beide Bilder: Memento Odesa © Alina Dichkova

diverse Orte

Sebastian Studnitzky & Symphonieorchester Odessa auf Tour
Benefiz-Konzerte in ganz Deutschland für die Ukraine
zwischen 11.3 und 15.5.2024

Im Sommer 2023 reiste der ECHO Jazz und OPUS Klassik Preisträger Sebastian Studnitzky nach Odessa, um dort zusammen mit dem Symphonieorchester Odessa drei Stücke aufzunehmen, die den Gegensatz zwischen Kriegshorror und Widerstandskraft einer Stadt zum Klingen bringen. Bei der beherzten, mutigen und in die Tat umgesetzten Idee herausgekommen ist Memento Odesa. Sie vereint die Kraft des Orchesters mit Studnitzkys markantem Trompetenspiel, Electronica und Klavier zu einem einzigartig berührenden Klangabenteuer, das die bedrückende Atmosphäre, aber auch die unbeugsame Hoffnung inmitten des Kriegsgeschehens einer Stadt widerspiegelt. Wenige Tage nach den Aufnahmen schlug eine Rakete in eine Kirche in der Nachbarschaft der Philharmonie ein und rückte damit den künstlerischen Wert der Kollaboration nochmal in ein neues Licht. Anstatt das Bewusstsein nur durch die Veröffentlichung der Musik und das begleitende Filmmaterial zu schärfen, beschloss Studnitzky, Teile des Orchesters nach Deutschland zu holen, um eine Serie von Konzerten zu veranstalten.

„Musik hat die Kraft, über Grenzen hinweg zu kommunizieren. Sie kann eine Atmosphäre schaffen, in der Menschen emotional offener sind, um zu verstehen und sich zu verbinden. Als Musiker habe ich die Verantwortung, mein Talent und meine Plattform sinnstiftend zu nutzen.“ – Sebastian Studnitzky

Tourdaten: 11.3. Bielefeld, Rudolf-Oetker-Halle, 12.3. Hamburg, St. Marien-Dom, 13.3. Kassel, Anthroposophisches Zentrum, 17.3. Berlin, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, 18.3. Bonn, Pantheon, 19.3. Karlsruhe, Tollhaus, 20.3. Stuttgart, Hospitalhof, 14.5. Bremen, Die Glocke, 15.5. Regensburg, Regensburg Theater
Alle Einkünfte vor der Tour gehen an „Children of Heroes“ www.childrenofheroes.org

www.www.ky-music.com

Holly Macve Press Pic 3 © Photo Credit TBC

Villars (CH)

MJF Spotlight Sessions sind zurück in Villars
Entdecken sie die Stars von morgen
9.-10.2, 16.-17.2. und 1.-2.3.2024

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr wird die Winterresidenz des Montreux Jazz Festivals auch dieses Jahr wieder den Ferienort Villars-sur-Ollon zum Vibrieren bringen. Sechs aufstrebende Künstler wurden ausgewählt, um im Rahmen der MJF Spotlight Sessions aufzutreten. Die Konzerte finden im Theater des Villars Palace an den Wochenenden vom 9. bis 10. Februar, 16. bis 17. Februar und 1. bis 2. März 2024 statt. DJ-Sets werden jeden Abend in der Hotelbar eröffnen und beschließen. Der Kartenvorverkauf beginnt am 17. Januar um 11 Uhr.

Im vergangenen Winter brachte das Montreux Jazz Festival sein Projekt MJF Spotlight nach Villars, nachdem seine Sessions zuvor nach London, Hamburg oder Zürich gereist waren. Die Veranstal- tung hatte schnell ihr Publikum gefunden, das neugierig war, neue Künstler zu entdecken und ein qualitativ hochwertiges Musikerlebnis im Skigebiet zu erleben. Das Festival wiederholt diese Er- fahrung im Theater des Villars Palace und bietet ein stets aktuelles und eklektisches Programm mit Pop, Rap, Soul und Instrumentalmusik.

www.montreuxjazzfestival.com

Cully (CH)

Cully Jazz
5.-13.4.2024

Cully Jazz präsentiert in seiner 41. Ausgabe vom  5. bis 13. April international renommierte Künstlern und musikalischen Offenbarungen der aktuellen Jazzszene. Unter den 34 kostenpflichtigen Konzerten, die dieses Jahr zu sehen sind, wird das Publikum Portico Quartet, Nubya Garcia, Dave Holland Trio feat. Kevin Eubanks und Eric Harland, Dhafer Youssef, Lakecia Benjamin feat. Dee Dee Bridgewater, The Herbaliser Band, Marcus Strickland, NNAVY, Rodrigo Cuevas, Laure Betris und Yann Hunziker und Yom.

www.cullyjazz.ch

jazzahead! 2024_Sybille Kornitschky_Götz Bühler Nehmen Kurs auf neue Horizonte: Sybille Kornitschky und Götz Bühler, das Leitungs-Duo der jazzahead! Foto © M3B GmbH/Kerstin Rolfes 

Bremen

Jazzahead! 2024
11. – 13.4.2024
Offizieller Startschuss für die Registrierung

Unter dem Motto „New Horizons“ startet die Registrierung für die 18. Ausgabe der jazzahead! in der MESSE BREMEN. Es ist auch der Auftakt für die sechswöchige Showcase-Bewerbungsphase: von heute bis zum 18. Oktober können sich Musiker:innen und Bands für die 40 Showcases der weltweit größten Jazz-Fachmesse in Bremen über die Website jazzahead.de bewerben. „Unser Wunsch ist es natürlich, ein topaktuelles, im besten Sinne „unerhörtes“ Programm aus möglichst vielen Ländern Europas und weiterhin auch aus Übersee auf der jazzahead! 2024 präsentieren zu können. Wir freuen uns daher auf die Einreichungen der vielen improvisations- und innovationsfreudigen Musiker:innen und Bands aus der ganzen Welt“, sagt Artistic Advisor Götz Bühler. „Dabei geht es uns nicht primär um Newcomer – Qualität und Einzigartigkeit stehen im Vordergrund. Schon mit der Besetzung der Jurys, deren Juror:innen allesamt eher „Gate Opener“ für neue und aufregende Projekte und Konzepte sind, wollen wir dazu beitragen, dass sich auf der jazzahead! auch im kommenden Jahr die Headliner von morgen präsentieren.“

Natürlich sind die Pläne für die umfassende Präsentation des Partnerlandes Niederlande schon in der heißen Phase. Mark van Schaick, Manager für Jazz bei bumacultuur.nl, der Organisation für kulturelle Förderung und Verbreitung niederländischer Musik im Auftrag der Verwertungsgesellschaft BumaStemra, weist in einem ersten Statement auf die zahlreichen Möglichkeiten hin, die das aktuelle Partnerland der jazzahead! in musikalischer Hinsicht bietet. „Jazz aus den Niederlanden ist ein hübsches, verspieltes, vielfarbiges Biest“, schreibt van Schaick. „Seit mehr als einem Jahrhundert interpretieren niederländische Musiker:innen die traditionellen Elemente des Jazz auf ihre ganz eigene und einzigartige Art und Weise. (…) Jazzkünstler:innen tauschen sich großzügig aus und sind offen für Musik aus der ganzen Welt sowie für andere Kunstformen. Ihre Improvisationen und ihr Experimentieren dringen tief in die kompositorische Praxis ein – das Ergebnis ist so herausfordernd wie spannend.“

Um einen nachhaltigeren Austausch mit dem Globalen Süden zu initiieren, setzt die jazzahead! im Jahr 2024 erstmalig ein Schwerpunktthema. Mindestens für die kommenden drei Jahre werden sich in diesem Rahmen einige der interessantesten Jazz-Entdeckungen des afrikanischen Kontinents live bei der jazzahead! präsentieren.

„Die jazzahead! hat es sich schon immer zur Aufgabe gemacht, den interessantesten Künstler:innen und neuen Projekten der nationalen und internationalen Jazzwelt in Bremen eine Live-Bühne zu bieten“, meint Götz Bühler und sieht darin auch die Perspektiven seiner neuen Rolle als Artistic Advisor für Fachmesse und Festival. „Die Leiterin der jazzahead! Sybille Kornitschky und ich halten es nur für konsequent, hier noch stärkere Impulse zu setzen, durch die die kreative Kraft und Originalität der Musiker:innen des Globalen Südens auch bei uns noch mehr zur Geltung kommen können – und ihre Musik noch mehr Gehör findet.“

Die jazzahead! 2024 ist erneut mit umfangreichen digitalen Angeboten geplant, was sowohl für einen größeren Nutzen für alle Teilnehmenden vor Ort sorgen wird, als auch neue Chancen und Möglichkeiten der Teilnahme und Teilhabe für Erstbesucher:innen oder solche Teilnehmende bietet, die entweder nicht anreisen können oder wollen. Der barrierefreie Zugang zur jazzahead! Fachmesse ermöglicht so einer noch größeren Zahl an Teilnehmer:innen, zum Beispiel aus Übersee, auch ein virtuelles Eintauchen in die drei schönsten Jazz-Tage im Jahr.

www.jazzahead.de

Bremen

Deutscher Jazzpreis 2023

Am Donnerstag, den 27. April 2023 wird zum dritten Mal der Deutsche Jazzpreis von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Claudia Roth, in Zusammenarbeit mit der Initiative Musik vergeben. Auch in diesem Jahr findet die Verleihung wieder in Kooperation mit der jazzahead!, der weltweit größten Fachmesse für Jazz, statt. Gemeinsam wird so die Bedeutung der nationalen und internationalen Jazzszene für die Kulturbranche unterstrichen.

Die Preisverleihung erfolgt vor Fachpublikum und geladenen Gäste im Bremer Metropol Theater und kann online auf der Webseite des Deutschen Jazzpreises verfolgt werden. Durch den Abend führt erneut Hadnet Tesfai, dieses Mal im Duo mit dem Musiker und Songwriter Max Mutzke.

Für den anschließenden Konzertabend öffnet das Metropol Theater seine Tore für das Publikum. Live auf der Bühne werden unter anderem Michel Mayo, im letzten Jahr Preisträger der Kategorie „Künstler:in des Jahres international“, zu erleben sein, sowie zwei weitere nominierte Künstler:innen, die die Vielseitigkeit und Energie der aktuellen Jazzszene verkörpern.

www.deutscher-jazzpreis.de


Glückliche Preisträger und Nominierte 1_Deutscher Jazzpreis 2022 - 27 April 2022 © Jewgeni Roppel I Deutscher Jazzpreis

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