre Arbe ten in Bozen.

www.tanzbozen.it

Das Triadische Ballett | Rosa Reihe | Marta Navarrete Villalba © Wilfried Hösl

Potsdam

potsdamertanztage
14. - 16.5.2019

Die Potsdamer Tanztage haben sich seit 1991 als herausragendes internationales Tanzfestival in Potsdam etabliert und bleiben weiterhin das wichtigste Festival für Darstellende Kunst im Land Brandenburg. Zwölf Tage lang wird die Landeshauptstadt Brandenburgs zur Bühne der internationalen Tanzszene. Das BAUHAUS stellt einen der Schwerpunkte der 29. Potsdamer Tanztage dar, u.a. mit Stücken vom Bayerischen Staatsballett II und von Lia Rodrigues, beide mit einer Hommage an Oskar Schlemmer, sowie weiteren Stücken, die das Erbe vom BAUHAUS weiterentwickeln und fortführen. Darüber hinaus lädt das Festival internationale Produktionen ein und zeigt aktuelle Arbeiten des Zeitgenössischen Tanzes: Pop und Folklore, partizipative Projekte mit Amateuren, neue Kreationen sind Teil des Programms.

Matthauspassion, Kamea Dance © Kfir Bolotin

KEMPTEN

Der 19. KEMPTENER TANZHERBST
zeitgenössisch, erstklassig, international!
12. - 20.10.2019

Der 19. Kemptener TANZherbst präsentiert vom 12.- 20. Oktober 2019 unter der Leitung des Allgäuer Regionalverbandes für zeitgenössischen Tanz e.V. im Stadttheater Kempten mit renommierten Choreograf*innen und Tänzer*innen aus der internationalen Tanzwelt herausragende Tanzkompanien wie auch junge Ensembles der europäischen, zeitgenössischen Tanzszene. Die mehrfach prämierte spanische Choreografin, LALI AYGUADE, eröffnet mit ihrer beeindruckenden wie auch feinfühligen Performance „iU an Mi“ das Festival gefolgt von dem Performanceabend des sechzigjährigen, schweizer Sinnsucheres und Tänzers THOMAS METTLER, der mit „Transitio“ die Quintessenz aus nahezu 40 Jahren intensiver Arbeit präsentiert.

Während TOMER ZIRKILEVICH mit den zwei Performances „My David“ und „The day I reach to you“ Einblicke in das Streben nach Perfektion gibt, zeigen die beiden französischen Ausnahmetänzer*innen und Choreograf*innen Meldodie Cecchini und Gaetan Boschini (LES SCHINIS) mit „Le petite vieux“ ihre humorvolle und poetische abendfüllende Produktion über die oftmals vergessenen Parallelen zwischen Jugend und Alter als Uraufführung in Kempten, für welche der dazugehörige, grandiose Kurzfilm „Nivette“ bereits einige Preise bei Festivals gewonnen hat. Das Festival beschießt die israelische KAMEA DANCE COMPANY mit der vielfach gefeierten „Matthäus-Passion-2727“, inspiriert durch die Frage, was mit diesem Werk von Johann Sebastian Bach wohl 1000 Jahre nach seiner Uraufführung 1727 geschehen sein wird und was auf dem Weg dorthin geschieht.

Ergänzt wird das Festival durch eine Vielzahl von spannenden Tanzworkshops sowie dem ALLGÄU/SCHWABEN BATTLE, dem TANZ IM KINO-Abend mit dem Tanzfilm „Girl“ sowie dem Tangotanzabend MILONGA im Haus International, Kempten.

Tickets gibt es ab Juni 2019
unter www.eventim.de.
Anmeldungen und Informationen zum Festival
erhalten Sie unter Tel. 0831 / 23582 oder unter

www.tanzherbst-kempten.de

My David, Photo © Mehmet Vanlı

Compagnie Chatha, Sacré Printemps! © Blandine Soulage

CHEMNITZ

TANZ | MODERNE | TANZ
Internationales Festival für zeitgenössischen Tanz 1
9.-23.06.2019 | Theater Chemnitz

2019 feiert das internationale Festival TANZ | MODERNE | TANZ in Chemnitz sein fünfjähriges Jubiläum. Für fünf Tage bringen renommierte internationale Performer und Companys wieder frischen Wind in die Stadt, darunter diesmal die Kibbutz Contemporary Dance Company (IL), Cie BurnOut (F), Cocoon Dance (D), Kaori Ito und Ballett Chemnitz (F/D), Cie Linga (CH) und Act2 Cie Catherine Dreyfus (F). Die Gastspiele im Schauspielhaus und anderen Spielstätten in Chemnitz werden flankiert von Workshops, Vorträgen und Ausstellungen und richten sich an alle Altersgruppen. Die Stadt Chemnitz, die seit Jahrzehnten historische Umbrüche, Neuorientierungen und eine aktive Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit und Gegenwart durchlebt, wird zu ei- nem Ort für einen internationalen kulturellen Dialog. Eine zu- sätzliche Fahrradtour, ein Dance Battle und die Beteiligung an der Fête de la Musique tragen den Tanz auch mitten hinein ins Leben dieser Stadt. Somit wird das Festival ein Spiegel für ein Europa voller Geschichten und Brüche, Reibungspunkte, Tatendrang und Zukunftsgeist!