George Grosz, Der Liebeskranke, 1916, Kunstsammlung Nordrhein- Westfalen, Düsseldorf, Foto: Walter Klein © Estate of George Grosz, Princeton, N.J. / VG Bild-Kunst, Bonn 2022

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Glitzer und Gift der Zwanzigerjahre. George Grosz in Berlin
18.11.2022 – 26.2.2023

Mit »Glitzer und Gift der Zwanzigerjahre. George Grosz in Berlin« wird in der Staatsgalerie das Leben und das Leiden in der Weimarer Republik wieder lebendig. Schonungslos prangert der Maler gesellschaftliche Ungerechtigkeiten an. Die Ausstellung wurde ursprünglich für das Metropolitan Museum of Art in New York geplant, aber pandemiebedingt abgesagt. Von der Staatsgalerie adaptiert, sind nun dort neben hochkarätigen Leihgaben aus Europa und den USA auch Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken aus der eigenen Sammlung zu sehen – vom 18. November 2022 bis zum 26. Februar 2023.

Unsere Vorstellung vom Leben und Leiden im Berlin der ›Goldenen Zwanziger‹ hat ein Maler besonders geprägt: George Grosz. In seinen Werken inszeniert er den moralischen Zerfall der deutschen Gesellschaft nach dem Ersten Weltkrieg in aller Schonungslosigkeit. Weil er unbarmherzig die Lebenslust und Abgründigkeit der Weimarer Republik darstellt, muss er sich mehrfach gegen den Vorwurf des »Angriffs auf die öffentliche Moral« vor Gericht verantworten. Satirisch und rabiat zugleich seziert er die Realität seiner Zeit und lüftet den klischeebesetzen, glitzernden Vorhang dieses geschichtsträchtigen Jahrzehnts. Bis heute haben die gezeigten Werke, die vorwiegend zwischen 1917 und 1933 entstanden sind, dank seiner spitzen Feder und seines humanistischen Anspruchs nichts an Faszination verloren. Wie sich der Stil des Künstlers in den 1920er-Jahren entwickelt, beleuchtet die Ausstellung »Glitzer und Gift der Zwanzigerjahre. George Grosz in Berlin«, die ab heute zu sehen ist.

Staatsgalerie Stuttgart | www.staatsgalerie.de

Niki de Saint Phalle, My love, where shall we make love? 1971 Illustrationen, farbig, 51 ungezählte Seiten Kunsthaus Zürich, 2021 © 2022 Niki Charitable Art Foundation, All rights reserved / VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Zürich (CH)

Niki de Saint-Phalle
2.9.2022 – 8.1.2023

Vom 2. September 2022 bis 8. Januar 2023 zeigt das Kunsthaus Zürich in einer Retrospektive mit rund 100 Werken das aussergewöhnliche Schaffen von Niki de Saint Phalle: frühe Assemblagen, Aktionskunst und Grafik, die Nanas, den Tarotgarten und grosse späte Plastiken.

Niki de Saint Phalle (1930–2002), eine der wichtigen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, ist weltweit bekannt geworden durch ihre «Nanas»: Sie zeugen von einer scheinbar unbekümmerten Fröhlichkeit, die das Bild der Künstlerin geprägt hat. Aber Niki de Saint Phalles Schaffen ist weit mehr. Ihr Gesamtwerk ist überraschend facettenreich – exzentrisch, emotional, düster und brutal, humorvoll, hintergründig und immer wieder herausfordernd. Das überaus breite Spektrum ihrer Tätigkeit zeigt sich in Malerei und Zeichnung, in den Assemblagen, Aktionen und grossformatigen Skulpturen, aber auch im Theater, im Film und in der Architektur.

Sie beschäftigte sich intensiv mit sozialen und politischen Themen und hinterfragte Institutionen und Rollenbilder – Auseinandersetzungen, die ihre Relevanz heute wieder unter Beweis stellen. Niki de Saint Phalle hat mit ihren legendären «Schiessbildern», die in provokativen Aktionen bereits in den 1960er- Jahren entstanden, einen entscheidenden Beitrag zu der gerade heute hochaktuellen Kunstform der Performance geleistet. Verfolgt man ihren künstlerischen Werdegang, so erscheinen vor diesem Hintergrund viele ihrer Werke, vor allem die «Nanas» und die grossen Installationen im öffentlichen Raum, in einem anderen Licht. Die Auswahl der Werke für diese Ausstellung gibt Einblick in das komplexe und hochinteressante Schaffen dieser Ausnahmekünstlerin – und natürlich bietet sie auch ein buntes, vielseitiges Sehvergnügen, das Christoph Becker als seine letzte Ausstellung für das Kunsthaus kuratiert hat.

Kunsthaus Zürich|www.kunsthaus.ch

CHAGALL. WELT IN AUFRUHR, 4. NOVEMBER 2022 – 19. FEBRUAR 2023, Marc Chagall, Die Lichter der Hochzeit, 1945, Öl auf Leinwand, 123 x 120 cm, Kunsthaus Zürich, © Kunsthaus Zürich, Geschenk Nachlass Ernst Göhner, 1973 / VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Frankfurt

Chagall
Welt in Aufruhr
4.11.2022 – 19.2.2023

Marc Chagall (1887–1985) gilt als Poet unter den Künstlern der Moderne. Als Highlight im Herbst widmet die Schirn Kunsthalle Frankfurt dem Künstler nach 15 Jahren erstmals wieder eine groß angelegte Ausstellung in Deutschland. „Chagall. Welt in Aufruhr“ beleuchtet vom 4. November 2022 bis zum 19. Februar 2023 eine bislang wenig bekannte Seite seines Schaffens: Chagalls Werke der 1930er- und 1940er-Jahre, in denen sich seine farbenfrohe Palette zunehmend verdunkelt.

Als jüdischer Maler war Chagall immer wieder existenziellen Bedrohungen ausgesetzt, die sich prägend auf sein Leben und sein Werk auswirkten. In den frühen 1930er-Jahren thematisierte er in seiner Kunst den immer aggressiver werdenden Antisemitismus und emigrierte 1941 aufgrund der Verfolgung durch das nationalsozialistische Regime schließlich in die USA. Sein künstlerisches Schaffen in diesen Jahren berührt zentrale Themen wie Identität, Heimat und Exil. Mit rund 100 eindringlichen Gemälden, Papierarbeiten und Kostümen zeichnet die Ausstellung die Suche des Künstlers nach einer Bildsprache im Angesicht von Vertreibung und Verfolgung nach. Sie präsentiert wichtige Werke der 1930er-Jahre, in denen sich Chagall vermehrt mit der jüdischen Lebenswelt beschäftigt, zahlreiche Selbstbildnisse, seine Hinwendung zu allegorischen und biblischen Themen, die bedeutenden Gestaltungen der Ballette Aleko (1942) und Der Feuervogel (1945) im Exil, die wiederkehrende Auseinandersetzung mit seiner Heimatstadt Vitebsk und Hauptwerke wie Der Engelssturz (1923/1933/1947). In der Zusammenschau ermöglicht die Schirn eine neue und äußerst aktuelle Perspektive auf das Œuvre eines der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts

Schirn Kunsthalle | www.schirn.de

Christo und Jeanne-Claude Verhüllter Triumphbogen, Paris, 1961-2021 © Christo and Jeanne-Claude Foundation / VG Bild-Kunst, Bonn, 2022, Foto: Wolfgang Volz

Düsseldorf

Christo und Jean-Claude Paris. New York. Grenzenlos
7.9.2022 – 22.1.2023

Die Ausstellung zeichnet mit rund 70 Werken die künstlerische Entwicklung von Christo und Jeanne-Claude seit Mitte der 1950er Jahre bis zu Christos Tod im Mai 2020 nach. Zum ersten Mal wird das in Frankreich entstandene Frühwerk im Kontext mit Arbeiten von internationalen Weggefährt*innen wie Arman, Jean Dubuffet, Lucio Fontana, Yves Klein, Niki de Saint Phalle und anderen präsentiert. Aus dem vielfältigen Bezugsfeld der Avantgarde im Paris der 1950er Jahre wird deutlich, wie die Werkentwicklung des Künstlerpaars verlief und was ihre künstlerische Position ausmacht. Mit ihren Projekten gelang es Christo und Jeanne-Claude, die Grenzen des Kunstbetriebs zu erweitern und eine breite Öffentlichkeit zu begeistern.

Kunstpalast | www.kunstpalast.de

Emil Nolde, Roter und violetter Mohn, um 1930, Aquarell auf Japanpapier. Kunsthalle Emden © VG Nolde Stiftung Seebüll

Emden

NOLDE / ROHLFS
Zwei Künstlerleben
12.11.2022 - 21.2.2023

Christian Rohlfs (1849–1938) und Emil Nolde (1867–1956) verbindet viel: Beide sind Nordfriesen. Ihre künstlerische Laufbahn fällt mit den großen ästhetischen Neuerungen im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert zusammen. Mit ihren Werken lösen sie sich von akademischen Konventionen und zeigen Offenheit und Lust am Experimentieren. Als ausgesprochene Einzelgänger entwickeln sie moderne Ausdrucksformen und zählen zu den bedeutendsten Vertretern des Expressionismus. Beide lieben das Arbeiten auf Papier, sind Meister im Umgang mit Wasserfarben. Beide kennen und schätzen einander.

Nolde und Rohlfs nebeneinanderzustellen, legt aber auch einen wesentlichen Unterschied frei: Während beide im „Dritten Reich“ als „entartet“ diffamiert werden, ist Nolde ein glühender Anhänger des Nationalsozialismus und hofft, mit seiner Kunst offiziell anerkannt zu werden. Nach dem Krieg bereinigt er seine Biografie und gilt lange Zeit, wie viele seiner Künstlerkollegen, als Opfer des Regimes.

Die Kunsthalle Emden bringt Person und Werk in ein Verhältnis? Wie können wir Kunst und Künstler aus unserem historischen Wissen heraus beurteilen? Die Ausstellung der durch herausragende Leihgaben ergänzten Sammlungsbestände der Kunsthalle Emden setzt diese Fragen an ihren Anfang und lädt ein, den eigenen Standpunkt kritisch mitzudenken.

Kunsthalle Emden | www.kunsthalle-emden.de


Christian Rohlfs, Tanzende, 1923, Tempera, Tusche, Kreide auf Papier. Kunsthalle Emden

Jean-Michel Basquiat, Untitled, 1983, Siebdruck auf Leinwand, Nicola Erni Collection, Reto Pedrini Photography © Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, New York

Wien (A)

Jean Michel Basquiat
Die Retrospektive
9.9.2022 – 8.1. 2023

Im Herbst zeigt die ALBERTINA in ihrem Haupthaus Basquiat. Of Symbols and Signs. Es ist die erste große Museumsretrospektive des außergewöhnlichen Werks von Jean-Michel Basquiat (1960–1988) in Österreich. Mit seinen symbolträchtigen, komplexen und oft emotional aufgeladenen Kunstwerken verändert Jean-Michel Basquiat in den 1980er Jahren die Kunstwelt und verbindet in seiner künstlerischen Praxis verschiedene, künstlerische Genres und Sparten. Basquiats symbolträchtige Bilder greifen oft politische Themen auf, kritisieren Rassismus, soziale Ungerechtigkeiten und den Konsumkapitalismus.

Sein vielfältiges Œuvre spiegelt wider, wie Basquiat seine kraftvollen Kompositionen gegen Hierarchien und Regeln setzt. Er lässt sich von Street Art, Cartoons, Kinderzeichnungen und Werbung inspirieren und schöpft aus seinem eigenen Haitianischen und Puerto- Ricanischen Erbe sowie einer Konvergenz von afroamerikanischen, afrikanischen, aztekischen Kulturgeschichten mit klassischen Themen und zeitgenössischen Helden wie Sportlern und Musikern. Der Gebrauch von sprachlichen Zeichen und von Symbolen ist Teil von Basquiats Werk, von seinen allerersten Zeichnungen bis zu seinen poetisch- konzeptionellen Graffiti, von seinen Notizbüchern bis zu seinen späteren Zeichnungen und Gemälden.

Mit der Präsentation von rund 80 Hauptwerken aus renommierten öffentlichen und privaten Sammlungen werden neue Einblicke in die einzigartige Bildsprache Basquiats gegeben und die Inhalte seiner künstlerischen Ideen entschlüsselt.

Albertina Wien | www.albertina.at

Paula Modersohn-Becker, Mädchenbild- nis mit gespreizter Hand vor der Brust, 1905 Öl auf Leinwand , 41x33cm, Von der Heydt-Museum Wuppertal

Wuppertal

Fremde sind wir uns selbst
Bildnisse von Paula Modersohn-Becker bis Zanele Muholi
21.8.2022 – 29.1.2023

Die Ausstellung „Fremde sind wir uns selbst“ widmet sich Fragen der (Selbst-) Darstellung und Repräsentation in der Bildenden Kunst seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Anhand von Hauptwerken aus der Sammlung des Von der Heydt-Museums wird erfahrbar, wie sich gesellschaftliche und soziale Rollenvor- stellungen in Bilder vom Menschen einschreiben und wirken. Das Spektrum reicht von Gemälden der klassischen Moderne, etwa von Paula Modersohn-Be- cker Emmy Klinker, Henry de Toulouse-Lautrec, Christian Schad und Felix Va- llotton, über Werke von WOLS, Francis Bacon und Miriam Cahn bis in die Ge- genwart, u. a. vertreten durch Tobias Zielony und Zanele Muholi.

Der Titel der Ausstellung ist Julia Kristevas gleichnamigem Buch aus dem Jahr 1990 entliehen, das um die Spannung zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung kreist. Im selben Maße, so Kristevas zentrale These, in dem wir einander fremd sind und uns gegenseitig beargwöhnen, sind wir auch uns selbst fremd – und blei- ben es. Und gerade dies erkennt die Philosophin als Schlüssel im Umgang mit dem Anderssein.

Von der Heydt-Museum |www.von-der-heydt-museum.de

Paul Klee, Ohne Titel (Elektrischer Spuk) Handpuppe; Kopf: Steckdose und Gips, gefasst, Gewand: Leinen, 38 cm, Zentrum Paul Klee, Bern, Schen- kung Livia Klee

Bern (CH)

Paul Klee – Vom Rausch der Technik
3.9.2022 – 21.5.2023

Apparate – Automaten – Beschleunigung: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts steuerte die Welt in ein neues, technisiertes Zeitalter, das die Gesellschaft vor grosse Herausforderungen stellte. Die Konsequenzen spüren wir – im Guten wie im Schlechten – noch heute. Die 55. Ausstellung im Zentrum Paul Klee, Paul Klee. Vom Rausch der Technik, welche vom 3. September 2022 bis 21. Mai 2023 zu sehen ist, zeigt erstmals auf, wie sich Paul Klee künstle- risch mit den technischen Errungenschaften seiner Zeit auseinandergesetzt hat.

Paul Klee lebte – wie wir heute – in einer Zeit grosser technologischer Trans- formationen. Der technische Fortschritt, der die Wende zum 20. Jahrhundert prägte, eine industrielle Revolution hervorrief und den Beginn der Moderne markierte, veränderte die Gesellschaft von Grund auf. Röntgenstrahlen, Mik- roskopie, Telefone, Automobile und Elektrizität stellten die Wahrnehmung der Menschen von Materie, Raum und Zeit infrage und lösten das gewohnte Weltbild auf. Gleichzeitig geriet mit dem Ende von Monarchien, der Errich- tung von Demokratien, Arbeiter:innenstreiks und Demonstrationen für die Rechte von Frauen die gesellschaftliche Ordnung ins Wanken. Darauf rea- gierten auch Künstler:innen wie Paul Klee. Die einen glaubten an den Fort- schritt und fanden eine passende künstlerische Sprache in konstruktivisti- schen Gebilden. Andere sehnten sich nach unberührter Ursprünglichkeit. Paul Klee tat beides. Dem Rausch der technischen Entwicklung begegnete er allerdings mit kritischer Distanz und kommentierte ihn in zahlreichen Wer- ken. Fünf Kapitel zu Roboter und Cyborgs, Mechanik und Dynamik, Fotografie, Mikroskopie und Röntgen, Geometrie und Konstruktion sowie Rhythmus und Polyphonie beleuchten Phänomene der Moderne, denen wir in Paul Klees Werk begegnen. Die Ausstellung verdeutlicht, wie der Künstler die Zeit des Aufbruchs zwischen Tradition und Moderne durchaus interessiert und offen, zugleich aber kritisch distanziert und ironisch analysierte und mit neuen Techniken Bezug auf die ihn umgebenden Entwicklungen nahm.

Zentrum Paul Klee|www.zpk.org

Max Ernst, Tremblement de terre, 1925, Öl auf Leinwand, Kunstmuseum Bonn, Dauerleihgabe der Professor Dr. med. Wilfried und Gisela Fitting Stiftung, © VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto: David Ertl

Bonn

Max Ernst und die Natur als Erfindung
13.10.2022 – 22.1.2023

Die Ausstellung Max Ernst und die Natur als Erfindung untersucht das Werk von Max Ernst als Entwurf einer alternativen Naturgeschichte im Kontext der Kunst seiner Zeit bis in die Gegenwart. In seiner Histoire naturelle von 1926 hat Max Ernst dazu selbst ein Modell formuliert, das von der Entstehung der Welt, über Flora und Fauna zum Menschen und zum Kosmos reicht. Natur wird als provozierender und inspirierender Raum des Möglichen erfasst, der mit der Haltung Max Ernsts übereinstimmt, dass Kunst keine Festlegung und keine Grenzen sucht, dass der Künstler sich selbst nicht finden darf. Mit der Hilfe von Techniken wie Collage, Frottage oder Décalcomanie schuf Max Ernst ein so ver­führerisches wie beunruhi­gendes surreales Universum, eine eigene parallele Bildwelt, die die gleiche Wahrscheinlich­keit und Überzeugungskraft besitzt wie die scheinbar wissenschaftlich bestätigte Natur. Die Auswahl der Gemälde, Zeichnungen, druckgrafischen Blätter und Fotografien bezieht neben Max Ernst 25 Künstler:innen ein, die die Natur ebenfalls als das zugleich vertraute und fremde Andere entwerfen. Dabei zeigt sich die Kunst als das Medium, das geeignet ist, der Natur als einem entzauberten Gegenstand der Forschung und des Konsums Überraschung, Irritation, Geheimnis zurückzugeben. Die Ausstellung nutzt die umfangreichen Bestände des Kunstmuseums Bonn (Sammlung Bolliger, Sammlung Wilfried und Gisela Fitting) und erweitert sie um bedeutende Leihgaben aus Museen und Privat­sammlungen.

Kunstmuseum Bonn | www.kunstmuseum-bonn.de